TISCHTENNIS in Corona Zeiten

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Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Markus G. hat geschrieben: Mo 21. Dez 2020, 21:41 Wobei sich hier neben dem bigboss_21 auch Noppenphobiker in der Hitze des Wortgefechts im Wort- und Tonfall vergriffen hat. Ich denke es geht auch ohne blumige beleidigende Wortwahl und auf sachlicher Ebene zu bleiben. Egal welche Meinung man vertritt.
Zum Thema Wortwahl: Ich glaube es erkennen viele nicht den Ernst der Lage. Wir nähern uns immer mehr einer genauso blumig umschriebenen Impfpflicht. Mir sind alle anderen Maßnahmen ziemlich egal, da sie mich nur sehr am Rande berühren bzw. ich kein Problem mit einer Testung habe die auch nicht besonders angenehm aber harmlos ist. (mache ich berufsbedingt wöchentlich). Wenn die Gastronomie und viele andere Unternehmer an die Wand gefahren werden, dann müssen die die es betrifft für sich entscheiden wie sie darauf reagieren. Wenn man aber aus Gründen einer finde ich mehr als berechtigten Skepsis einer Impfung gegenüber als Außenseiter durch eine Kennzeichnung als "Impfverweigerer" gebrandmarkt wird, dann ist bei mir Schluss mit lustig und ich werde zum Tier wenn jemand glaubt er kann sich auf Umwegen durch Repressalien über das Gesetzt stellen. Unser Herr Bundeskanzler will uns alle einlullen und niemand merkt wohin der Weg führt.
schlagmuffel
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von schlagmuffel »

Ich glaube, dass Problem ist nicht so sehr, dass Tischtennisspieler nicht einsehen, dass der Vereinssport im Moment nicht möglich ist. Die allermeisten beklagen dass zwar, aber sie akzeptieren es auch. Das Problem ist aus meiner Sicht, dass wir nicht wissen, welche Massstäbe für Verbote angelegt werden und viele nicht ganz zu Unrecht das Gefühl haben, Verbote dieser Art bzw. deren Aufhebungen hängen mehr von irgendwelchen Stimmungen oder schlimmer noch, von irgendwelchen Lobbygeschichten ab als von objektiven Kriterien.

Z. B. haben wir im Mai nicht spielen dürfen bei durchschnittlich so um die 50 Neuinfektionen pro Tag. Im Oktober hingegen lagen die Infektionszahlen bereits bei über 1000 pro Tag, also bei dem Zwanzigfachen (!), aber Training und Meisterschaft liefen. Ok., man wird denen, die Entscheidungen treffen müssen, zugestehen müssen, dass sie selbst erst einmal lernen müssen, welche Massnahmen aufgrund welcher Zahlen notwendig sind (das Spielverbot im Mai aufrecht zu erhalten, war sicher nicht notwendig).

Aber allmählich sollte doch der Lernprozess soweit fortgeschritten sein, dass man uns und den vielen anderen betroffenen Sportlern eine klare Ansage machen kann, bei welchen Zahlen die Sportausübung nicht und bei welchen sie wieder gestattet wird. Allmählich wird es Zeit, dass man nicht nur verbietet, sondern auch Perspektiven aufzeigt und diese auch begründet. Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit, und es würde aus meiner Sicht auch sehr zur Akzeptanz der Massnahmen beitragen.
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

@Noppenphobiker: Siehst Du, geht ja auch so :thumbup:

@schlagmuffel: Da bin ich ganz bei Dir! Und sehe dies genau gleich! Es braucht, wie im Sport auch, Ziele und Perspektiven. Ich finde auch, dass es Zeit wäre diese konkret aufzuzeigen. Nur zu sagen im Sommer wird alles gut, ist mir persönlich viel zu wenig und zu schwammig. Hier wäre wohl auch mehr Sport Austria gefordert. Wobei mir klar ist, dass es jetzt rund um die Weihnachtszeit natürlich deutlich schwieriger ist konkrete Anhaltspunkte zu schaffen mit denen man die sportbegeisterte Nation ein wenig aufbauen und motivieren könnte.

Ab wann würdet ihr es denn für euch, für eure Kinder, für eure Spieler und für eure TT-Community als vertretbar empfinden Trainings abhalten zu dürfen und zu können? Ab welcher Situation ist dies auch organisatorisch im Verein möglich? Was meint ihr?

