TISCHTENNIS in Corona Zeiten

bigboss_21
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Stimme fast ganz zu, nur auf die BSO hoffen ist wohl "Warten auf Godot" !
Aktuelles erweitertes Präsidium der BSO:
11 Personen ( drei aus dem "Behindertenbereich", ein Segler, ein Golfer.)
Noch Hoffnung oder Fragen ?
Nur jammern und fordern ist zu wenig !
Ja aber : so sind wir ! Leider !
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Ballonverteidiger
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ballonverteidiger »

Ich kenne die personelle Zusammensetzung des erweiterten BSO-Präsidiums nicht. Da ich persönlich mit der BSO weder positive noch negative Erfahrungen gemacht habe, möchte ich mir dazu auch kein Urteil erlauben. Die Verantwortung für die Versäumnisse im österreichischen Tischtennissport, die nun zu einer für mich seit Ewigkeiten absehbaren Talfahrt geführt haben, orte ich primär in unserem eigenen Fachverband.

Jedoch pauschal anzunehmen, dass jeder der vom Segeln, Golf oder aus dem Behindertensport kommt generell als Funktionär nichts taugt, erscheint selbst mir als ebenso kritischer Person unfair und zu kurzsichtig. Diese Art von Pauschalisierungen, wie sie aktuell auch in der gesamten Corona-Debatte mittlerweile zu unserem gesellschaftlichen Alltag geworden sind und auch seitens der Politik betrieben werden, bringen uns definitiv nicht weiter. Faktenbasierte und konstruktive Argumente wären hilfreich und angebracht.

Wenn ich Beiträge wie diesen von der BSO lese, dann macht das schon Hoffnung auf konstruktiven Widerstand. Denn er zeigt, dass man dort den Ernst der aktuellen Lage sowie den Stellenwert des Sports mit seiner gesundheitlichen und gesellschaftlichen Relevanz sehr wohl erkannt hat. Das Problem ist leider, dass diese Bundesregierung einen Alleingang fährt, der inhaltlich und demokratiepolitisch höchst kritisch zu bewerten ist.
7800 Tote pro Jahr – Niessl: „Brauchen Bewegungsoffensive“
November 27, 2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat diese Woche erneut vor der weltweiten Auswirkung von Bewegungsmangel gewarnt. Für Sport Austria-Präsident Hans Niessl ist auch die Situation in Österreich besorgniserregend. Österreichs Sportpräsident drängt deshalb auf eine baldige "Bewegungsoffensive" nach den Corona-bedingten Einschränkungen.

Niessl: „Vom Berufsverband Österreichischer Internisten wissen wir, dass sich der Gesundheitszustand der österreichischen Bevölkerung im 1. Lockdown durch Bewegungsmangel verschlechtert hat und bei vielen Körpergewicht, Blutzucker und Blutdruck gestiegen sind. Deshalb ist es wichtig, das umfangreiche Angebot unserer Sportvereine – sobald es die Infektionszahlen zulassen – rasch wieder hochzufahren. Um Kollateralschäden durch Bewegungsmangel bestmöglich zu vermeiden, brauchen wir eine mit dem organisierten Sport abgestimmte Strategie des Gesundheits- und Sportministeriums. Der Sport muss gestärkt werden. Ein gestern im Nationalrat eingebrachter Entschließungsantrag geht diesbezüglich in die richtige Richtung.“ Bereits vor der Krise, gibt der Sport Austria-Präsident zu bedenken, hätten sich 30 Prozent der ÖsterreicherInnen nicht ausreichend bewegt. Außerdem seien 30 Prozent der Kinder fettleibig und adipös. Niessl: „Ich appelliere daher an die Bevölkerung, sich während des Lockdowns regelmäßig im Rahmen des Erlaubten an der frischen Luft zu bewegen oder die Online-Angebote unserer Verbände zu nützen!“

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat diese Woche erneut auf die Folgen von Bewegungsmangel aufmerksam gemacht: Weltweit seien rund fünf Millionen vorzeitige Sterbefälle pro Jahr darauf zurückzuführen, betont die Weltgesundheitsorganisation. Dabei wären für Erwachsene schon 21 Minuten tägliche Bewegung ausreichend, Kinder und Jugendliche bräuchten 60 Minuten pro Tag, um die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation zu erfüllen.

