Racketlon

Mario
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Beitrag von Mario »

naja stimmt, rü hat recht, genauso ist es

aber mittlerweile gwinn i doch hin und wieder unter 5 - alles eine frage der übung! im ernst, man muss einfach beim racketlon a bissl anders spielen - man weiß es eh, aber man muss es üben....

gg einen guten squasher kannst laufen bist hin bist, da machst einfach keinen punkt....


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Enrice
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Beitrag von Enrice »

ich geb euch da ja eh recht, wollte aber was anderes ausdrücken. ich versuchs also nochmals:
unser nachteil ergibt sich ja nur aus der tatsache, daß man im tt ganz prinzipiell so leicht einen punkt machen kann, wie in keiner anderen der 3 sportarten. man denke nur an service auf die kante...
so gesehen habt ihr natürlich recht.
andererseits, und darauf wollte ich hinaus, kann man ohne spezifisches frühzeitiges training tt am wenigsten später noch erlernen, das müssen viele guten racketleten alle am eigenen leib erfahren. was die im tt machen, ist ja mehr oder weniger schadensbegrenzung, hat mit "echtem" wettkampf-tt aber wenig zu tun. sagt ja mario grad selbst, daß er da "anders" spielen muß, glaub ich ihm ja auch sofort, siehe antispin-material.
meine im LL-thread geäußerte vermutung wird insofern bestätigt, daß wenn man sich gute tt-ATHLETEN anschaut, die durchaus passables z.b. Tennis-niveau erreicht haben, was m.E. an der guten motorischen schule des tt liegt. Beispiele: Amplatz, Klein, Unterreiner, Schmutzer, Haberleitner, ... (gibt sicher noch mehr und auch bessere beispiele)

also quintessenz:
mit einer soliden tt-technik, guter athletik und entsprechendem fleiß ist für einen spätberufenen im squash wahrscheinlich sogar bundesliga, im badminton vielleicht LL und im tennis vielleicht auch LL möglich, umgekehrt hast im tt als quereinsteiger NULL chance auf LL, auch nicht mit der besten athletik. ist jetzt vielleicht ein wenig überspitzt, aber so seh ich das. und das ist unser vorteil!

alles klar?


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Maxpin
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Beitrag von Maxpin »

@enrice

Das liegt aber sicher auch daran, dass viel weniger Leute Squash spielen als TT. In der österreichischen Squash-Rangliste sind gerade mal 412 Personen aufgelistet, in der CRS allein des WTTV schon 1099. Im Badminton dürfte es ähnlich sein. Daher gibt es weniger Spielklassen und es ist umso "leichter", Bundesliga zu spielen.

Ich möchte deine Hypothesen schon etwas relativieren: als Spätberufener hast mE im Tennis kaum eine Chance, in die LL zu kommen. Umgekehrt hat ein Jair bewiesen, dass man auch nach wenigen Jahren intensiven Trainings auch im TT noch beachtliches Niveau erreichen kann.

Ich schließe mich auf jeden Fall der Meinung von RIWA und Mario an. Im Squash (und zT auch im Badminton) ist es viel leichter, gegen einen schwächeren Gegner hoch zu gewinnen. Das hängt unter anderem auch mit der Spielsituation zusammen: Kantenbälle gibts nur im TT, im Squash fallen auch die Netztröpfler weg. Und "Augen-zu-und-drauf-Winner" kannst im Squash auch keine schießen. Deswegen steht man im Squash als Schwächerer (und ich weiß das aus eigener leidvoller Erfahrung) auf verlorenem Posten.

Kleine Anekdote am Rande: in meiner Racketlon-Karriere habe ich erst einen Satz 21:1 gewonnen. Aber nicht - wie man annehmen sollte - im TT, sondern im ... Squash.


