TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Oliver
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum zB ein Kind in Klasse und Hort gemeinsam mit anderen Kindern herumlaufen, spielen etc darf (glaubt ja keiner, dass die den ganzen Tag am Platz sitzen und sonst nix machen) und gleichzeitig mit genau den gleichen Kindern nicht zB an einem Tischtennistraining in einer Sporthalle teilnehmen darf
Zuletzt geändert von Oliver am So 2. Mai 2021, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
R.K.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von R.K. »

Aus meiner Sicht könnte man den gesamten Profisport weltweit schließen, würde mich nicht weiter stören :!:

Ich wollte in dieser Diskussion nur die Sichtweise einbringen, dass Profivereine auch Wirtschaftsunternehmen sind, die Steuern und Abgaben bezahlen und sicher auch einige Angestellten haben (nicht nur Spieler), mit gemeinnützigen Anateurklubs kann man das nicht vergleichen. Sicher gibt es da einige wenige Sparten die man nicht gerade im Profibereich erwarten würde, aber aus dieser Tatsache kann man - meiner Meinung - keine grundsätzliche Ungerechtigkeit gegenüber dem Amateursport ableiten.
Hobby/Amateur Tischtennis gehört zum Amateur-Indoor Bereich und wurde bisher immer mit diesem geöffnet bzw. geschlossen. Die Forderung nach mehr Lobbyismus fürs Hobby/Amateur Tischtennis halte ich da wenig zielführend. Ich glaube nicht, dass man in diesem Bereich Tischtennis öffnen würde und andere typische Indoor Sportarten geschlossen bleiben.

Sicher ist auch, dass diese Pandemie viele Ungerechtigkeiten zu Tage bringt, von denen wir alle mehr oder weniger betroffen sind. Nicht nur im Sport :!:

Am 19.5 geht es ja wieder los mit dem Hallensport. Ich bin schon gespannt wie das mit den Eintrittstests funktioniert. Wer kontrolliert das, gibt es Strafen bei nicht Einhaltung :?:
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Harnikfan
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

Wie gesagt, wenn man Kontakte zu Bischofter (BSO) hat, dann kann man selbst als kleiner Amateur-Padel Spieler mitten in der Pandemie ein Indoor-Turnier veranstalten. Und die APU ist halt kein Wirtschaftsunternehmen wie Rapid Wien oder die Vienna Capitals.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Es geht hier halt nach einem Kriterium. Und ein Kriterium stellt die Rangliste dar. Man könnte natürlich als Kriterium auch den normalen wöchentlichen Trainingsaufwand verwenden. Oder den wöchentlichen Verdienst heran ziehen. Oder ob man als Selbstständiger im Sport engagiert ist. Und und und. Die perfekte Lösung gibt es wohl nicht. Aus dem Bauch heraus würde ich eine Nummer 15 in Österreich sehr wohl als Spitzensportler in seiner Sportart ansehen. Egal ob er 50 Stunden pro Woche trainiert oder 3, ob er davon lebt oder nicht, usw.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von R.K. »

Harnikfan hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 11:43 Wie gesagt, wenn man Kontakte zu Bischofter (BSO) hat, dann kann man selbst als kleiner Amateur-Padel Spieler mitten in der Pandemie ein Indoor-Turnier veranstalten. Und die APU ist halt kein Wirtschaftsunternehmen wie Rapid Wien oder die Vienna Capitals.
Man muss das Turnier auch nicht grundsätzlich verurteilen. Wenn es als Profiturnier zugelassen wurde und unter den entsprechenden Sicherheitsregeln durchgeführt wird/wurde, gibt's auch nichts dagegen einzuwenden. Interessant wird es erst wenn sich dort Leute tummeln die nicht hingehören bzw. die vorgeschriebenen Regeln nicht eingehalten wurden, und dadurch ein größerer Infektionsherd entstanden ist. Wenn sich der Hr Bischofter oder die gesamte BSO für ihren laschen Umgang mit den Vergaben in der Öffentlichkeit verantworten muss. Gesetzlich ist es ja ganz einfach geregelt, der Profisport darf (mit Auflagen ), der Amateursport nicht oder nur bedingt. Wer zu welcher Gruppe gehört bestimmt die BSO bzw. die jeweiligen Sportverbände.

