Servier wie du willst oder ich seh dein Service nicht!

herbstl
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Beitrag von herbstl »

Quote:

Und manchesmal reicht net amoi des, weil der Bruno auch noch die wüsten Vorhandbälle trifft


aber dann hat er sichs verdient




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Markus G.
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Beitrag von Markus G. »

Ich habe Bruno letztes Jahr in der vierten Klasse spielen sehen und mir ist nur aufgefallen, dass er eindeutig über dem Tisch serviert! Vom "Verdecken" her muss ich sagen, dass in der NÖ Landesliga manche Spieler wesentlich mehr verdecken als er es tut und dies für mich in diesem graunen Grenzbereich ist, wo man eben auf den good will des Schiedsrichters ausgesetzt ist.


Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

Antoine de Saint-Exupery
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Beitrag von herbstl »

erwähne bitte nicht das Wort Schiedsrichter - haben gestern einer Person 26 Euro gegeben die:

15 min zu spät gekommen ist

uns gefragt hat wer den Punkt gemacht hat

keine Netzangaben gesehen hat (wir waren aber eeh alle fair)

beim Seitenwechsel länger zum Schreiben gebraucht hat, als wir zum Coachen, trinken und wieder zum Tischstellen

.......

26 Euro sind sicher net viel, aber könnten sich nicht da vielleicht mal motivierte Jüngere ihr Taschengeld aufbessern !?!

lg Herbstl

P.S. Möchte nur anmerken, dass dieser Schiri eigentlich wirklich sehr nett ist, aber ...


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Markus G.
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Beitrag von Markus G. »

Kann mir vorstellen wie er heisst ;-) E.F.? In Niederösterreich bei der LL müssen wir uns immer selber zählen, da würden wir dies in Kauf nehmen Aber Du hast schon recht, man würde sich öfters jüngere und dynamischere Schiedsrichter wünschen...


Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

Antoine de Saint-Exupery
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Beitrag von herbstl »

nein nicht e.f. - aber egal !




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Beitrag von VarioSoft »

@Herbstl:
Ich will dich ja nicht beunruhigen, aber es kommt noch schlimmer: Am 13. 2. spielt ihr gegen Döbling und da kommt ein gewisser G.S. zu euch um sich Taschengeld zu verdienen


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Beitrag von herbstl »

@Vario

Ich weiss - ich freu mich schon

bist einer der wenigen, die wahrscheinlich auch meine Bälle noch mitverfolgen können - hoffe du schaust gut hin




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Beitrag von Mastertröpfler »

Also ich denke wirklich absolut korrekt zu servieren ist fast unmöglich. Ich weiß jetzt werden alle über mich herfallen, aber meiner Meinung nach sollte jeder serieren dürfen wie er mag und kann. auch verdeckt, aus der Hand, ... Wenn manns trainiert kann man auch diese Service bald nehmen. Und dann gibts keine Diskussion mehr. Das Service gehört zum Spiel wie die Kanten und Netzroller. Wenn ich es stundenlang trainiere um etwas zu entwickeln daß anderen weh tut, dann hab ich mir doch diesen Vorteil verdient. Stellt euch vor einer kann immer Netzroller produzieren. Wirds dann bald eine Regel geben, daß der Netzroller nicht gilt, weils 'unfair' ist ????
Meiner Meinung nach sind unterschiedliche Regelauslegungen viel unfairer ....


Der Avatar spiegelt meine unheimlich gute Vorhand wieder ... Ups, Tschuldigung ...
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Beitrag von herbstl »

fallt über mich auch her - aber finde auch, dass man servieren sollte wie man will - zumindest mit Regeln die man auch kontrollieren kann, z.B. aufwerfen usw. - denn wenn ein Spieler die Service trainiert - aber eeh geal diese Diskussion - machen eeh noch immer viele Leute Fehler auf meine Service


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Beitrag von VarioSoft »

Der Haken an der Sache ist: Nicht alles was man traineren kann ist auch der Popularität dieses Sports förderlich. Die Serviceregel soll nicht die Trainingsleistung eines Spielers relativieren, sondern dafür sorgen, dass diese Leistung nicht darauf aufgebaut ist mit gezinkten Karten spielen zu können.