Aus Zahlen der Statistik Austria ist abzuleiten, dass in Österreich pro Jahr rund 7800 Menschen an den Folgen von Bewegungsmangel sterben. Niessl: „Das sind rund 9 Prozent der jährlichen Todesfälle in Österreich! Dabei gibt es gegen diese Krankheit bereits ein Medikament: Bewegung. Nützen wir es noch besser.”

Weitere Informationen zum Coronavirus sowie Fragen & Antworten finden Sie auf unserer Website: https://www.sportaustria.at/corona

Quelle: SPORT AUSTRIA
bigboss_21
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Wer wie ich Jahrzehnte in zahlreichen sinnvollen und sinnlosen Gremien war, kennt die Situation.
Es ist meistens wie im WTTV: Vertreter eines Vereins/Verbandes/Bundeslandes vertreten ausschließlich die Interessen ihres Vereins und nicht die Verbandsinteressen. Das Ergebnis ist -Gott sei Dank - nicht immer so krass wie im WTTV. Nichts gegen Segler, Golfer usw. aber eine gesunde Mischung wäre hilfreich. Indoor, Outdoor, Kontakt, kein Kontakt .... und Hausverstand ! Aber das sind Wünsche an das Christkind.
Wer sich als Sportler die Meldungen des zuständigen Regierungsmitglieds für den Sport angehört hat, (z.B. Tennis ist mit einem Ball) muss sich schweigend ins Eck drücken. Aber da die zahlreichen Sportarten (natürlich) zahlreiche spezielle Interessen haben, ist es leicht, sie gegeneinander mit finanziellen Zuckerln auszuspielen. Zur Erinnerung: Kein besserer Einfall zu Corona als im Juni 2021 Österr.Meisterschaften in Graz zu bündeln ! Vonwegen Kontakte reduzieren ! Aber als Fachverband muss man dabei sein, es gibt ja generös finanzielle Mittel, die man absaugen kann ! Brrrrr !
Trotzdem: Gesundheit ( und vielleicht in der kontaktarmen Zeit ein wenig nachdenken !)
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Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ich maße mir in der aktuellen Situation nicht zu weder die Bundesregierung, noch BSO, noch den Fachverband zu kritisieren. Ein wenig komme ich mir vor wie beim Fußball. Es gibt über 8 Millionen Teamchefs. Jetzt gibt es daneben auch noch über 8 Millionen Virologen. Und dazu hört man von Kultur, Wirtschaft, Sport und und und wie wichtig ihr Tun ist, welch große Auswirkungen der aktuelle Lock-Down hat und wie hoch die Folgeschäden sein werden. Wenn es nachdem ginge, dann dürfe es weder Lock-Down, noch sonstige Behinderungen ihrer Arbeit geben. Ich muss ehrlich zugeben, ich würde mir schwer tun Entscheidungen treffen zu müssen. Denn man muss „weh tun“, damit wir diese Zeit möglichst unbeschadet überstehen können. Und für mich (!), dass darf jeder natürlich anders sehen, zählt zuerst Leben zu erhalten und zu retten. Und dass wird mit einem weiter wurschteln und mit einem „es allen recht machen wollen“ leider nicht gehen.