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Mario
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Beitrag von Mario »

Jaja da hast recht Onkel Erich! TT ist sicher die am schwierigsten zu lernende Sportart! Ö-Nr. im Squash hat erst mit 19 angefangen! Was kannst du erreichen wennst im TT mit 19 Anfangst - vielleicht mit viel fleiss und Talent zb. 2. BuLi aber ned Nationalteam - aber wuascht, das ist halt die Sportart Racketlon und da muss ma durch

Auch ich gewinne im Verhältis zu schwächeren Squashern teils deutlich höher als im TT

Grundsätzlich würde ich meinen Motorik etc. ist sehr individuell und solche gibts nicht nur (wenn überhaupt ) im TT...

Also übenübenüben...


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tischtennis_michl
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Beitrag von tischtennis_michl »

Quote: Jaja da hast recht Onkel Erich! TT ist sicher die am schwierigsten zu lernende Sportart

Das glaub ich mit SICHERHEIT nicht ... ist eine sehr SUBJEKTIVE Meinung ...

also ich würd im Tischtennis eher ins Nationalteam kommen als in folgenden:

Skispringen, Golf, Bodenturnen, ... usw. usf.

... ich glaube, dass Tischtennis sicher keine einfache Sportart ist ... aber wie man beurteilt, welche die "schwerste" Sportart ist, ist schwer zu sagen ... denn gibt sicher auch Leute, die sich bei Badminton, Squash schwerer tun werden, weils einfach im Tischtennis mehr Gefühl haben/hätten ..


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Mario
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Beitrag von Mario »

@tt-michl

ich habe primär die racketonsportarten gemeint

und tt mit bodenturnen zu vergleichen, da ist mir meine zeit zu schade

und glaube mir, du kannst speziell im badminton und squash derart viel durch körperliche fitness gut machen, da kannst fix mit 19 noch ins team kommen......

glaube mir, das wird einem tt spieler nicht so schnell gelingen!

squash gibts einfach viel weniger schläge, eigentlich nur einen und laufenlaufenlaufen.... badminton ein bissl mehr schläge, aber weit nicht soviel wie beim tt, also kannst dir vorstellen was schwieriger zu erlernen ist!

frag die anderen racketlonspieler, die nicht vom tt kommen, die sagen alle "scheiss tt - des lern i nie"....

aber wir kommen so gesehen eh von der richtigen sportart, aber lieber könnte ich squash im verhältnis so gut wie tt


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Enrice
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Beitrag von Enrice »

die marionette hat mich verstanden...

@maxpin
jair ist gerade ein schlechtes beispiel. denn der hat eine basis aus jungen jahren (genaueres weiß ich aber nicht). wem die fehlt, der erreicht auch mit seinem aufwand nicht so viel. uns sind wir uns ehrlich, da sind wir dann schon bei oberliga, und was ist das bitteschön für ein niveau, wenn wir von leistungssport sprechen?


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Ani
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Beitrag von Ani »

Also mMn nach ist TT eine der schwierigsten Sportarten!

Wie Mario bin ich der Meinung das man z.b. bei Badminton, Sqash und sogar Tennis mit viel Laufkraft und körperlicher Fitness einiges wett machen kann!

Bei TT ist das anders - da kannst noch so fit sein. Wennst keine Technik hast, bzw. den Schnitt nicht erkennst kannst noch so viel laufen.



FORZA ITALIA !!!!!
Maxpin
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Beitrag von Maxpin »

Quote:
die marionette hat mich verstanden...

@maxpin
jair ist gerade ein schlechtes beispiel. denn der hat eine basis aus jungen jahren (genaueres weiß ich aber nicht). wem die fehlt, der erreicht auch mit seinem aufwand nicht so viel. uns sind wir uns ehrlich, da sind wir dann schon bei oberliga, und was ist das bitteschön für ein niveau, wenn wir von leistungssport sprechen?


Verstanden hab ich dich auch, bloß sind wir halt nicht einer Meinung.

Jair ist überhaupt kein schlechtes Beispiel: hat früher Kampfsport betrieben, vor ca. 3 Jahren im TT aber bei Null angefangen und hat jetzt in der starken NÖ-LL (nicht Oberliga) ein Verhältnis von 22:38. Und in der LL geht für mich bereits der Leistungssport los. Insofern ist dein Eingangsstatement ("als Quereinsteiger NULL Chance LL-Niveau zu erreichen") widerlegt.

