"Psychische Gewalt" im Tischtennis

Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

jetzt wurde Gottschke bestätigt und Fegerl abgewählt - stell ich mir jetzt auch spannend für Susi vor wenn sie unter dem Präsidenten arbeiten soll gegen den sie angetreten ist

aber gut, der Verband hat gewählt…
old_rookie
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von old_rookie »

@oliver
Ich glaube das war wieder eine typisch österreichische Lösung. Ob das klug war kann nur die Zukunft zeigen. Ich denke auch, dass Fegerl das Problem war und der Präsident zu lange zugesehen hat. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich als Hobbyspieler davon nicht betroffen bin, aber für die Spieler ist das bestimmt eine große Belastung
Markus G.
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Markus G. »

Ich war ob diesem Ergebnis auch stark verwundert. Es liegt wohl in der Tatsache, dass die einzelnen Funktionen getrennt gewählt wurden. Und nicht ganze Listen. Hier erhielt Susi mehr Stimmen als Stefan. Deshalb ergibt sich die kuriose Situation dass „Herausforderer“ und „Herausgeforderte“ zukünftig gemeinsam arbeiten. Wobei für mich weder Stefan noch Susi für diese Position die entsprechende Erfahrung und Ausbildung mitbringen. Man hätte aus meiner Sicht beide erst langsam in eine solche Position einbinden sollen. Es braucht hierfür Erfahrung und auch eine entsprechende Qualifikation. Wobei mir Susis Zugang zum neuen Job insofern gefällt, weil im Kurier folgende Aussage getätigt wurde:

Die sechsfache Olympia-Teilnehmerin hatte angekündigt, dass sie als Vizepräsidentin das Amt als Sportdirektorin nur so lange machen werde, bis eine geeignete Person per Ausschreibung gefunden wurde.

Quelle:
https://kurier.at/sport/tischtennis-ver ... /403027862
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

Markus G. hat geschrieben: Mo 31. Mär 2025, 07:45 ...
Die sechsfache Olympia-Teilnehmerin hatte angekündigt, dass sie als Vizepräsidentin das Amt als Sportdirektorin nur so lange machen werde, bis eine geeignete Person per Ausschreibung gefunden wurde.
...
ich weiss ja nicht ob jemand von uns die Antwort kennt, aber ist dieser Zugang einfach nur die Reaktion darauf, dass Gottschke immernoch Präsident ist oder wäre das unter Präsident Darabos auch so gewesen?
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

old_rookie hat geschrieben: So 30. Mär 2025, 21:19 @oliver
Ich glaube das war wieder eine typisch österreichische Lösung. Ob das klug war kann nur die Zukunft zeigen. Ich denke auch, dass Fegerl das Problem war und der Präsident zu lange zugesehen hat. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich als Hobbyspieler davon nicht betroffen bin, aber für die Spieler ist das bestimmt eine große Belastung
es ist einfach das schlechteste aus beiden Welten

ein Präsident, der sich in seiner Position und seinem Verhalten bestäigt fühlt
eine Vizepräsidentin, die den Job unter dem nun bestätigten Präsidenten nicht wollte
Spielerinnen und Spieler, die nach wie vor mit dem Präsidenten konfrontiert sind, gegen den sie mobil gemacht haben
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

Markus G.
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Markus G. »

Den NÖN Bericht fand ich gut, weil man auch den Beschuldigten zu Wort kommen ließ. Es wäre für alle wünschenswert wenn alles aufgearbeitet werden würde und man die Sache auch rechtlich zu einem Abschluss bringen könnte.
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Heimo
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Heimo »

Auf der anderen Seite werden Funktionäre namentlich in der Krone massiv beschuldigt vermutlich ohne zu wissen welche Hintergründe diesen zu seinen Handlungen bewogen haben, bzw mit welchem Wissensstand.

Ich sehe hier ein typisch österreichisches Problem. Augen zu und durch. Es wird ewig herumgeeiert und dadurch erreicht, dass a) viele Versionen herumlaufen und b) die Kinder keine Ruhe finden, was das oberste Ziel sein MUSS. Überall wird das Wort Kindeswohl bemüht, nur es wird zu wenig dafür getan. Und im Nachhinein hat es jeder gewusst.