Die Bedeutung von Sport und Bewegung ist für mich nicht von der Hand zu weisen. Ich trainiere seit über einem Jahrzehnt mit geistig abnormen Rechtsbrechern ins Justizanstalten. Und bereits einmal Training pro Woche hatte dort nach Start dafür gesorgt, das weniger Medikamente ausgegeben werden konnten, die Motivation für Bewegung gesteigert wurde und es auch den Teilnehmern allgemein deutlich besser ging. Von daher gehe ich mit Niessl konform. Ich bin auch Sport Austria uns BSO sehr dankbar dass man sich dem Sport annimmt und unterstützt. Sport hat in Österreich ohnehin nur eine kleine Lobby, wie man jetzt auch wieder sehen kann. ABER auch wenn Vereine vorübergehend nicht offen haben, Fitness-Center geschlossen sind und man bestimmte Sportarten nicht ausüben kann, es hindert niemanden daran sich an Bewegung in der freien Natur zu versuchen. Laufen, wandern, Spaziergänge sind möglich. Im Internet gibt es viele Plattformen, die online Kurse anbieten. Unsere Sektion Turnen bietet online zum Beispiel weiterhin Zumba und Bodywork an. Auf YouTube gibt es zahlreiche Work Outs. Im ersten Lock Down haben meine Tochter und ich jeden Tag ein Bauchmuskel Work Out gemacht. Es gibt also sehr viele Möglichkeiten wie man dieses Monat oder diese zwei Monate ohne Vereinstraining anderweitig mit Bewegung überbrücken kann. Wer sich wirklich bewegen will, wird eine Möglichkeit haben und finden. Man muss nur wollen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Jaaaaa ! :thumbup:

Jammern und sudern und Hand aufhalten nützen jetzt nichts !

Weiterdenken, welche Chancen ergeben sich jetzt, weil manches brutal ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wurde ! :idea: :idea: :idea: :?:
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stealth
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von stealth »

Mit Amüsement verfolge ich die Entwicklung der letzten Monate und Wochen, weil der Verlauf so absehbar war und so konsequent von den meisten verdrängt wurde/wird. Die Verbände spiegeln letztlich doch nur diese Realitätsverweigerung wider (xbeliebiges Beispiel: 10er-Gruppen mit einer 80cm hohen Bande "trennen"). Also schaut ihr euch alle eigentlich nur in den Spiegel.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig sich die meisten mit den Strukturen und Entscheidungsgremien auskennen. Es ist völlig wirkungslos hier zu jammern, zu hoffen oder Petitionen zu unterschreiben. Es gibt nur einen Weg, nämlich selbst aktiv zu werden, aber das ist eben zu mühsam. Und deswegen wird sich auch nichts ändern. Und das wissen die Entscheidungsträger. Deshalb gilt für den Tischtennissport: Jede Krise ist eine vergebene Chance.
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Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Laut Kronen Zeitung dürfen Friseure und Masseure öffnen, aber wir natürlich müssen draußen bleiben, weil bei uns der Abstand viel geringer ist

www.krone.at/2289333
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ja, leider müssen sich Indoorsportler weiterhin gedulden. Grundsätzlich kann ich es akzeptieren, dass ich nun ein weiteres Monat nicht arbeiten darf, aber ich hätte mir diesbezüglich doch ein wenig mehr Einfühlungsvermögen und Erklärungen erwartet. Ich hatte doch das Gefühl heute, dass der Indoorsport wenn überhaupt nur so nebenbei erwähnt wurde. Ich bin gespannt ob man sich hier noch einmal ausführlicher zu Wort meldet, erklärt und auch in Aussicht stellt wann es frühestens unter welchen Vorraussetzungen für uns weitergehen kann. Es wäre für die Seele und die Psyche der Vereine und Indoorsportler sinnvoll zu erfahren wann man wieder in der Halle Sport betreiben kann. Man darf nicht vergessen, dass auch Vereine Mitglieder haben, die informiert werden wollen und natürlich auch Mitgliedsbeiträge bezahlt haben.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Ganz ehrlich was erwartest du dir von so einem Sportminister???

Bei den PK das nachplappern was vorher schon gesagt wurde ist mir persönlich zu wenig. Und ja ich würde mir auch eine eigene PK zum Thema SPORT wünschen. Nebenbei das zu erwähnen ist schon recht dürftig.

Und am Thema SPORT hängt viel mehr dran als es der erste Anschein vermitteln mag. Schade aber ich hoffe auf die zweite Jänner Woche. Vorher sieht es mMn düster aus. Jetzt der halbe Lockdown in die Öffnungen...na ich bin gespannt.