Die Kunst ist es, eine Regel für das Service zu entwerfen, die verbal(!!) derart eindeutig formuliert werden kann, sodass

a) sie dem Rückschläger zeitgerecht die Chance eröffnet die Rotation des auf ihn zukommenden Balles zu erkennen

b) sie für den Aufschläger keinen entscheidenden Nachteil bedeutet

c) eine(!!) außenstehende Person (=Schiedsrichter) die Einhaltung dieser Regel klar bewerten kann

Die Regeln in einem Sport sind laufend Veränderungen unterzogen, die aufgrund der Entwicklung dieses Sports notwendig erscheinen. Für uns mittlerweile undenkbar ist die Tatsache, dass Anfang 20. Jhdt. die damals gültige Regel vorschrieb, dass der Ball beim Aufschlag direkt in das gegnerische Feld zu schlagen sei (also nix mit zuerst eigene Tischhälfte). Die Bestimmung "Ball ist beim Aufschlag aus dem flachen Handteller aufzuwerfen" war die Konsequenz daraus, dass findige Zeitgenossen im Bereich der 50er-Jahre den Ball zwischen den Fingern hielten, um diesen dann mit viel Effet auf ihren eigenen Schläger zu katapultieren.

@Mastertröpfler
Wie willst du ein "nicht die Rotation eines Balles sehen und ihn trotzdem flach und platziert retournieren können" trainieren???



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Beitrag von CG »

also es haben ja ein paar "junge" erst kürzlich die schiedsrichterprüfung gemacht, z.B. Johann Knoll und Jo Bertagnoli
die sollten halt öfter zählen

wie ist das eigentlich? Schiedsrichter dürfen nicht in Ligen zählen, wo sie selbst aktiv sind oder ?



Aktuelle Videos von Meisterschaftspielen der Spielgemeinschaft Korneuburg / Groß Enzersdorf gibt es immer hier zu finden: http://www.youtube.com/sgkgtt
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Beitrag von VarioSoft »

Ich hab ja auch die Prüfung gemacht und werde einige Partien zählen. Habe zwar bei der Einteilung versucht eher nur Mittelständler-Partien zu bekommen, um ja nicht Gefahr zu laufen den Titelkampf zu beeinflussen. Was nicht ganz gelungen ist, denn ich wurde extra darum gebeten, die "heiklen" Partien SMS-KOR sowie KAI-KOR zu zählen.

Wobei ich halt hoffe, dass mir die Leute glauben, zwar gerne den Wr. Liga-Titel zu erringen, aber sicher nicht auf unfaire Art und Weise Einfluss nehmen zu wollen.


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Beitrag von HdB »

@Vario: Bin dafür, dass du mit einer Augenbinde unsere Partie gegen Korneuburg zählst, damit du nicht parteiisch wirst!!


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Beitrag von VarioSoft »

@CG:
Die Frage stellt sich halt, was man unter "aktiv" bezeichnet? In der 1. Bundesliga bin ich "nur" als Coach tätig, würde aber keine Partie dieser Liga übernehmen, weil mir DAS zu heikel wäre.

In der WL sehe ich das Problem nicht und habe auch nichts dagegen, wenn beispielsweise Harald Kinzl oder auch WUW-Obmann Riedl als Schiri aufkreuzt. Ist halt eine Frage der handelnden Personen.

