Liebe User,
Ich möchte euch mit dieser Causa keinesfalls auf die Nerven gehen, es ist viel mehr ein "Frust von der Seele schreiben", da so vieles was bisher eigentlich wunderbar funktioniert hat plötzlich zuerstört wird. Vor 5 Jahren haben wir (St. Anton) uns gegründet und eine mittlerweile recht ansprechende Gemeinschaft gegründet, unter anderem auch gerade weil wir mit der DSG einen sehr sympathischen, (bisweilen) unkomplizierten und nicht zu vergessen kostengünstigen Dachverband gefunden haben.
So wie es derzeit aussieht könnte die vergangene Saison aber zugleich auch die letzte in der DSG gewesen sein.
Die endgültige Entscheidung bezüglich dieser Gästeliga und deren Finanzierung fällt zwar erst Anfang/Mitte Juni bei der Saisonabschlussfeier, jedoch ist bereits durchgesickert, dass die Meisterschaftsgebühren von 25€ pro Mannschaft (in der DSG) in der Gästeliga bis zu 70€ pro Mannschaft betragen sollen. Passend dazu möchte ich euch das Statement von St. Antons "Quasi-Obmann" nicht vorenthalten:
Es tut mir leid, aber ich persönlich kann mich mit der Sache rund um diese TT-causa Gästeklasse nicht anfreunden. Wir vom TTC St. Anton sind (wie viele andere auch) Pfarrmannschaften, beheimatet in der Diözese, sportlich unterwegs in der DSG. Wir haben keinen Gästestatus, sondern Mitgliedsstatus. Von daher wollen wir in der DSG spielen.
Die Führung mit Obmann Steiner an der Spitze möchte Änderungen durchsetzen, die an sich nicht unsinnig wären, sich aber angesichts der Praxis der letzten Jahre/Jahrzehnte und der Zusammensetzung in einigen Mannschaften als widersinnig insofern herausstellten, da die Zufriedenheit mit dem bewährten Modus seitens der Mannschaften großteils gegeben war. Dies zeigt sich einerseits an der Geschlossenheit der Vereine, andererseits ist diese Geschlossenheit auch eine Reaktion auf den derzeit praktizierten Führungsstil der DSG.
Für mich gibt es daher nur die Möglichkeiten, dass entweder die DSG Führung erkennt, dass ihr Verhalten kontraproduktiv ist und man im Sinne seiner Mitglieder, des sportlichen Wettkampfes und des guten Miteinanders die Regeln vereinbart und dementsprechend agiert, oder sollte dies nicht der Fall sein, dass wir schweren Herzens die DSG verlassen, wenn sie nicht imstande ist zu erkennen, dass ein Miteinander gerade in der DSG wesentlich dazugehört.
Die Sache mit dem Geld spielt dabei eine Nebenrolle, wenngleich auch wichtig.
Diese Einschätzung teile ich eigentlich vollinhaltlich zu 100%. Anfangs war ich von der Idee dieser Gästeliga positiv angetan, allerdings schon mit leisen Befürchtungen. Und diese Befürchtungen scheinen sich nun zu bestätigen.
Eigentlich sollte die Gästeliga meines Erachtens ein
Entgegenkommen der DSG sein, um langjährige Spieler und Vereine nicht komplett zu verlieren. Momentan hat es aber eher die Anschein, als ob man damit weitere Hürden (Nenngeld,...) aufstellen möchte um aus dieser unzufriedenstellenden Situation sogar noch eigenen Nutzen zu ziehen. Verkauft wird es von der DSG naturgemäß anders, nämlich als wohltätiges Entgegenkommen...
Ich möchte allerdings noch betonen, dass es hier
NICHT in erster Linie ums erhöhte Nenngeld geht. Auch wenn die 210€ statt bisher 75€ eine unserer persönlichen Vereins-Säulen (nämlich GRATIS bei St. Anton spielen zu können) für die Zukunft mehr als nur gefährdet, geht es in erster Linie ums Prinzip, dass man sich an der Unzufriedenheit der TT-Mannschaften nicht auch noch bereichern sollte.
Kritische Bemerkungen, Zustimmung, Ablehnung, ect. sind sehr erwünscht. Bestenfalls darf sich auch gerne jemand aus der DSG zu Wort melden, da hier ja offenbar auch mitgelesen wird..