Es gibt ja genügend Beispiele - angefangen mit Ischgl - das man in Österreich oft zu pragmatischen Lösungen neigt und hofft "es wird schon nix passieren"
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

Auch wenn es nur Amateursport ist, hängen dennoch genug Existenzen dran - gibt ja auch Trainer in den verschiedenen Bereichen, die mit Amateursport ihr Geld verdienen
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Harnikfan
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

R.K. hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 13:10 Man muss das Turnier auch nicht grundsätzlich verurteilen. Wenn es als Profiturnier zugelassen wurde und unter den entsprechenden Sicherheitsregeln durchgeführt wird/wurde, gibt's auch nichts dagegen einzuwenden. Interessant wird es erst wenn sich dort Leute tummeln die nicht hingehören bzw. die vorgeschriebenen Regeln nicht eingehalten wurden, und dadurch ein größerer Infektionsherd entstanden ist. Wenn sich der Hr Bischofter oder die gesamte BSO für ihren laschen Umgang mit den Vergaben in der Öffentlichkeit verantworten muss. Gesetzlich ist es ja ganz einfach geregelt, der Profisport darf (mit Auflagen ), der Amateursport nicht oder nur bedingt. Wer zu welcher Gruppe gehört bestimmt die BSO bzw. die jeweiligen Sportverbände.
Naja, Profiturnier ist es keines. Es gibt kein Preisgeld, aber es gibt Nenngeld (also der Turnierveranstalter hat immerhin Einnahmen).

Und der größte Kritikpunkt ist, dass eben nicht nach eindeutigen Kriterien festgelegt wurde, wer als "Spitzensportler" bewertet wird und wer nicht. Es geht weder nach ÖPV Rangliste noch nach APU Rangliste. Es ist einfach eine Liste an Spielern, die 2 Leute angegeben haben, die von sich selbst behaupten Ahnung zu haben.

@Markus G.

Klassische Freunderlwirtschaft eben.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Nicht zu vergessen die INDUSTRIE und der HANDEL der dahinter steht!!

Einige Sparten (RAD zB) Boomen....aber ich bin gespannt wieviele „krachen“ gehen.

Egal wie ich hoffe das es UNS nicht wie Vorarlberg ergeht. Da ist die Öffnung ja ordentlich in die Hose gegangen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Oliver hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 15:09 Auch wenn es nur Amateursport ist, hängen dennoch genug Existenzen dran - gibt ja auch Trainer in den verschiedenen Bereichen, die mit Amateursport ihr Geld verdienen
Ja, so ist es. Davon kann ich als Trainer ein Lied singen!
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

Ani hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 18:12
Egal wie ich hoffe das es UNS nicht wie Vorarlberg ergeht. Da ist die Öffnung ja ordentlich in die Hose gegangen.
mir fällt auf Anhieb kein Grund ein, warum es sich bei uns anders entwickeln sollte als in Vorarlberg: die älteren Menschen sind geimpft, die jüngeren nicht - rausgehen und draussen unterwegs sein, werden aber eher die jüngeren
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Oliver hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 22:04
Ani hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 18:12
Egal wie ich hoffe das es UNS nicht wie Vorarlberg ergeht. Da ist die Öffnung ja ordentlich in die Hose gegangen.
mir fällt auf Anhieb kein Grund ein, warum es sich bei uns anders entwickeln sollte als in Vorarlberg: die älteren Menschen sind geimpft, die jüngeren nicht - rausgehen und draussen unterwegs sein, werden aber eher die jüngeren
Den nächsten Lockdown werden wir spätestens im November 2021 haben, wenn sich die Leute in den Urlauben gegenseitig anstecken. Ein Teil der wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft kann ja auf nichts verzichten. Lieber sich der Gefahr einer Ansteckung aussetzen als auf etwas zu verzichten.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

Vorarlberg war Lt ÖVP ja ein Erfolg
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Dagegen spricht das die Durchimpfung schon höher sein sollte, dafür spricht das Vorarlberg nicht so dicht verbaut ist.