Würde mich nicht wundern wenn nach den Feiertagen der nächste kommt :-(
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

stealth hat geschrieben: Mo 30. Nov 2020, 20:05 Mit Amüsement verfolge ich die Entwicklung der letzten Monate und Wochen, weil der Verlauf so absehbar war und so konsequent von den meisten verdrängt wurde/wird. Die Verbände spiegeln letztlich doch nur diese Realitätsverweigerung wider (xbeliebiges Beispiel: 10er-Gruppen mit einer 80cm hohen Bande "trennen"). Also schaut ihr euch alle eigentlich nur in den Spiegel.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig sich die meisten mit den Strukturen und Entscheidungsgremien auskennen. Es ist völlig wirkungslos hier zu jammern, zu hoffen oder Petitionen zu unterschreiben. Es gibt nur einen Weg, nämlich selbst aktiv zu werden, aber das ist eben zu mühsam. Und deswegen wird sich auch nichts ändern. Und das wissen die Entscheidungsträger. Deshalb gilt für den Tischtennissport: Jede Krise ist eine vergebene Chance.
Das sollte jeder echte TT Spieler täglich 3x frühmorgens und nach den Abendgebet laut lesen müssen !
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von schlagmuffel »

Schon wieder :thumbdown:
Wie ist unsere Perspektive, wenigstens und meinetwegen in Kleinstgruppen wieder trainieren zu dürfen?
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Es wäre wohl vermessen, wenn man ganz Österreich schließt und TISCHTENNIS darf in Kleingruppen weiter trainiert werden. Man braucht wohl den Status eines Bundesligaspielers oder eines Nachwuchsspitzenspielers um trainieren zu können. Da braucht man wohl einen eigenen Tisch zuhause um als Nichtbundesligaspieler trainieren zu können.
schlagmuffel
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von schlagmuffel »

Klar, wäre vermessen. Hab aber nicht an eine Ausnahme für Tischtennis gedacht, sondern mich gefragt wie die Perspektive ist. Ich hoffe, dass man nach dem neuerlichen harten Lockdown den Indoorsport nicht vergisst, wenn gelockert wird und sämtliche körpernahen Duenstleistungen wieder möglich sein werden, Tischtennis aber für problematisch gehalten wird.

An eine Art Homelösung habe ich auch schon gedacht. Platz wäre in der Wohnung so gerade eben vorhanden, wenn es auch die Wohnung ziemlich verunstalten würde. Einen Tisch müsste man kaufen und eben nach dem Ende des Lockdowns wieder verkaufen. Gar keine schlechte Idee ...
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Großartige Idee ! :banghead:
Du bist ein richtiger "Querdenker "
:thumbup: Ironie off
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Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ich hoffe auch, dass man den Indoorsport nach dem Lockdown einen raschen Wiedereinstieg ermöglicht. Es wäre an der Zeit.
schlagmuffel
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von schlagmuffel »

bigboss_21 hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 15:46 Großartige Idee ! :banghead:
Du bist ein richtiger "Querdenker "
:thumbup: Ironie off
Warum gibt gibt ein solcher Plan Anlass für Ironie? No offence, wills nur verstehen....
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ballonverteidiger »

Ich habe ja bereits im November an dieser Stelle ausführlich meine Meinung zur Causa kundgetan. Die aktuellen Entwicklungen haben diese Meinung und auch sämtliche Befürchtungen eigentlich nur bestätigt und manifestiert. Für mich persönlich ist so vieles an dieser Debatte einfach nicht mehr logisch nachvollziehbar. Die Politik stolpert hier von einem Fiasko in das nächste. Nicht nur inhaltlich auch die Art und Weise wie mit der Bevölkerung kommuniziert wird, erachte ich für befremdlich und entmündigend. Für mich ist mittlerweile jegliches Vertrauen und auch die Glaubwürdigkeit verspielt worden. Die Aussichten für die nächsten Jahre sind äußerst düster, nicht nur aufgrund der Ungewissheit des epidemiologischen Geschehens, sondern aufgrund dieses doch zerstörerisch anmutenden Krisenmanagements und der Aussicht, dass diese politischen Entscheidungsträger weiterhin an den Entscheidungshebeln sitzen werden. Abwarten ob die von der Politik so hochgelobte Impfung wirklich der große Gamechanger sein wird. Ich bezweifle es. Sobald die Kollateralschäden und die offensichtlich mittlerweile gleichgültige Ausweitung und Hinnahme dieser sichtbar werden, wird es ein böses Erwachen geben. Notwendig wäre das auf diese Weise wohl nicht gewesen, sofern man hier mit Maß und Ziel und einem ausbalancierten langfristigen Konzept agiert hätte. Stattdessen füllt man die Taschen der Pharmaindustrie mit zig Milliarden vorab für ein Produkt, das erst erforscht und entwickelt werden muss und verlässt sich darauf, dass damit das Problem so einfach gelöst ist. Bis dahin tyrannisiert und entmündigt man die Bevölkerung.