@HdB:
Eigentlich wollte ich KAI-WSC zählen: Mein Argument, dass ich eh vor Ort wäre und dadurch Fahrtkosten eingespart würden, wurde als tolldreist abgelehnt


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Beitrag von HdB »

@Vario: Wenn du die Augenbinde aufbehältst, hab ich nix dagegen, wenn du gleichzeitig unsere Partie zählst u. spielst


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Beitrag von HdB »

Ich bin gestern in der 2. Runde gegen Tarek Al-Samhoury im 3. Satz abgetreten - beim Spielstand von 1:1 nach Sätzen. Das war mein einziger Spielabbruch in meiner 16-jährigen TT-Spielerkarriere. So eine Aktion kommt nicht von ungefähr und ich habe schon beinahe alles im TT erlebt, aber was ich gestern erleben musste, ist wohl nicht mehr zu toppen.

Vielleicht erschien es manchen Anwesenden sonderbar, aber wer mich kennt, kennt mich als fairen Verlierer, der die Leistung des Gegners anerkennt. Die Leistung vom Tarek bestand einzig und allein darin mich unkorrekt anzuservieren. Definition von unkorrekt: Es war für mich unmöglich den Balltreffpunkt des Service zu sehen, der Ball war komplett verdeckt und Tarek machte keinen Anstand, nur irgendwie offen zu servieren. Dabei handelt es sich um die Services, die Tarek nicht senkrecht, sondern nach hinten aufwirft und hinter dem Körper trifft. Meine Annahme konnte von Tarek abgeköpfelt werden bzw. führte zum direkten Punktgewinn.

Dazu die Aufschlagregel 2.6.4:

Der Der Ball muss sich vom Beginn des Aufschlags bis er geschlagen wird, oberhalb der Ebene der Spielfläche und hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden und darf durch keinen Körper- oder Kleidungsteil des
Aufschlägers oder seines Doppelpartners für den Rückschläger verdeckt
werden. Sobald der Ball hochgeworfen wurde, muss der freie Arm des
Aufschlägers aus dem Bereich zwischen seinem Körper und dem Netz
entfernt werden.

Zurück zum gestrigen Vorfall:
Vorgeschichte: Schauplatz letztes Olympic-Turnier. Ich treffe auf
Tarek beim Olympic-Turnier im A-Bewerb. Er serviert hinter dem Körper. Ich beschwere mich bei ihm und erkläre, dass er so gegen mich nicht servieren braucht, da es verdeckt ist. Er erklärt mir, ich kann auch servieren wie ich will, es ist ihm egal. Ich werde stinksauer und seh nicht ein, dass ein vermeintlich sehr guter Spieler zu unlauteren Services greifen muss, um gegen mich zu gewinnen. In der Satzpause nach dem ersten Satz, den Tarek gewinnt, sagt er, ich zitiere wörtlich: "Der will mich aufmachen, der Wilder!" Im folgenden Satz serviert Tarek offen, scheinbar geplagt vom schlechten Gewissen. Ich gewinne den Satz. Im Satz darauf geht es seitens Tarek verdeckt fröhlich weiter, schließlich ging es ja um 100 Euro für den ersten Platz. Ich schüttle ihm bei 1:3 die Hand und verlasse das Turnier total angefressen, da ich mich betrogen gefühlt habe. Damals zählte die Partie ein 9-Jähriger.

Bereits im Vorfeld des gestrigen Spar-Turniers bat ich um einen offiziellen Schiedsrichter, falls es zur Begegnung Wilder-Al-Samhoury kommt, da ich noch allzu gut vom Olympic-Turnier wusste, was passieren würde. Die Partie begann und Schiedsrichter war der Spieler Peter Hatina (übrigens ganz tolle, solide Schiedsrichterleistung, selbst ohne Prüfung!!)

Service Al-Samhoury: Zweimal verdeckt zum 2:0. Ich serviere offen, da ich mich um Fairness bemüht sah, kochte aber schon innerlich und kritisierte bereits seine verdeckten Angaben. Tarek stellte mich erneut als Idioten hin, da ich mich aufregte. Es folgen ein paar offene Service und ein paar Verdeckte und ich beginne ebenfalls zeitweise verdeckt zu servieren, damit ich mich nicht ganz chancenlos "abfatzen" lasse. Satz 1 geht an Tarek relativ glatt. Im zweiten Satz serviert Tarek offen, warum auch immer. Ich serviere ebenfalls auschließlich offen. Tarek spielt sehr stark und führt hoch. Ich kann aufholen und gewinne im Nachspiel. Ein Service von Tarek hat Peter Hatina beanstandet und wir haben das Service wiederholt.