Hoffen wird das BESTE.....ich bin natürlich FÜR eine Öffnung. Die Zahlen sind ja jetzt auch nicht soooooo runter gegangen wie erhofft, weil sich vieles verlagert.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

Ani hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 07:35 Dagegen spricht das die Durchimpfung schon höher sein sollte
für die älteren Menschen mag das stimmen, bei den jüngeren trifft das aber nicht zu

lt. Impfdashboard
bis 25Jahre: 3,99% der Frauen und 3,3% der Männer zumindest eine Dosis
25-34: 15,4% / 11,8%
35-44: 20,3% / 14,2%
45-54: 25,9% / 18%

die "Strategie" heisst jetzt Durchseuchung
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Markus G. hat geschrieben: Mo 2. Nov 2020, 22:01 @noppenphobiker: Danke für die Erläuterung. Du hast in manchen sicher recht, vieles ist natürlich auch persönliche Einstellung und Meinung. Darüber könnte man jetzt „streiten“, ist aber letztlich aus meiner Sicht legitim, dass Du diese Meinung vertrittst. Es gibt halt viele Blickwinkel, nicht nur einen, und deshalb können auch verschiedene Meinungen und Ansichten nebeneinander stehen ohne dass man gleich ein „ständiger Ja-Sager und Gefallen-Lasser“ oder ein „Maskenverweigerer und Querulant“ ist. In meiner Brust schlagen auch mehrere Herzen.
Ich habe oben bereits angeführt warum ich es als Vereinsobmann zum Teil anders sehe. Organisatorischer Aufwand und vor allem Verantwortung für über 150 Mitglieder ist in einer solchen Ausnahmesituation wirklich sehr groß. Gerade vor einer Stunde wurde ich wieder informiert, dass wir nun unseren dritten Corona-Fall, wieder mit Symptomen, im Verein haben.

Als einfacher Tischtennisspieler stimme ich überein, wenn man sich selbst verantwortungsbewusst verhält, spricht gegen ein Einzeltraining alleine in einer Halle sicher wenig dagegen. Schon gar nicht wenn man aus dem selben Haushalt kommt. Ich würde gerne mit meiner Frau oder meiner Tochter weiter trainieren. Andererseits gebe ich auch zu bedenken, hätten sich immer alle verantwortungsbewusst im Sommer und Herbst verhalten, hätten wir die jetzige Situation nicht. Natürlich ist die Regierung weit weg davon alles richtig zu machen. Aber in erster Linie war es die Unvernunft einiger weniger oder vielleicht doch mehrerer, die es so weit kommen lassen.

Als hauptberuflicher Tischtennistrainer war für mich die Situation bereits mit Februar prekär. Ich hatte maximal eine Auslastung von einem Drittel meiner sonstigen Stunden. USI, staatliche Institutionen wie Justizanstalten, Pensionistengruppen oder Schulen haben ihre Pforten für Kurse mehr oder weniger geschlossen. Ich hatte meinen Lock Down im Grunde schon im Oktober. Daher schmerzt das neuerliche runter fahren mich nicht so sehr, vor allem in der Hoffnung, dass sich 2021 vieles wieder normalisiert und ich zumindest wieder eine 50% Auslastung haben kann.

Man muss da also wirklich differenzieren. Oder ich differenziere zumindest für mich. Und nach dem ich in den letzten Jahren schwere Schicksalsschläge hatte, die alle samt mit Krankenhausaufenthalte zu tun hatten, sehe ich das Aufrechterhalten des Gesundheitssystem und das Krankenhäuser nicht gezwungen werden über Leben und Tod zu entscheiden und manchen Menschen die optimale Versorgung zu verwehren, als oberste Prämisse und höchstes Gut.
Lieber Markus, auch mir geht es so wie dir...Man muss sich zur Sicherheit ein weiteres Standbein aufbauen, das unabhängig von irgendwelchen Lockdowns die eigenen Existenz sichert.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ich habe ja im letzten Jahr mir viele Herzenswünsche erfüllt, also vieles das gemacht, geschafft und erledigt, für das ich sonst keine Zeit habe. Damit habe ich zwar kein Geld verdient, aber meiner Seele und meinem Körper was Gutes getan.