Und nach wie vor steht vor allem auch für mich die Frage im Raum wie Händeln dass die anderen Nationen? Sind hier große Unterschiede zu Österreich erkennbar? Stichwort Sport, Stichwort Lockdown, Stichwort Impfung? Wen soll man sich hier als Vorbild nehmen? Deutschland? Frankreich? Italien? Türkei? USA? Russland? Weißrussland? Schweden?
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stealth
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von stealth »

Die Referenzzahl war immer die Todesrate/Anzahl an Intensivbetten. Die Infektionszahlen sind dafür nur die Vorwarnstufe. Wann man eingreifen sollte, haben die beiden Lockdowns schön gezeigt. Im März zu früh (Unwissenheit auf Grund neuer Situation) und im November zu spät (wirtschaftlicher Druck). Es ist dann eine politische Entscheidung welche Aktivitäten verboten werden, dabei spielen natürlich Interessen und Lobbying eine große Rolle. Welchen Stellenwert der Sport in der Gesellschaft hat, zeigt sich jetzt. Nur wo Geld im Spiel ist wird weitergemacht, der Breitensport ist politisch bedeutungslos. Warum? Weil er keine Lobby hat. Wer glaubt dass die Meinung des Volkes gehört wird, der denke an den Umgang mit Volksbegehren. Stattdessen werden wir regelmäßig mit emotionalen PR-Aktionen abgelenkt. Und wie schnell sich die Parteilinie ändert, kann man sich wunderbar beim Wechsel von der Opposition in die Regierung und umgekehrt ansehen. Und manchmal genügt es, sich einfach einen neuen Farbanstrich zu geben.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von R.K. »

Was nützen Zahlen wenn die sich ständig ändern bzw.es in den einzelnen Regionen große Abweichungen gibt.

Einige Zahlen wurden ja schon genannt: eine 7-Tage-Inzidenz < 100 wäre gut und auf den Intensivstationen wird es ab 700 gefährlich. Derzeit ist die Inzidenz bei ca. 160 und auf den Intensivstationen liegen 460 Personen. Bei den aktuellen Zahlen muss man aber berücksichtigen dass wir uns seit 3. Nov. in einem Teil/Voll Lockdown befinden. Aus meiner Sicht bestehen die Ziele und Perspektiven für die nächsten Monate wohl aus O.I.D.A und einschränkenden Maßnahmen.

Noch was, zur Pandemie bzw. den Maßnahmen: Die letzte große Pandemie - die spanische Grippe - forderte ca 20-50 Millionen (Schätzungen gehen bis 100 Millionen) Menschenleben und dauerte 2 Jahre - auch in mehreren Wellen. Ich denke, wenn all die weltweiten Maßnahmen und Einschränkungen nicht ergriffen worden wären und sich das Virus frei ausbreiten könnte, wie es von einigen vorgeschlagen wurde ( Stichwort Herdenimmunität), würden wir uns auch in diese Richtung bewegen . Derzeit liegt die offizielle Zahl der Toten lt. WHO bei 1,7 Millionen
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ani »

Ev, ein eigenes Thema??

Ich denke gerade bei diesem Thema wird es viele Meinungen und Ansichten gehen.

Aber „HIER“ geht es um TT in der Corona Zeit. Und ja Sport generell hat keine Lobby. Aber wenn wirklich am 18ten Gastro, Hotels, Kultur, etc.,.. geöffnet wird dann wäre doch TT ev. (Mit Auflagen) doch auch möglich. Meisterschaft wird sich mMn nicht mehr ausgehen (alleine schon wegen der Ausgangssperre).

Aber wie seht ihr das?? Kann man Sport (und bei TT ist ja ein Abstand) mit den anderen Gebieten (Gastro, Kultur, etc.,..) gleich zu setzen. Oder sieht es schlecht für „uns“ aus....was meint ihr?
FORZA ITALIA !!!!!
Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Schwer zu sagen. Ich könnte mir vorstellen dass der Aerosol-Ausstoß auf Grund der sportlichen Belastung ungleich höher ist, als ein Essen im Resteraunt oder beim Kino/Theaterbesuch. Ebenso die Wahrscheinlichkeit der Schmierinfektion. Möglich dass dadurch die Ansteckung deutlich höher ist. Aber dass ist reine Spekulation. Ich gehe davon aus, dass es darüber sicher Untersuchungen gibt. Wenn es hier aber keine Unterschiede betreffend Ansteckung gäbe, dann sollte man neben Gastro und Kultur auch Indoorsportarten ohne Körperkontakt zulassen. Sonst wäre es ein mit zweierlei Maße messen. Denn dann wäre die nicht vorhandene Sportlobby gelebte Realität.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