Ein paar Sätze zum Thema Sport und Tischtennis: Allein die Besetzung des Sportminister-Postens mit dieser aktuellen Personalie zeigt doch den Stellenwert und die nicht vorhandene Ernsthaftigkeit die diesem Thema seitens der Politik grundsätzlich beigemessen wird. Ich erinnere auch an den vorherigen Sportminister, dessen politische Karriere vor kurzem zum Glück einer bekannten Video-Affäre zum Opfer gefallen ist. Wenn man den Sport nur als Begrifflichkeit kennt und ihn selbst wohl noch nie mit einer gewissen Ernsthaftigkeit ausgeübt hat, und dann Sportminister wird, ist das für jeden Sportler doch eine reine Verhöhnung. Dabei gäbe es in unserem Land bestimmt einige Ex-Sportler oder Funktionäre, die diese Funktion mit ihren Erfahrungen und auch kommunikativen Fähigkeiten ehrenvoll und professionell ausüben würden. Aber es scheint doch generell Standard zu sein, dass man für politische Ämter in dieser Regierung keine oder eine völlig andere Qualifikation aufweisen kann und trotzdem Kanzler oder Minister wird. Das durch diese Laien verursachte Fiasko erleben wir jetzt und es scheint auch kein Ende in Sicht. Gerade in der aktuellen Zeit wünsche ich mir die unabhängige Expertenregierung zurück...

Das Thema Sport geht leider völlig unter und auch die Perspektive ab Februar verspricht wenig Vorfreude. Dabei hätte es aus meiner Sicht einen sehr wichtigen nachhaltigen Effekt, wenn man die aktuelle Phase auch dazu nützen würde auf die positiven Effekte und die Wichtigkeit regelmäßiger Bewegung und einer einigermaßen ausgewogenen, gesunden Ernährung hinzuweisen. Wenn das Immunsystem funktioniert, braucht man für das Virus nämlich scheinbar auch keine Impfung. Warum gäbe es wohl sonst so viele symptomlose...? Paradoxerweise will man trotzdem alle impfen.

Die Ankündigung mit dem Freitesten im Jänner ist auch in ihrer Absurdität eigentlich nicht zu überbieten. Wir wissen doch, dass dieser Schnelltest nur eine reine Momentaufnahme ist, der morgen nichts mehr wert sein kann. Trotzdem soll er eine Art Eintrittskarte sein für Gastronomie, Kultur und möglicherweise auch die Sporthalle. Zudem hat doch der erste Massentest NACH dem Lockdown bereits gezeigt, dass er sinnlos war, wenn man sich die Anzahl der gefundenen und noch dazu asymptomatischen Infektionen anschaut (4000, 0.2%). Wenn man schon aus dem konstruierten Testwahn nicht herauskommt, warum verwendet man den Massentest dann nicht als Instrument um Lockdowns zu VERHINDERN? Es ist mir unbegreiflich.

Aber der Plan vom indirekt ausgeübten Zwang des Freitestens und anschließend folgenden Freiimpfens um schließlich wieder frei sein zu dürfen, scheint immer mehr ans Licht zu kommen. Ein Pauschal-Plan für alle Bevölkerungsgruppen, der mir auf mehreren Ebenen verwerflich, nicht zielführend und völlig unverhältnismäßig erscheint. Vor allem in Unkenntnis der Dauer der anhaltenden Wirksamkeit, der Nebenwirkungen und der Frage ob sie überhaupt einen solidarischen bzw. epidemiologischen Nutzen hat, wenn die Transmission des Virus dadurch gar nicht verhindert werden kann.