Um dem Kinderwohl Genüge zu tun müssen aus meiner Sicht folgende Dinge SOFORT getan werden (jetzt ist ja eh schon viel zerstört worden, hätte sofort nach Bekanntwerden gehört)
  • Sind die Vorwürfe berechtigt? Wenn ja rechtliche und/oder soziale Konsequenzen einleiten
  • Sind die Vorwürfe erwiesenermaßen nicht berechtigt. Aussprache und Entschuldigung und gemeinsamer Fahrplan für die Zukunft
  • Handelt es sich um ein Missverständnis. Aussprache und Entschuldigung und gemeinsamer Fahrplan für die Zukunft
  • Geht es darum, dass jemand den nötigen Abstand vermissen hat lassen (die konkreten Beschuldigungen bestreitet er ja laut NÖN), dann würde ich mir wünschen, dass er sich im Interesse der Kinder komplett aus dem TT zurückzieht. Auch in diesem Fall ist er an der Situation selber schuld und muss sich zurücknehmen.
Aber diese leider, gefühlt österreichische, Herangehensweise an Probleme ist eine Katastrophe, in diesem Fall besonders für die Kinder und Jugendlichen. Sie müssen einen Schlussstrich ziehen und zur Ruhe kommen können. Auf diese Art und Weise wird das Geschehene oder vermeintlich Geschehene nie und nimmer aufgearbeitet und wird alle Beteiligten auf ewig belasten. Es sind vor allem die Eltern gefragt um Langzeitfolgen nicht aufkommen zu lassen.

Ich habe das jetzt bewusst vorsichtig formuliert, weil ich ja auch nicht weiß was los war. Aber, nachdem ich alle Beteiligten gut kenne und mir an ihrem Wohl viel liegt, würde ich mir wünschen, dass im Interesse aller Beteiligten (vor allem der Kinder und Jugendlichen) endlich eine gute, rasche und ergebnisorientierte Lösung gefunden und ein Schlussstrich gezogen wird.

Ja und vom beschuldigten Trainer würde ich mir dringend wünschen, sofern die Vorwürfe stimmen (er wird das ja wissen), diese Situation ehrlich und sich selbst gegenüber schonungslos aufzuklären und das Thema im Interesse der Kinder und Jugendlichen zu beenden, auch wenn sein Lebenswerk und seine Träume den Bach runtergehen->Kindeswohl.
Zuletzt geändert von Heimo am Mo 24. Nov 2025, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

das Ding hat mittlerweile eine massive Eigendynamik entwickelt und es wirkt so, als wären der ÖTTV und die Beteiligen leider nicht an einer vernünftigen Aufklärung interessiert gewesen, andernfalls hätte man die Kärntner Trainerin, die das Problem an die Verbandsführung herangetragen hat, ja wohl kaum als Nestbeschmutzerin bezeichnet
Roemerquelle
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Roemerquelle »

Ich möchte mich hier nicht auf eine Seite stellen, sondern betrachte die medial bekannten Geschehnisse aus neutraler Sicht.
Hier stellt sich mir schon die Frage, warum sich 8-10 Spielerinnen (wie aus den Medien bekannt) an eine Trainerin und eine externe Organisation wenden sollten, wenn die geschilderten Vorfälle, laut gegnerischer Seite, nicht passiert sind? Laut gegnerischer Seite ist an den Vorfällen nichts dran (NÖN-Bericht), das ja im Umkehrschluss bedeutet, dass die Spielerinnen die Unwahrheit erzählen. Welchen positiven Effekt hätte es für die Mädchen ihren Trainer, teilweise auch ehemaligen Vereinstrainer, ungerechtfertigter Weise zu melden? Dem Trainer wurde ja medial nie die Tischtennis-fachliche Expertise abgesprochen und er hat ja auch, wenn man die sportlichen Erfolge in den letzten Jahren betrachtet, gute Arbeit geleistet. Warum sollte diese/r Person/Trainer "geopfert" werden, um den Verband anzupatzen (Bericht Krone - "Spielball gg zwei Vorstandsmitglieder")?
Hier stellt sich mir schon die Frage, ob die jungen Mädchen derart kollektiv lügen würden/könnten und/oder von anderen handelnden Akteur:innen im medial bekannten Kampf gegen den nationalen Verband als Spielball verwendet werden würden.
Wie gesagt, ich bin hier neutral und es gilt jedenfalls für jede Person die Unschuldsvermutung.
Für den (Tischtennis-)Sport hoffe ich, dass der Fall juristisch aufgearbeitet wird, um für alle beteiligten Akteur:innen eine rechtssichere Entscheidung herbeizuführen - egal ob der Trainer ausgeschlossen oder rehabilitieren wird. Dann könnte auch der Sport wieder in den Vordergrund rücken - da sind wir ja aktuell gar ned so schlecht unterwegs, wie viele denken --> amtierende Europameisterin und der Nachwuchs so stark wie seit Jahren nicht mehr.
Markus G.
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Markus G. »

Schöne Beiträge, Danke dafür, denen ich mich inhaltlich anschließen möchte.