"In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach Schuldigen."
Ein schlauer Satz !
Was macht die TT Gemeinde ?
Auf Bundesverbandsebene: GENERALI Austria Top 12 oder
https://www.oettv.org/de/newsshow-gende ... uer-frauen
Na, ob das hilfreich ist ?
Jetzt wäre ein Zeitpunkt für Planung:
Meisterschaft (Regelbetrieb) ab Sept.2021 und in den kommenden 8 Monaten behutsam einen Einstieg zu planen. Mit Vorbereitungszeit, kleineren regionalen Veranstaltungen UND Absagen für ausgefallene Veranstaltungen. Es ist nicht möglich alles nachzutragen ! Da fehlt auch die Infrastruktur.
Die Jugendarbeit muss vielfach neu aufgesetzt werden, mehr schulisches Nachholen, weniger zeitintensives TT Training ....
Ob das gut geht ?
Liebe intelligente TT Freunde !
Ich wünsche euch allen Gesundheit, Verantwortungsbewusstsein und ein bescheiden erfolgreiches Sportjahr 2021 :thumbup:
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Harnikfan
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

Ani hat geschrieben: So 20. Dez 2020, 13:08 Der letzte „sportliche“ Sportminister war der Herr Klug. Mit ihm konnte ich mich auch am „Tag des Sports“ mal unterhalten. Der einzige Minister den ich bisher dort angetroffen habe.
Wobei man schon sagen muss: In den Präsidien der Verbände sitzen auch selten ehemalige Leistungssportler. Aber in der Politik fordert man plötzlich genau einen solchen? Dass Fachkenntnis bei solchen Jobs nicht alles ist, wird gerne vergessen.
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Harnikfan
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Harnikfan »

stealth hat geschrieben: Di 22. Dez 2020, 11:09 Die Referenzzahl war immer die Todesrate/Anzahl an Intensivbetten. Die Infektionszahlen sind dafür nur die Vorwarnstufe. Wann man eingreifen sollte, haben die beiden Lockdowns schön gezeigt. Im März zu früh (Unwissenheit auf Grund neuer Situation) und im November zu spät (wirtschaftlicher Druck). Es ist dann eine politische Entscheidung welche Aktivitäten verboten werden, dabei spielen natürlich Interessen und Lobbying eine große Rolle. Welchen Stellenwert der Sport in der Gesellschaft hat, zeigt sich jetzt. Nur wo Geld im Spiel ist wird weitergemacht, der Breitensport ist politisch bedeutungslos. Warum? Weil er keine Lobby hat. Wer glaubt dass die Meinung des Volkes gehört wird, der denke an den Umgang mit Volksbegehren. Stattdessen werden wir regelmäßig mit emotionalen PR-Aktionen abgelenkt. Und wie schnell sich die Parteilinie ändert, kann man sich wunderbar beim Wechsel von der Opposition in die Regierung und umgekehrt ansehen. Und manchmal genügt es, sich einfach einen neuen Farbanstrich zu geben.
Ist ja auch irgendwie verständlich. Am Ski Tourismus hängen unzählige % des österreichischen BIP. An Tischtennis hängen wahrscheinlich nicht mal 0,05% des heimischen BIP. Da die Politik Verantwortung für die Allgemeinheit trägt und versucht den Spagat zwischen wirtschaftsinteressen und Pandemiebekämpfung zu schaffen, werden wirtschaftlich relevante Bereiche möglichst gelockert und nicht relevante Bereiche im Sinne der Pandemiebekämpfung weiterhin verboten. Klar wird das aber kein Politiker in DIESER Deutlichkeit so aussprechen.