Ich bin das Thema mittlerweile leid, wie jeder von euch bestimmt auch. Leider habe ich nicht das Gefühl, dass diese Art von Krisenmanagement uns wirklich aus der Krise führt sondern viel mehr noch eine größere verursacht.

Rage-Mode Off.

Ich wünsche euch an dieser Stelle trotzdem schon mal den Umständen entsprechend frohe Weihnachten, Gesundheit und einen einigermaßen würdevollen und positiven Start ins neue Jahr. Hoffen wir auf das Beste und bleiben wir trotzdem in Bewegung! Da das Fitnesscenter leider geschlossen hat, gehe ich hauptsächlich laufen und versuche mich so fit zu halten. Gerade in diesen Monaten taugt es mir aufgrund der Temperatur und der frischen Herbst-Luft am meisten draußen zu laufen. Die persönliche Lauf-Form ist jedenfalls besser denn je :thumbup:
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ich finde es generell schade, dass in der Politik seit jeher und unabhängig von den jeweiligen Parteien zumeist Politiker aber keine Fachleute an der Spitze der Ministerien stehen. Beim Sport sieht man es leider am häufigsten, alleine weil es immer nur ein Anhängsel ist. Das ist aber das Problem der Politik an sich. Ein Grund warum ich mich politisch nie engagiert habe, obwohl man mich mehrmals gefragt hat.

Die aktuelle Situation ist für uns alle nicht angenehm. Aber im Grunde verfahren fast alle Länder nach dem gleichen Muster. Von daher werden Regierungen auf der ganzen Welt mit Kritik konfrontiert. Welche Regierung fährt denn eurer Meinung nach einen Corona-Kurs gerade im Zusammenhang mit Sport, der besser ist als unserer?

Als ich Ballonverteidigers letzte Sätze las, musste ich schmunzeln. Ich gehe aktuell fast jeden Tag laufen, sitze am Ergometer, mache Bauchmuskeltraining und trainiere mit meinen Bundesligaspielern. Ich war selten so fit wie jetzt :D
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Der letzte „sportliche“ Sportminister war der Herr Klug. Mit ihm konnte ich mich auch am „Tag des Sports“ mal unterhalten. Der einzige Minister den ich bisher dort angetroffen habe.

So wie ihr sagt....dem Posten wird halt wenig Bedeutung geschenkt....und demnach sind halt unsportliche, übergewichtige Sportminister an der Tagesordnung.

Meine politische Meinungen lasse ich aus....sonst wird es unschön :mrgreen:


Eines nur zum Nachdenken....ich kann mich frei testen um essen zu gehen, oder zu shoppen....Manche MÜSSEN aber ganz normal weiter arbeiten. In jobs bzw. Geschäften die NIE geschlossen hatten, und brauchen keinen Test. Hmmmm....Die Sinnhaftigkeit erschließt sich mir nicht.

Die versteckte Erpressung ist schon lustig....auf eine Woche Essen (nach dem langen Lockdown) könnte ich ja verzichten. Aber würde die TT Halle öffnen „muss“ bzw. Würde ich logischerweise testen gehen.

Auch so etwas an einem Feiertag zu starten....höchst Fragwürdig. So jetzt habe ich doch meinen Senf dazu abgegeben obwohl ich es nicht wollte. Es sprudelt nach den Monaten einfach aus mir heraus :mrgreen:
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Ani hat geschrieben: So 20. Dez 2020, 13:08
Die versteckte Erpressung ist schon lustig....auf eine Woche Essen (nach dem langen Lockdown) könnte ich ja verzichten. Aber würde die TT Halle öffnen „muss“ bzw. Würde ich logischerweise testen gehen.