Aber eigentlich bringt uns diese Diskussion nicht wirklich weiter, oder?


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Pinky
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Beitrag von Pinky »

Quote:
Und in der LL geht für mich bereits der Leistungssport los.


das is doch reiner hobbysport in der landesliga, genauso in der 2. bundesliga. leistungssport tischtennismäßig in österreich betreiben die meisten 1. bundesligaspiele und da auch nicht alle!!




Maxpin
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Beitrag von Maxpin »

@pinky

Jetzt kommen wir schon etwas vom Thema Racketlon ab. Für meine Argumentation war es eigentlich auch unerheblich, ob in der LL Leistungssport betrieben wird oder nicht, sondern ob man nach kurzer Zeit LL-Niveau erreichen kann oder nicht. Da hätte ich eher mit dem Einwand gerechnet, dass man mit 22:38 nicht von LL-Niveau sprechen kann (mE auf jeden Fall).

Es kommt darauf an, wie du Leistungssport definierst: wenn du einen Großteil deiner Freizeit in Sport investierst, leistungsorientiert denkst (und Sport nicht als Mittel zur körperlichen Ertüchtigung ansiehst), dann betreibst du in meinen Augen schon Leistungssport. Aber da gibt es sicher keine allgemeingültige Definition.

Der Tscheche, der nur wegen der Kohle einmal in der Woche hochpositiv LL spielt, betreibt in meinen Augen weit weniger Leistungssport als der Jugendliche, der nach der Schule viel Zeit investiert, um in der 2. Klasse endlich positiv zu spielen.


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Showspieler
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Beitrag von Showspieler »

Ganz interessante Diskussion. Ich spiel ja jetzt schon ein paar Jahre Racketlon und am Anfang hatte ich es mir viel einfacher vorgestellt, in den "anderen" drei Sportarten gut zu werden. Badminton habe ich in der Schule gespielt und war von den Vereinsspielern vom Gefühl her nicht so weit entfernt. Und im Verhältnis zu einem absoluten Hobbyspieler, der in den Centern einfach so zur Gaude spielt, spiele ich ja eh gut Badminton.

Aber im Racketlon muss ich mich halt oft mit Badminton-Vereinsspielern messen. Und die gewinnen gegen mich genau so mit 21:2 wie gegen den oben beschriebenen Hobbyspieler. Und da liegt das Problem begraben: Wenn ich mich im Badminton um 50 Prozent steigere, bin ich immer noch so viel schwächer, dass ich gegen jeden Vereinsspieler gleich hoch (plus minus zwei Punkte) verliere wie vorher. Nur gegen andere Nicht-Vereinsspieler kann es dann schon besser ausschauen. Daher lohnt es sich, ernsthaft in den anderen Sportarten zu trainieren.

@ Mario und maxpin: Das mit der ganz eigenen Spielweise im Racketlon-Tischtennis ist echt kurios. Wenn ich auf Racketlon-Tischtennis eingespielt bin, kann ich nicht mehr "normal" auf Angriff spielen. In Zeltweg habe ich das gegen maxpin "eindrucksvoll" bewiesen. Mario tut sich da offensichtlich leichter, wenn ich nur an das 21:1 gegen Marcel unlängst in Wien denke. Das war richtig schönes Tischtennis.




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Beitrag von Mario »

@showspieler

mittlerweile hab ich das racketlon-tt schon öfters geübt, und ja es gelingt mir immer besser zum glück, aber echt ned immer - aber wenn ich so zwischen 4-8 gewinne bin ich so ziemlich gg jeden zufrieden....

und showspieler bei der world tour in neudorf dabei? eliasson hat a schon gnannt




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CG
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Beitrag von CG »

ich wollt mal fragen, wies beim racketlon mim preisgeld ausschaut?

kriegt dieser eliasson scho bissl kohle, oder ist das a besseres trinkgeld wie beim tt? was bekommt der gewinner bei diesem wr. neudorfer turnier?