Vielen denken zu kurzfristig und sagen dann "Na Hauptsache den Seilbahnen und der Hotellerie geht es gut", aber im Endeffekt geht es uns allen besser, wenn es diesen Branchen hierzulande gut geht. Weil sonst wirtschaftlich noch härtere Zeiten auf uns alle zukommen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

In den Präsidien der Verbände sitzen auch selten ehemalige Leistungssportler. Aber in der Politik fordert man plötzlich genau einen solchen? Dass Fachkenntnis bei solchen Jobs nicht alles ist, wird gerne vergessen.
Wer spricht von Leistungssportlern? Aber man sollte zu seinem Ressort schon einen gewissen Bezug, Erfahrung und am besten eine Ausbildung haben. Und den sehe ich beim Sport leider am wenigsten. Und DAS zeigt schon den Stellenwert des Sportes in der Politik. Im Vergleich dazu ist der Stellenwert innerhalb der Gesellschaft vom Sport ungleich größer. Sowohl von der wirtschaftlichen, von der sozialen als auch von der gesundheitspolitische Seite.
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Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

Wobei man schon sagen muss: In den Präsidien der Verbände sitzen auch selten ehemalige Leistungssportler. Aber in der Politik fordert man plötzlich genau einen solchen? Dass Fachkenntnis bei solchen Jobs nicht alles ist, wird gerne vergessen.

Ich finde Fachkenntnis ist das Um und Auf um sich für eine Tätigkeit zu qualifizieren. Beim Sportressort habe ich immer den Eindruck, dass der Politiker es erhält, der beim Ziehen der Strohhalme den Kürzesten gezogen hat. Diese "sogenannten" Vertreter des Volkes leben von den Einflüsterungen der echten Fachleute in zweiten Reihe. Wenn das einmal nicht funktioniert konnte man bei einem Interview der Verteidigungsministerin sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=yhoM4bH ... nielaKickl
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Fachkenntnis ist das Um und Auf .
Einflüsterungen der echten Fachleute in zweiten Reihe .
Wie kommt man darauf ?
Wer soll denn das sein ? Ex--Spitzensportler haben meist einen viel zu engen Horizont für solche Funktionen.
In meiner langjährigen Funktionärslaufbahn hatte ich einmal eine Bezirksvorsteherin, die geglaubt hat, der Ping Pong Ball springt, weil da ein Frosch drinnen sitzt !
Warum soll es dann auf höherer Ebene qualifizierter sein ?
Einfach nur zum Fremdschämen !
Selbst an der Nase nehmen: Wer geht denn in eine politische Funktion ? Das ist bohren härtester Bretter !
Wie kläglich wurde eine Trixi Schuba von den eigenen Fachverbandsvertretern abgesägt !? (nur als ein Beispiel.)
Wieviele etablierte Politiker haben mir für Verbandspräsidentenfunktionen abgesagt ?
In jeder (!) Partei müsste es einen "Sportverantwortlichen" geben !
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Noppenphobiker
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Noppenphobiker »

bigboss_21 hat geschrieben: Sa 2. Jan 2021, 23:11 Einflüsterungen der echten Fachleute in zweiten Reihe .
Wie kommt man darauf ?
Weil ich mit jemandem zusammengearbeitet habe, der an der Quelle saß und aus diesem Grund den Dienst quittiert hat.
Parteibuch und Linientreue zählen mehr als Fachwissen und Ehrlichkeit.
Politiker mit Charakter und Rückrat kann man an einer Hand abzählen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

TOP Antwort !!!
:D :D :D
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stealth
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von stealth »

