Stirbt der Penholder?
Verfasst: Mo 18. Mär 2024, 10:40
Liebe Tischtennis Freunde,
im Tennis gab es vor wenigen Wochen eine unfassbare Entwicklung. Erstmals seit es die Sportart gibt, befand sich kein einziger Spieler mit einer "Einhändigen Rückhand" in den Top10 der Tennis Weltrangliste.
Während in den 90er Jahren Spieler wie André Agassi noch Pioniere der beidhändigen Rückhand waren und nahezu alle Spieler eine einhändige Rückhand gespielt haben, ist es heute genau andersrum.
Vereinzelte Top-Spieler wie Roger Federer, Stan Wawrinka, Dominic Thiem und Stefans Tsitsipas haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass die einhändige Rückhand auch in der Weltspitze vertreten war.
Doch diese Zeiten scheinen sich geändert zu haben. Abgesehen von einer handvoll an Spielern (Dimitrov, Musetti, Tsitsipas und Thiem) ist die einhändige Rückhand sogar in den Top 100 nahezu ausgestorben.
Eine ähnliche Entwicklung scheint sich mit dem Penholder Griff im Tischtennis abzuzeichnen.
Während Top-Chinesen wie Ma Lin und Co in den frühen 2000er Jahren noch den Penholder gespielt haben und Wan Liquin hier eher die Ausnahme war, ist dieser Griff in der Weltspitze nahezu ausgestorben.
Meines Wissens war Xu Xin der letzte Top-Chinese, der den Penholder Griff gespielt hat.
Gäbe es den jungen Franzosen Felix Lebrun nicht, wäre dieser Griff auch im Elite-Tischtennis wohl bereits verschwunden.
Nun meine Frage: Glaubt ihr wird der Penholder langfristig aussterben, oder könnte sich genau damit in Zukunft eine interessante Variation ergeben, die zwar nur noch sehr vereinzelt anzutreffen ist, dafür aber unangenehm...
Vor allem die Meinung von Leuten wie @Stealth würde mich interessieren, da er ja beide Griffarten beherrscht.
im Tennis gab es vor wenigen Wochen eine unfassbare Entwicklung. Erstmals seit es die Sportart gibt, befand sich kein einziger Spieler mit einer "Einhändigen Rückhand" in den Top10 der Tennis Weltrangliste.
Während in den 90er Jahren Spieler wie André Agassi noch Pioniere der beidhändigen Rückhand waren und nahezu alle Spieler eine einhändige Rückhand gespielt haben, ist es heute genau andersrum.
Vereinzelte Top-Spieler wie Roger Federer, Stan Wawrinka, Dominic Thiem und Stefans Tsitsipas haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass die einhändige Rückhand auch in der Weltspitze vertreten war.
Doch diese Zeiten scheinen sich geändert zu haben. Abgesehen von einer handvoll an Spielern (Dimitrov, Musetti, Tsitsipas und Thiem) ist die einhändige Rückhand sogar in den Top 100 nahezu ausgestorben.
Eine ähnliche Entwicklung scheint sich mit dem Penholder Griff im Tischtennis abzuzeichnen.
Während Top-Chinesen wie Ma Lin und Co in den frühen 2000er Jahren noch den Penholder gespielt haben und Wan Liquin hier eher die Ausnahme war, ist dieser Griff in der Weltspitze nahezu ausgestorben.
Meines Wissens war Xu Xin der letzte Top-Chinese, der den Penholder Griff gespielt hat.
Gäbe es den jungen Franzosen Felix Lebrun nicht, wäre dieser Griff auch im Elite-Tischtennis wohl bereits verschwunden.
Nun meine Frage: Glaubt ihr wird der Penholder langfristig aussterben, oder könnte sich genau damit in Zukunft eine interessante Variation ergeben, die zwar nur noch sehr vereinzelt anzutreffen ist, dafür aber unangenehm...
Vor allem die Meinung von Leuten wie @Stealth würde mich interessieren, da er ja beide Griffarten beherrscht.