Ja, man sollte alles juristisch aufarbeiten und abschließen. Dazu scheint mir aber von allen Seiten der Wille zu fehlen. Und je länger man wartet um so größer wird der Schaden und man fragt sich nach dem „Warum“.
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

Liebe Tischtennisgemeinde,

ich darf mich im Namen des Verbandes an euch wenden, um zu den Presseartikeln der vergangenen Woche Stellung zu nehmen. In diesem Bericht wurden schwerwiegende Anschuldigungen gegen einen Tischtennistrainer erhoben. Dazu möchten wir klarstellen, dass dieser Trainer weder in einem Dienstverhältnis steht noch in irgendeiner anderen Form für das österreichische Nationalteam oder den Österreichischen Tischtennis Verband (ÖTTV) tätig ist.

Der Trainer, auf den sich der Artikel aller Wahrscheinlichkeit nach bezieht, war bis Mitte 2024 als Pooltrainer – auf Honorarbasis – für Nachwuchsnationalteams eingesetzt. Da er zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig Vereinstrainer einer der größten Nachwuchshoffnungen war, bot sich eine Zusammenarbeit für den ÖTTV an. Mitte 2024 wurden dem Verband erstmals Anschuldigungen gegen diesen Trainer zugetragen. Unsere Vertrauensperson hat daraufhin umgehend Kontakt mit Spieler:innen und Eltern aufgenommen, um diesen Vorwürfen nachzugehen. In weiterer Folge hat sich der ÖTTV – dem Vorsichtsprinzip folgend – entschieden, die Zusammenarbeit mit diesem Trainer zu beenden. Seit Mitte 2024 besteht keinerlei Zusammenarbeit mehr.

Im Herbst 2024 kamen weitere Anschuldigungen auf, unter anderem die Behauptung, es existiere ein Liebesbrief an eine Spielerin. Trotz mehrfacher Bemühungen erhielt der Verband keinen entsprechenden Brief, der eine weitere Aufklärung ermöglicht hätte.

Ende Oktober kam es im Rahmen eines Trainingslehrgangs des weiblichen Nachwuchsnationalteams zu einem zufälligen Aufeinandertreffen mit dem besagten Trainer, da dieser sich vor Trainingsbeginn in der öffentlich zugänglichen Halle aufhielt. Unsere Nationaltrainer verlegten daraufhin das Training in eine andere Halle in derselben Stadt. Dieser Vorfall wurde im aktuellen Presseartikel aufgegriffen – verbunden mit einer zusätzlichen Anschuldigung, der Trainer habe bei einem Trainingslager in Dänemark gemeinsam mit ihm anvertrauten Spielerinnen im Internet Sexspielzeug angesehen.

Auf Nachfrage teilte uns der Redakteur des Artikels schriftlich mit, dass er weder im Besitz eines entsprechenden Videos sei noch ein solches gesehen habe. Zudem stellte der ÖTTV fest, dass in den vergangenen Jahren keine ÖTTV-Trainingslager mit diesem Trainer in Dänemark stattgefunden haben. Nach unseren Recherchen dürfte es sich um eine private Initiative von Eltern vor rund vier Jahren gehandelt haben.

Der Vorstand des ÖTTV ist an einer vollständigen und transparenten Aufklärung des Sachverhalts sehr interessiert. Um sowohl den Verband als auch unsere Partner zu schützen, hat der ÖTTV daher eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht.

Mit freundlichen Grüßen,
Ing. Wolfgang Gotschke
Präsident
https://www.oettv.org/news/detail/information-des-oettv
Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Waldandacht27 »

Darf Herrn Gotschke korrigieren. Die Aussage, der besagte Trainer stand in keinem Dienstverhältnis, stimmt nicht. Es ist für die Verpflichtung des ÖTTV im Sinne der statutengemäßen Fürsorgepflicht zu reagieren, völlig unerheblich, ob es sich bei dem Dienstverhältnis um ein klassisches oder freies Dienstverhältnis (Honorar) handelt.
Zudem erst nach ca. 16 Monaten mit dem einzigen richtigen und wirksamen Mittel einer Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft zu reagieren, kann sich nur mit internen Befindlichkeiten erklären. Selbiges trifft auch für den NÖTTV zu, wo allerdings bis dato überhaupt keine derartige Reaktion erfolgte.
Eine Ermittlungsbehörde ist befugt und im Stande die strafrechtliche Relevanz eines Sachverhaltes zu beurteilen. Nicht ein Verein und schon gar nicht ein Verband.
Eine korrekte Vorgehensweise schon nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Jahr 2024 hätte dem Sport die negativen Schlagzeilen erspart und wahrscheinlich auch allen Betroffenen geholfen, in dem die Prüfung eines Anfangsverdachtes positiv oder negativ gewesen wäre und allfällige Folgemaßnahmen eingeleitet worden wären.
Die jetzige Erkenntnis und Sachverhaltsdarstellung unter dem öffentlichen Druck vermag an den Versäumnissen der Verbände nichts mehr zu verbessern.
Roemerquelle
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Roemerquelle »