Mit dem zweiten Standbein hast Du vollkommen recht. Es steht auch noch was auf meiner Agenda und to-Do-list. Da ich mir ja das eine Hobby zum Beruf gemacht habe, werde ich wohl auch mein anderes Hobby weiter intensivieren. :) Und wer weiß, vielleicht wird dass ja auch mal ein finanzielles Standbein. Ich lasse mich da überraschen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

_lümmmel hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 22:15 Den nächsten Lockdown werden wir spätestens im November 2021 haben, wenn sich die Leute in den Urlauben gegenseitig anstecken. Ein Teil der wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft kann ja auf nichts verzichten. Lieber sich der Gefahr einer Ansteckung aussetzen als auf etwas zu verzichten.
Du überrascht mich, schon wieder ein Beitrag wo ich dir fast 100% zustimme. Noch ein paar und ich beantrage eine Amnestie für dich :mrgreen:

Ich hoffe trotzdem, dass sich das Problem bis Herbst erledigt, weil sich der Großteil der Bevölkerung impfen lässt. Bei 70% Impfrate und 25% Durchseuchung sollte sich die Sache endlich in den Griff bekommen lassen.
Oliver hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 14:24
Ani hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 07:35 Dagegen spricht das die Durchimpfung schon höher sein sollte
für die älteren Menschen mag das stimmen, bei den jüngeren trifft das aber nicht zu

lt. Impfdashboard
bis 25Jahre: 3,99% der Frauen und 3,3% der Männer zumindest eine Dosis
25-34: 15,4% / 11,8%
35-44: 20,3% / 14,2%
45-54: 25,9% / 18%

die "Strategie" heisst jetzt Durchseuchung
Naja, bisher hatte die jüngere Bevölkerung auch kaum eine Möglichkeit sich impfen zu lassen. Also ich kenne viele in meinem Alter (30+) die sich impfen lassen würden und einfach noch keine Chance hatten. Sind ja noch nicht mal meine Eltern geimpft.

Aber ab Juni gibt es Impfdosen in Hülle und Fülle, von 4 verschiedenen Firmen, ab Herbst dann sogar von 6 verschiedenen Firmen (vlt sogar 7 mit Sputnik V) also da wird der Impffortschritt ein ganz anderer sein.
Ani hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 07:35 ich bin natürlich FÜR eine Öffnung. Die Zahlen sind ja jetzt auch nicht soooooo runter gegangen wie erhofft, weil sich vieles verlagert.
Ich weiß ja nicht, aber so "natürlich" finde ich es gar nicht, für Öffnungen zu sein. Prinzipiell bin ich auch ni ht gern eingeschränkt, aber ich bin halt auch verantwortungsbewusst und weiß worauf ich für die Allgemeinheit verzichten sollte.
Das wissen die meisten aber offenbar nicht (anders sind die Schlangen vor IKEA, Baumärkten, McDonalds und Co nur schwer zum erklären)
Und auch wenn ich Fotos von Bekannten auf Facebook, WhatsApp oder wo auch immer sehe, wo sie gesellig zusammen sitzen, muss ich an der geistigen Zurechnungsfähigkeit mancher leider zweifeln.

Aber um das noch festzuhalten: DOCH die Lockdowns haben sehr viel gebracht. Die Zahlen sind nicht rasch gesunken, aber sie sind gesunken. Und einzig und allein darauf kommt es an. Bei Öffnungen steigen sie, bei Lockdowns sinken sie. Also kurz gesagt, bei Lockdowns steckt 1 Person weniger als eine weitere an, bei Öffnungen steckt 1 Person mehr als eine weitere an.
Zuletzt geändert von Harnikfan am Mo 3. Mai 2021, 18:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

grad weil sich keiner der Gruppe 30+ impfen lassen konnte (bis auf wenige Ausnahmen), kommt das ganze ja unpassend früh
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

Oliver hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 17:44 grad weil sich keiner der Gruppe 30+ impfen lassen konnte (bis auf wenige Ausnahmen), kommt das ganze ja unpassend früh
Das stimmt. Die Zahlen werden auch wieder steigen. Aber sie werden hoffentlich nicht mehr aus dem Ruder laufen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

@Oliver

WANN hättest du dann geöffnet....bzw. Was würdest DU tun?
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Oliver »

Was ich tun würde?
Warten, bis eine größere Anzahl von Menschen geimpft sind
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Ja aber jetzt stell dir vor du wärst Politiker....und die „Leute“ wollen sich orientieren ;)

Mit einer höheren Durchimpfungsrate öffnen........Sprich du würdest in Kauf nehmen das wir erst im Sommer bzw. Herbst öffnen könnten??