Aktuelle Videos von Meisterschaftspielen der Spielgemeinschaft Korneuburg / Groß Enzersdorf gibt es immer hier zu finden: http://www.youtube.com/sgkgtt
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Beitrag von Mario »

der sieger im einzelbewerb bekommt glaube ich 600
und der eliasson zb. noch verpflegung, quartier und startgeld!

dann bekommen noch der ein oder andere top 10 spieler verpflegung und quartier - also für die besten ev. ein trinkgeld pro turnier, aber leben kann natürlich keiner davon....


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Beitrag von Showspieler »

@Mario: Nein, ich komm nicht nach Wr. Neudorf. Der Eliasson wirds also wieder leicht haben
Ich bin auf Urlaub in Kroatien.
MIt dem Racketlon-TT hab ich das andere Problem: Racketlon-TT kann ich, nur das echte nicht...


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Beitrag von Maxpin »

Quote:
@ Mario und maxpin: Das mit der ganz eigenen Spielweise im Racketlon-Tischtennis ist echt kurios. Wenn ich auf Racketlon-Tischtennis eingespielt bin, kann ich nicht mehr "normal" auf Angriff spielen.

Geht mir genauso. Aber gerade das Erfordernis, sich immer wieder umstellen zu müssen, macht doch Racketlon schließlich aus. Ich habe auch große Probleme damit, nach dem Tennis wieder TT zu spielen. Da hab ich dann überhaupt kein Gefühl mehr (ich meine, noch weniger als sonst ).

"Racketlon-TT" schaut bei mir ziemlich staubig aus: lang mit Unterschnitt servieren (manchmal schnittlos), RH schupfen, VH Topspin oder Abschlag. Trotzdem passieren mir selbst da immer wieder Fehler. Insofern ist "Racketlon-TT" für mich eine echte Bereicherung zum "Wettkampf-TT", weil man die Basics wieder trainieren muss.

Habe darüber auch mit Michi Dickert gesprochen: der nutzt TT gegen Schwächere gleich als Aufwärmprogramm für die weiteren Disziplinen und spielt nur VH.


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Beitrag von Mario »

@maxipin

also der schlägerwechsel macht mir zum glück gar nix aus, das ist glaube ich wichtig als racketlonspieler, dass man sich echt schnell umstellt...

der dickert spielt nur vorhand der kann nur vorhand


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Beitrag von Maxpin »

Die aktuelle Rangliste ist draußen und wirft mit dem ehemaligen SVS TT-Crack Roman Pölcz einen neuen Ranglistenersten aus. Aushängeschild Michi Dickert ist nur mehr Dritter, da sich auch Racketlon-Senior und Badminton-Spezialist Peter Krenmayr auf den 2. Platz geschoben hat.

Diese Entwicklung war zwar bereits absehbar, liegt aber mE weniger in der Leistung, sondern vielmehr im System begründet. Ohne die sportlichen Erfolge von Roman und Peter schmälern zu wollen, stelle ich doch zur Diskussion, ob diese Rangliste ein korrektes Abbild der Racketlon-Wirklichkeit darstellt.

Pölcz hat in den letzten 12 Monaten an 13 Turnieren teilgenommen und ist dabei einmal 1. geworden. Krenmayr hat ebenfalls an 13 Turnieren teilgenommen, beste Platzierung 4. Zum Vergleich: Dickert hat an 7 Turnieren teilgenommen, konnte davon fünfmal gewinnen und wurde zweimal Zweiter. Krenn nahm ebenfalls an 7 Turnieren teil, gewann viermal und war nie schlechter platziert als Dritter. Rangiert damit aber nur an 7. Stelle.

Da drängt sich mir schon der Verdacht auf, dass Topplatzierungen vom Ranglistensystem zu wenig gewürdigt und Vielspieler bevorzugt werden. Was ist eure Meinung dazu? (Ich weiß schon, Mario, Ranglisten sind eigentlich wurscht. Aber wenn schon eine da ist, sollte die doch zumindest aussagekräftig sein, oder?)

Offensichtlich wurde das Problem aber bereits erkannt. Vor zwei Wochen gabs zum Thema Rangliste eine Sitzung im RPV. Ergebnisse sind mir aber bislang keine bekannt.