Spannend dass diese Information kurzzeitig (ich glaube am 24. oder 25.11) ebenso auf der NÖTTV-Homepage veröffentlicht wurde und mittlerweile nicht mehr zu sehen ist.
HdB
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von HdB »

Warum sollte der ÖTTV-Brief des Präsidenten auf der NÖTTV-Seite stehen? Das würde für mich keinen Sinn ergeben.
www.tischtennis-sierndorf.at
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

Roemerquelle hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 01:12
Spannend dass diese Information kurzzeitig (ich glaube am 24. oder 25.11) ebenso auf der NÖTTV-Homepage veröffentlicht wurde und mittlerweile nicht mehr zu sehen ist.
also wenn du auf der Startseite des NÖTTV nach unten scrollst, bekommst du nach der Tabelle die News aus dem ÖTTV

https://www.noettv.org/news/detail/info ... -des-oettv
Noettv2711.jpg
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Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

HdB hat geschrieben: Do 27. Nov 2025, 11:22 Warum sollte der ÖTTV-Brief des Präsidenten auf der NÖTTV-Seite stehen? Das würde für mich keinen Sinn ergeben.
weil es einen Trainer aus NÖ betrifft oder das Thema auch den Präsidenten des NÖTTV tangiert?
Markus G.
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Markus G. »

Man kann jetzt hinter allem und jedem eine Kritikwürdige Aktion vermuten. Ist aber nicht zweckdienlich. Aus meiner Sicht braucht der NÖTTV nicht die Mitteilung des ÖTTV Präsidenten auf seiner Seite auch noch veröffentlichen. Wenn der NÖTTV Präsident etwas zur Causa mitteilen kann/möchte, dann würde es Sinn ergeben.
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

der niederösterreichische vorarvlberger Tischtennisverband haben es beide auf der Startseite - wobei das natürlich auch daran liegen kann, dass die das gleiche Layout für die Seite verwenden und der Teil mit den ÖTTV News direkt aus den Inhalten der ÖTTV Seite generiert wird
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

https://www.derstandard.at/story/300000 ... -6000-euro

"..Vielmehr war es der Umgang der ÖTTV-Spitze mit den Empfehlungen von 100 % Sport bzw. die Nichtumsetzung der Empfehlungen, die den Ausschluss aus der Organisation zur Folge hatte."

gleichzeitig steht in dem NÖN Artikel

"Eduard Herzog wehrt sich gegen die Vorwürfe. „Wir haben von 100% Sport (Österreichisches Zentrum für Genderkompetenz und Safe Sports, Anm.) mehrere Empfehlungen bekommen, und an die haben wir uns auch gehalten. Wir haben auch einen Juristen kontaktiert und uns an dessen Empfehlungen orientiert.“ Herzog erklärt auch, welche Schritte durchgeführt wurden: „Die Funktion des Trainers ist ruhiggestellt worden und mit Ende des Jahres 2024 ist er aus dem Verband ausgetreten.“"

gabs also Empfehlungen für den ÖTTV an die man sich nicht gehalten hat? klingt zumindest so
Waldandacht27
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Waldandacht27 »

Die Rechtfertigung von Herzog kann nicht stimmen. Es ist auch nicht sehr transparent, wenn man Empfehlungen anführt, aber nicht benennt. Und damit verletzt man auch keinen Datenschutz.
Die Vermutung der ÖTTV habe sich an Empfehlungen nicht gehalten, liegt nahe. Können aber auch nur Empfehlungen sein, die auch der NÖTTV erhalten hat. Sieht man sich allerdings die personellen Verflechtungen ÖTTV und NÖTTV, sowie der Marketing GesmbH des ÖTTV an, kann man schon nachvollziehen, warum nicht schon 2024 der korrekte Schritt "Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft " gesetzt wurde. Auch die Behauptung, die in Verdacht stehende Person sei aus dem Verband ausgetreten, kann so nicht stimmen. Gemeint ist hier wohl das Ausscheiden aus der Verbandsleitung. Dies aber auch mit einer nicht rational begründeten Zeitverzögerung.
Sollten die Ermittlungen der Kriminalpolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Verdächtigungen bestätigen, wird ein Rücktritt aller beteilgten Personen unausbleiblich sein können. Da können auch Seilschaften und persönliche Befindlichkeiten nicht mehr zählen. Hoffe die beteiligten Personen zeigen zumindest dann Charakter.
Oliver
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Re: "Psychische Gewalt" im Tischtennis

Beitrag von Oliver »

der Verdacht liegt nahe, dass ohne Berichterstattung in den Medien einfach garnix passiert wäre
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