Da wird nichts mehr versteckt. Da Bundesbasti ist beleidigt, weil alleine in Wien 85 % ihm den Finger gezeigt haben. Das was ich heraushöre ist folgendes:"Ihr wart alle ganz schlimm und zur Strafe bekommt ihr alle bis 17.Jänner Hausarrest. Wenn ihr aber brav seid, dann dürft ihr am 18.Jänner wieder raus. Wartet nur ab wenn die Impfung kommt und keiner das Risiko eingehen will als Hobbit aus Herr der Ringe zu enden.
Meine Latte für Größenwahnsinnige liegt sehr hoch, aber der springt noch locker aus dem Stand drüber.
Um es ganz klar auszudrücken: Bei der Impfung endet mein Sinn für Humor und dieser Goofy kann mich küssen wo die Sonne nie scheint wenn er glaubt ich lasse mich erpressen. Das ist für mich nicht verhandelbar.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

schlagmuffel hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 16:54
bigboss_21 hat geschrieben: Sa 19. Dez 2020, 15:46 Großartige Idee ! :banghead:
Du bist ein richtiger "Querdenker "
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Warum gibt gibt ein solcher Plan Anlass für Ironie? No offence, wills nur verstehen....
Es gibt ja wohl unheimlich viele Wohnzimmer für eine 14 x 7 m Box ! Nur beim "Home_Schooling" auf 2 x 1 m Schreibtisch wird es eng ! :scratch:
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Die beste Aussage zur Zeit:
Es gibt in Ö gefühlte 8 Mio Fussballteamchefs (Experten für eh alles)
Und es gibt 7.999.999 Experten für Pandemiebekämpfung, Virologie und sonst alles.

Konkrete Vorschläge für die Gesamtheit der Maßnahmen fehlen allen Kritikern. Weil man es einfach nicht weiß, wie es weitergeht.
Wie schlimm es gerade im Sport ist: Tennis in Kroatien, bei den ÖSV Schispringern, Fußball ( ist das noch eine korrekte Meisterschaft, wenn eine Mannschaft gerade noch antreten kann ?) ......
Das Spitalspersonal ist am Limit. Hochachtung vor diesen "Helden" 55 Wochenstunden-Pflichtdienst sind NORMAL.
Und viele (?) interessiert nur, dass wir sehr bald wieder Ping-Pong spielen dürfen.
Krank, aber nicht durch Covid sondern im Hirn.

Merke wenigstens eines: Problem ist nicht die Kirche, Problem ist der Kirchenwirt !!!
Wünsche euch nur eines : Gesundheit
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ballonverteidiger »

bigboss_21 hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 19:06
[...]

Und viele (?) interessiert nur, dass wir sehr bald wieder Ping-Pong spielen dürfen.
Krank, aber nicht durch Covid sondern im Hirn.

Merke wenigstens eines: Problem ist nicht die Kirche, Problem ist der Kirchenwirt !!!
Wünsche euch nur eines : Gesundheit
Im Hohen Haus gäbe es für diese Aussage zurecht einen Ordnungsruf. Auch hier möchte ich bei aller Kritik und Meinungsverschiedenheit darum bitten die Diskussionskultur zu wahren ohne untergriffig zu werden. Jedem steht seine Meinung zu. Hoffen wir, dass das auch so bleibt. Auch die Wissenschaft ist ein Iterationsprozess und lebt von unterschiedlichen Meinungen. Nicht immer ist eine Meinung richtig und die andere falsch. Es gibt immerhin auch genug Experten aus ihren jeweiligen Fachgebieten egal ob aus der Medizin, der Wirtschaft, der Sozialpsychologie oder anderen Bereichen, die die aktuellen Entwicklungen kritisieren, ein fehlendes konsistentes Gesamtkonzept bemängeln und nicht jede Maßnahme auch als sinnvoll erachten. Wie in anderen Fragen auch muss man nicht alles was politisch passiert unreflektiert abnicken und als alternativlos bewerten, auch wenn tagtäglich seitens der Entscheidungsträger versucht wird jedem das einzureden. Genau dieses Bewusstsein und diese Skepsis vieler hat die Menschheit in der Vergangenheit schon vor einigen Fehlentwicklungen bewahrt. Die fehlende politische Debatte der Experten aus unterschiedlichen Lagern ist in der Causa Corona aus meiner Sicht schon besonders bemerkenswert. Hier wird Zensur und Diskreditierung von Kritikern betrieben, was mir demokratiepolitisch als höchst fragwürdig erscheint.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von schlagmuffel »