Ich sehe die Öffnung auch skeptisch, hoffe aber es geht gut. Aber sorry unzählige Begleiterscheinungen kann ein Politiker nicht vertreten (wie von mir oben ausführt).
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Markus G. hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 17:12 Ich habe ja im letzten Jahr mir viele Herzenswünsche erfüllt, also vieles das gemacht, geschafft und erledigt, für das ich sonst keine Zeit habe. Damit habe ich zwar kein Geld verdient, aber meiner Seele und meinem Körper was Gutes getan.

Mit dem zweiten Standbein hast Du vollkommen recht. Es steht auch noch was auf meiner Agenda und to-Do-list. Da ich mir ja das eine Hobby zum Beruf gemacht habe, werde ich wohl auch mein anderes Hobby weiter intensivieren. :) Und wer weiß, vielleicht wird dass ja auch mal ein finanzielles Standbein. Ich lasse mich da überraschen.
Viel Erfolg! :)
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Harnikfan hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 17:35
_lümmmel hat geschrieben: So 2. Mai 2021, 22:15 Den nächsten Lockdown werden wir spätestens im November 2021 haben, wenn sich die Leute in den Urlauben gegenseitig anstecken. Ein Teil der wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft kann ja auf nichts verzichten. Lieber sich der Gefahr einer Ansteckung aussetzen als auf etwas zu verzichten.
Du überrascht mich, schon wieder ein Beitrag wo ich dir fast 100% zustimme. Noch ein paar und ich beantrage eine Amnestie für dich :mrgreen:

Ich hoffe trotzdem, dass sich das Problem bis Herbst erledigt, weil sich der Großteil der Bevölkerung impfen lässt. Bei 70% Impfrate und 25% Durchseuchung sollte sich die Sache endlich in den Griff bekommen lassen.
Oliver hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 14:24
Ani hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 07:35 Dagegen spricht das die Durchimpfung schon höher sein sollte
für die älteren Menschen mag das stimmen, bei den jüngeren trifft das aber nicht zu

lt. Impfdashboard
bis 25Jahre: 3,99% der Frauen und 3,3% der Männer zumindest eine Dosis
25-34: 15,4% / 11,8%
35-44: 20,3% / 14,2%
45-54: 25,9% / 18%

die "Strategie" heisst jetzt Durchseuchung
Naja, bisher hatte die jüngere Bevölkerung auch kaum eine Möglichkeit sich impfen zu lassen. Also ich kenne viele in meinem Alter (30+) die sich impfen lassen würden und einfach noch keine Chance hatten. Sind ja noch nicht mal meine Eltern geimpft.

Aber ab Juni gibt es Impfdosen in Hülle und Fülle, von 4 verschiedenen Firmen, ab Herbst dann sogar von 6 verschiedenen Firmen (vlt sogar 7 mit Sputnik V) also da wird der Impffortschritt ein ganz anderer sein.
Ani hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 07:35 ich bin natürlich FÜR eine Öffnung. Die Zahlen sind ja jetzt auch nicht soooooo runter gegangen wie erhofft, weil sich vieles verlagert.
Ich weiß ja nicht, aber so "natürlich" finde ich es gar nicht, für Öffnungen zu sein. Prinzipiell bin ich auch ni ht gern eingeschränkt, aber ich bin halt auch verantwortungsbewusst und weiß worauf ich für die Allgemeinheit verzichten sollte.
Das wissen die meisten aber offenbar nicht (anders sind die Schlangen vor IKEA, Baumärkten, McDonalds und Co nur schwer zum erklären)
Und auch wenn ich Fotos von Bekannten auf Facebook, WhatsApp oder wo auch immer sehe, wo sie gesellig zusammen sitzen, muss ich an der geistigen Zurechnungsfähigkeit mancher leider zweifeln.

Aber um das noch festzuhalten: DOCH die Lockdowns haben sehr viel gebracht. Die Zahlen sind nicht rasch gesunken, aber sie sind gesunken. Und einzig und allein darauf kommt es an. Bei Öffnungen steigen sie, bei Lockdowns sinken sie. Also kurz gesagt, bei Lockdowns steckt 1 Person weniger als eine weitere an, bei Öffnungen steckt 1 Person mehr als eine weitere an.
Du vermisst mich, gell? :D
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

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_lümmmel hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 18:57
Du vermisst mich, gell? :D
Momentan vermisse ich jeden Tischtennisspieler.
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