Noppenphobiker hat geschrieben: Weil ich mit jemandem zusammengearbeitet habe, der an der Quelle saß und aus diesem Grund den Dienst quittiert hat.
Parteibuch und Linientreue zählen mehr als Fachwissen und Ehrlichkeit.
Politiker mit Charakter und Rückrat kann man an einer Hand abzählen.
Mir ist bewusst, dass wir etwas vom eigentlichen Thema abdriften. Aber für das Verständnis der politischen Logik und den daraus folgenden Konsequenzen für den Sport ist es doch wichtig hier etwas weiter auszuholen. Eine Partei wurde ursprünglich als Interessenverband gegründet, aber mit der Zeit entwickelt sich so etwas wie eine sich selbst bewahrende Gemeinschaft. Soll heißen, mehr oder weniger Funktionäre denken zuerst an sich und die Erhaltung ihrer internen Strukturen, und die eigentliche Interessensvertretung tritt zunehmend in den Hintergrund. Das lässt sich verallgemeinernd auf alle Gruppierungen - so auch die Sportverbände selbst - umlegen. Wie soll also in einer Partei ein Querdenker hochkommen? Die Vorstellung, dass man eine Struktur von innen heraus reformieren kann, hat sich mMn nicht oft realisiert. Die wirklichen Umwälzungen haben bei rigiden Strukturen immer von außen begonnen. Hat eine Struktur eine kritische Größe erreicht, dann ist die interne Trägheit (Widerstand) größer als der Reformwille. Dabei muss es nicht immer um Geld gehen (Sportverbände). Es macht es aber auch nicht leichter, wenn Funktionäre aus persönlichen Motiven blockieren. Einen fachkundigen Sportvertreter in ein politisches Gremium zu entsenden wird also nicht reichen, weil er dort kein Gewicht hat. Auf politischer Ebene ist sein Fachwissen irrelevant. Dass ein Spitzensportler neben seinem sportlichen Talent auch ein politisches Talent mit sich bringt und dann quasi im zweiten Bildungsweg auch noch in der Politik Karriere macht, ist doch sehr unwahrscheinlich. Tatsächlich werden doch wichtige Schlüsselpositionen von den Parteien mit Parteifunktionären besetzt (nonanet). Der umgekehrte Weg, dass ein Politiker ein persönliches privates Interesse für den Sport mit sich bringt, ist dabei noch eine realistische Hoffnung. Zuletzt hat man mit Strache oder Kogler aber keine gute Wahl getroffen. Als Kulturinteressierter muss ich sagen, dass man auf Bundesebene auch nicht viel besser mit den Agenden Kunst und Kultur umgeht.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Kogler, gestern bei Servus TV gab wieder einmal eine Steilvorlage für jegliches Kabarett. Die Körpersprache war sehenswert. Inhaltlich hatte er nichts Neues oder Konstruktives in Bezug auf den Indoorsport zu vermelden- nur gestotterte Phrasen vom Feinsten. Das Phrasenschwein kam mit dem Schlucken der Münzen nimmer nach...
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Ballonverteidiger »

_lümmmel hat geschrieben: Di 12. Jan 2021, 11:53 Kogler, gestern bei Servus TV gab wieder einmal eine Steilvorlage für jegliches Kabarett. Die Körpersprache war sehenswert. Inhaltlich hatte er nichts Neues oder Konstruktives in Bezug auf den Indoorsport zu vermelden- nur gestotterte Phrasen vom Feinsten. Das Phrasenschwein kam mit dem Schlucken der Münzen nimmer nach...
Ich habe den Auftritt leider auch gesehen in der Annahme danach vielleicht etwas mehr Informationen zu haben, ob es eine Perspektive gibt. Das hat sich leider als krasse Fehlannahme entpuppt. Ich schätze es gleich ein wie du, der Auftritt war ein Trauerspiel und eigentlich ein Affront. Es wäre besser gewesen Kogler hätte sein Erscheinen in der Sendung nicht nur sich, sondern allen die vor dem Fernseher gesessen sind, erspart. Er hatte fast eine Stunde lang die Gelegenheit auf aus meiner Sicht sehr gute, konkrete und präzise gestellte Fragen von Christian Nehiba zu antworten. Ungekonnt hat er es geschafft auf jede dieser Fragen auszuweichen und stattdessen die leeren, einstudierten Phrasen ála das Infektionsgeschehen sei zu hoch, die GB/Südafrika Mutationen seien noch infektiöser, Indoor sei gefährlicher als Outdoor, da muss man die nächsten zwei/drei Wochen abwarten wie es sich entwickelt, etc. zu propagieren, die tagtäglich sowieso allen Medien zu entnehmen sind. Aus meiner Sicht hat er bewiesen, dass er nicht nur aktiv keinen Bezug zum Sport hat - sein laut eigener Aussage 2x pro Woche spazieren gehen ist KEIN Bezug zum Sport - sondern auch, dass politisch der Bereich für ihn völlig irrelevant ist und dass sich in den letzten Monaten niemand Gedanken über die Ausarbeitung von Konzepten für einen möglichst raschen und sicheren Wiedereinstieg gemacht hat. Ein Danke gebührt trotzdem an dieser Stelle finde ich Servus TV, die zumindest den Versuch unternommen haben hier etwas Licht ins Dunkel dieser vielen offenen Fragen zu bringen, die ja sehr viele Menschen seit zweieinhalb Monaten beschäftigen und zu der sich unsere Bundesregierung seither nicht ansatzweise dazu veranlasst gefühlt hat auch nur ein einziges Wort darüber zu verlieren. Leider ist der Bundesminister alle Antworten schuldig geblieben.