In der Satzpause zum dritten Satz erneut Diskussionen und ich dachte mir, die Aufgabe von Peter Hatina ist es nicht verdeckte Service zu ahnden, schließlich ist er nur Spieler und warum sollte er sich in diesen Konflikt einmischen. Ich bitte daher um einen Schiedsrichterwechsel und ersuche die Turnierleitung um einen geprüften Schiedsrichter. Kommentar von Tarek auf diese Bitte: "Jetzt gibts aber keine Diskussionen mehr. Was der Schiedsrichter zählt, gilt." Absolut richtig. Der Schiedsrichter hat das letzte Wort. Der Schiedsrichter nimmt seinen Platz ein. 0:0 Service Tarek. Er macht das verdeckte Service ich mache den Fehler. Daraufhin schaue ich groß den Schiedsrichter an, der blättert um, ohne ein Wort zu verlieren. Ich resigniere. Bis zum Spielstand von 2:7 aus meiner Warte serviere ich korrekt und offen, gebe meine Hand weg und bemühe mich um ein korrektes Service. Tarek wirft den Ball wieder hinter den Körper und ich habe keine Chance das Service einigermaßen zu retournieren. Schließlich sehe ich mich diesem Verhalten gegenüber hilflos ausgesetzt und ziehe die einzige Konsequenz, die mir übrig bleibt. Ich beende das Spiel und verlasse die Box.

Damit wollte ich ein Zeichen setzen.

Tischtennis soll ein fairer Sport sein, wenn es Regeln gibt, sind diese zu exekutieren, wird das nicht gemacht, dann sollen sich bitte sämtliche Schiedsrichter und Funktionäre diesen Vorfall als Präzendensfall ins Stammbuch schreiben. Ich zahle schließlich Nenngeld und will nicht betrogen werden und gestern fühlte ich mich erneut sehr betrogen und das (nicht einmal) "hinter vorgehaltener Hand".

Tarek kann ich theoretisch nichts vorwerfen. Seine Service wurden nicht geahndet, egal wie unkorrekt sie waren. Er hat die Grenzen des Möglichen ausgenutzt. Ob dieses Verhalten fair ist, sei dahingestellt. Mir hat er in einer Diskussion nach dem Spiel ebenfalls Unfairness vorgeworfen, da ich aufgegeben habe. Aber wie gesagt, bevor ich mich für dumm verkaufen lasse, setze ich lieber ein Zeichen und ich hoffe, es hat irgendwas gebracht.

Übrigens: Das Spiel daraufhin hieß Gruber gegen Al-Samhoury. Mario trat ebenfalls aufgrund der unkorrekten Services ab. Scheinbar bin ich nicht der einzige Spieler, der sich das gefallen lässt...



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chaos
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Beitrag von chaos »

das service von tarek ist echt ne frechheit..
ist mir im doppelbewerb besagten turniers ebenfalls aufgefallen - obwohl mein partner und ich gegen tarek & maric eigentlich chancenlos waren hielt er es nicht für nötig einigermassen korrekt zu servieren. naja :|


Gfühlshanderl
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Beitrag von Gfühlshanderl »

Natürlich ist das Service vom Tarek nicht 100 % korrekt. Aber jeder von uns serviert manchmal unkorrekt. (meistens weil man vergisst die Hand wegzugeben)

@HdB
Habe die Partie gesehen und muss sagen, dass der Tarek im zweiten sich wirklich zusammengerissen hat. Aber ich glaub es war ein Fehler den Schiri zu wechseln. Danach hab ich irgendwie das Gefühl dass der Tarek absichtlich wieder unkorrekt serviert hat.
Obwohl ich den Tarek sehr schätze, (Er ist sicherlich ein Vorbild in jeglicher Hinsicht) aber die serviece vom 3ten Satz waren mehr als unkorrekt.