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Beitrag von Enrice »

Quote:
Jair ist überhaupt kein schlechtes Beispiel: hat früher Kampfsport betrieben, vor ca. 3 Jahren im TT aber bei Null angefangen und hat jetzt in der starken NÖ-LL (nicht Oberliga) ein Verhältnis von 22:38. Und in der LL geht für mich bereits der Leistungssport los. Insofern ist dein Eingangsstatement ("als Quereinsteiger NULL Chance LL-Niveau zu erreichen") widerlegt.

Aber eigentlich bringt uns diese Diskussion nicht wirklich weiter, oder?

nein, dennoch muß ich widersprechen. jair verklärt vielleicht mittlerweile selbst seine TT-wurzeln, vielleicht tun das auch nur andere für ihn - mir hat er jedenfalls einmal gesagt, er hätte früher schon gespielt - und eine entsprechende vergangenheit ist einfach unbezahlbar und läßt sich mit keinem training der welt wettmachen.


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Beitrag von Maxpin »

@enrice

Also erstmals Gratulation zu deiner Vaterschaft, die - wie ich deiner Signatur entnehme - vor wenigen Tagen erfolgt ist

Stimmt schon, Jair hat früher zwei Saisonen TT gespielt (mit Rudermann als Trainer ), hat sich danach aufs Tennis und den Kampfsport verlegt und erst vor ca. 4 Jahren (doch nicht erst 3) ernsthaft mit dem TT angefangen. Ob ihm genau diese zwei Jahre beim Jefim soviel gebracht haben, soll jeder für sich selbst beurteilen.


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Beitrag von Mario »

das stimmt schon die Ranglistebevorzugt ganz klar die Vielspieler! Das ist teilweise auch so von Verbandsseite gewollt!

Es wird aber vermulich in Zukunft eine Änderung geben, wobei die Teamspieler bzw. die Spieler die in der Weltrangliste vorne sind auch in der Ö-RL vorne gereiht sein werden!

Aber die derzeitige RL ist natürlich mehr oder weniger gewürfelt - jetzt gesehen auf das tatsächliche Niveau! Aber wenn man grundsätzlich keine Ö-Turniere spielt, kann man auch nicht vorne sein!

Bei mir zb. ist es so, dass ich in der Weltrangliste schon weiter vorne bin als in Österreich

Aber wie gesagt, welche Rangliste ist schon "korrekt"?


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Beitrag von Mario »

Wie man so hört haben/hat wieder ein TT-Hatzer Leistung gezeigt!

Keine Bericht Roli, oder liegst noch im Koma

RESPEKT


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Beitrag von Maxpin »

Wilfersdorf war aus meiner Sicht sehr stark besetzt. Starkes Finale zwischen Dickert und Krenn, das Michi bereits vorzeitig durch einen hohen TT-Gewinn (11:0 beim Seitenwechsel!) entscheiden konnte. Die beiden Wildcard-Spieler Hatina und Schmölzer bestätigten ihre Tickets mit Semifinaleinzügen zu Recht, die Squashbegegnung zwischen Dickert und Schmölzer war vom Feinsten.

Der Amateurbewerb war wegen der großen Teilnehmerzahl ebenfalls sehr stark besetzt. So musste zB Cenedy "Enzo" Ercin als Semifinalist des letzten Elite-Turniers diesmal wieder bei den Amateuren starten und unterlag im Semi dem späteren Sieger Roland Rubick.

Ich bezwang in der ersten Runde den "Mag. Antispin" und verlor in der 2. Runde gegen Ex-Elitemann Robert Röhr erst im Tennis, das ausgespielt werden musste. Letztlich schaute für mich nur der 11. Amateurplatz raus (mein Tennis hat mich an diesem WE leider etwas im Stich gelassen).

Und da Sturmi, der diesmal seine TT-Partien auch hoch gewinnen konnte , is als 9. bei den Amateuren scho wieder vor mir gelandet ...


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Beitrag von Mario »

@maxpin
du solltest nicht immer mit den mädels trainieren, dann könntest dich vielleicht beim tennis mal auf deine schläge konzentrieren


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