bigboss_21 hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 19:06 Und viele (?) interessiert nur, dass wir sehr bald wieder Ping-Pong spielen dürfen.
Krank, aber nicht durch Covid sondern im Hirn.
Nun ja, dieses ist ein Tischtennisforum. Es ist doch selbstverständlich, dass das Problem Corona vor allem in Hinsicht auf dessen Auswirkungen für unseren Sport diskutiert wird. Das bedeutet aber nicht und sollte auch nicht geschlossen werden, dass denen, die solche Diskussionen führen, alles andere egal ist. Sieht man ja auch an vielen Beiträgen.
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ich möchte hier Ballonverteidiger zustimmen und ebenfalls In meiner Funktion als Moderator Ersuchen eine gemäßigte Wortwahl zu wählen. Wobei sich hier neben dem bigboss_21 auch Noppenphobiker in der Hitze des Wortgefechts im Wort- und Tonfall vergriffen hat. Ich denke es geht auch ohne blumige beleidigende Wortwahl und auf sachlicher Ebene zu bleiben. Egal welche Meinung man vertritt.

Ich gebe einer Krankenschwester regelmäßig Trainerstunden. Und die von ihr beschriebenen Zustände im Spital sind schon sehr besorgniserregend gewesen. Sowohl für die dort zu behandelnden Patienten als auch für das Personal. Sie hatte mir einmal ein Foto geschickt, wie sie nach einem Arbeitstag unter Maske und vollkommen vom Schutzanzug bedeckt aussieht. Wahnsinn! Also man kann hier dieser Arbeitsgruppe wirklich nur Danke sagen und applaudieren was sie hier für uns alle für Mühen, Strapazen und Risiken eingeht. Ohne Lockdown wäre es für die Krankenhäusern zu einer Katastrophe gekommen, die uns letztlich alle betroffen hätte. Patienten wie Personal kann man einfach nicht noch mehr aufhalsen. Übrigens hat sie sich nun auch angesteckt. Und es geht ihr nicht besonders. Von daher muss ich was das Personal in den Krankenhäusern betrifft, bigboss_21 voll und ganz zustimmen. Wir wissen gar nicht wie gut es uns im Vergleich dazu geht. Und auch wenn manchmal Trauer, Ärger oder Unverständnis in uns hoch kommt und uns natürlich der täglich Griff zum Schläger fehlt, so sehr sollte man auch einmal inne halten und überlegen, was alles sein und passieren könnte wenn man dieser Pandemie nicht entgegen tritt.

In Wahrheit sind wir alle, von der Bundesregierung bis zum Schüler mit der Situation zum Teil überfordert, wissen immer noch nicht adäquat damit umzugehen und suchen, was natürlich menschlich vollkommen verständlich ist, nach Fehlern im System, im Getriebe und in den Entscheidungen, die gefällt werden (müssen). Es sieht fast so aus als ob wir einen Schuldigen brauchen um mit der ganzen Situationen fertig zu werden. E

Es ist schon symptomatisch für unsere Ohnmacht, dass man zwar zum Teil vollkommen zurecht die Entscheidungen der österreichischen Bundesregierung kritisiert, aber gleichzeitig auf meine oben gestellte Frage anscheinend keine Antwort weiß:
Welche Regierung fährt denn eurer Meinung nach einen Corona-Kurs gerade im Zusammenhang mit Sport, der besser ist als unserer?


Egal welches Couleur, welche Personen und welche Fachleute in welcher Regierung überall auf der Welt gerade an der Macht ist, fast alle fahren einen ähnlichen Kurs. Und, um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, praktisch überall ist es mit Ausnahme des Profisports im TISCHTENNIS zum Stillstand gekommen. So bedauerlich dies ist und so schmerzvoll dies auch für uns zu sein scheint, anscheinend gibt es diesbezüglich keinen anderen Weg.
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