Aber aufregen bringt sich nix. Solang die Schiris nichts unternehmen wird sich nichts ändern. Ist wohl auch so, dass solche Spieler wie der Tarek eben einen Namen haben und sie sich nicht trauen was zu sagen.


Endlich drausen vom Heer, Back to the roots!
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Beitrag von HdB »

@Gfühlshanderl: Der 2. Satz war servicemäßig fair. Habe ich aber eh geschrieben


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haiki
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Beitrag von haiki »

soweit MIR bekannt ist, muss der SCHIEDSRICHTER die korrekte ausführung eines services überprüfen können!
daß der gegner des aufschlägers den ball SEHEN muß, davon steht nichts in den regeln !!!!! REGELN LESEN (und auch VERSUCHEN, diese zu verstehen!!!!!!!)
anm. des verfassers: natürlich müssen sich die meisten spieler von jenen, bei denen sie denken lassen, erst einmal das reglement erläutern lassen
quod erat demonstrandum

( WARTET NICHT AUF EINE RE-ANTWORT auf eure statements zu diesem beitrag; ich habe voraussichtlich diese woche kaum zeit hier reinzuschauen)


. . . mein guter alter Freund, der Eduard BENES und ICH :-)
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Beitrag von Sonex XF 45 »

und den hast du ja dann auch gewonnen, oder


Markus G.
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Beitrag von Markus G. »

Habs schon woanders geschrieben: ich glaube, dass die serviceregelung prinzipiell positiv ist für unseren Sport aber viel zu schwer zu exekutieren, besonders wenn keine Schiedsrichter am Werk sind. Es ist viel zu viel Ermessenssache und einige Spieler gehen bei ihrem Service stark an den Rand der "Legalität".

Entweder nur mehr RH-Service vor dem Körper oder jeder serviert wie er möchte. das wäre wohl am einfachsten zu exekutieren, aber macht es Sinn?


Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem Meer.

Antoine de Saint-Exupery
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stealth
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Beitrag von stealth »

habs auch grad woanders von dir gelesen.


Kantenballtschuker
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Beitrag von Kantenballtschuker »

mal was anderes :

es wird da immer gesprochen davon, daß der schiri und nicht der gegner die kugel sehen muß

ist es nicht vielmehr so, daß auch ein 2. schiedsrichter, der auf der anderen seite gegenüber vom hauptschiedsrichter sitzen würde, den ball genauso einsehen können muß (auch wenn dieser nur fiktiv ist und tatsächlich keiner dort sitzt) ?

jetzt kommt die schwierigkeit auf, daß es ja zu 99,9 % bei nationalen veranstaltungen kaum 2 schiedsrichter an einem tisch geben wird.

aber prinzipiell würde die strenge auslegung dann bedeuten, daß überhaupt nur noch vor dem körper serviert werden darf und nicht in einer seitlichen haltung zum ball , was ein vorhandservice prinzipiell schon schwierig werden läßt.

ich stelle das posting mal in der frageform hier rein, weil ich nicht sicher bin, daß das mit den 2 schiris richtig ist, was ich da schreibe. wenn es falsch ist, so korrigiert mich bitte -div. hier postende schiri`s


Markus G.
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Beitrag von Markus G. »

Harald wird es sicher wissen, ich meine aber auch zu glauben (sehr vorsichtig, gell), dass die Regelung für 2 Schiedsrichter ausgelegt ist, denn ansonsten könnte man auf einer Seite immer nur komplett vor dem Körper servieren. Ich bleibe bei meiner meinung, dass die Regelung zwar sehr sinnvoll aber viel zu komplex und nicht exekutierbar ist, leider...


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