Nun noch allgemein meine Meinung zur Causa, die mit dem Thema Tischtennis bzw. Sport nicht direkt zu tun hat und somit vielleicht für einige die mitlesen uninteressant/irrelevant ist. Wenn dem so ist, der/die möge an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Die allgemeinen Entwicklungen sowie der nun seit November offensichtlich geltende Dauer-Lockdown in unserem Land, der nun scheinbar erneut vor einer Weiter-Verlängerung steht, ist aus vielerlei Hinsicht für mich nicht nachvollziehbar und dient in keinster Weise seiner Zweckmäßigkeit. Man sieht es u.a. auch daran, dass die PCR-Zahlen nicht wie von ihnen erhofft so stark zurückgehen sondern auf relativ konstantem Niveau bleiben. Die Teststrategie und die Gleichstellung symptomloser positiv getesteter Menschen mit Infizierten bzw. tatsächlich Erkrankten ist das Grundproblem der gesamten Pandemie. Es gibt weltweit mehrere hundert verschiedene PCR-Tests, die in den Labors zum Einsatz kommen. Alle sind offensichtlich hochsensibel und im Nachweis des Virusmaterials und ihrer Aussagekraft nicht standardisiert. Keiner dieser zum Einsatz kommenden PCR-Tests ist für eine Diagnostik bei symptomlosen, gesunden Menschen zugelassen. Genau dafür wird er allerdings tagtäglich verwendet und dient somit als Grundlage zur politischen Entscheidungsfindung den Maßnahmen betreffend. Die Pauschalisierung über alle Bevölkerungsgruppen hinweg und der nicht vorhandene Wille diese durchaus umstrittenen PCR-Zahlen etwas differenzierter zu betrachten und einzuordnen führt zu den eklatanten politischen Fehlentscheidungen in der Krisenbewältigung.

Die Schulen und den Handel geschlossen zu halten ist der größte Unsinn überhaupt. Die negativen Effekte für SchülerInnen & Eltern sowie für ArbeitnehmerInnen und UnternehmerInnen sind enorm, der gesundheitspolitische Nutzen überschaubar und in keiner Weise verhältnismäßig. Auch die Rechtmäßigkeit kann niemals gegeben sein. Da wird in den nächsten Wochen und Monaten der Verfassungsgerichtshof bestimmt noch sein Urteil bekannt geben. Die durch die Lockdown-Politik immer weiter sich verschärfenden Kollateralschäden in sämtlichen anderen Bereichen nehmen Ausmaße an, die noch für viele Menschen wirtschaftlich ganz bitter enden werden. Spätestens dann wenn die Hilfszahlungen eingestellt werden, die Stundungen fällig werden und ein Betrieb nach dem anderen in die Insolvenz schlittern wird. Aus meiner Sicht hat diese Regierung nun seit Anbeginn der Krise immer wieder aufs neue unter Beweis gestellt, dass sie es nicht kann. Und zwar auf allen Ebenen nicht kann. Auf ein Fiasko folgt mit wenigen Tagen Abstand bereits das nächste. Erfolge auf gesundheitspolitischer Ebene sind nicht vorhanden und andere essentielle Bereiche werden völlig abgewürgt. Sie schaffen es weder die vulnerabelsten Gruppen in Alters- & Pflegeheimen zu schützen noch ihre eigene, bereits seit Monaten propagierte Lösungs-Strategie des Massenimpfens rasch und effizient umzusetzen. Sie hätten genug Zeit gehabt sich auf dieses von ihnen so herbeigesehnte Szenario vorzubereiten, sobald Impfstoff zur Verfügung steht. Mit diesem Kabinett kann man maximal Schönwetterpolitik in guten Zeiten betreiben. Das Krisenmanagement ist katastrophal und lernresistent ist man auch.

Da ich mich bereits in den letzten Wochen und Monaten ausgiebig zu dem Thema an dieser Stelle geäußert habe, möchte ich es jetzt nicht noch weiterführen, obwohl es genug Anlass dazu geben würde. Stattdessen verweise ich für alle Interessierten, die den Irrsinn und die Widersprüche in dem Ganzen auch erkennen auf folgende Diskussion aus dem RTV Regionalfernsehen. Hier kommen drei österreichische Wissenschafter aus unterschiedlichen Bereichen (Rechtswissenschaft, Virologie & Infektiologie, Gesundheitsökologie) zu Wort, die kritisch und verhältnismäßig denkend aus ihrer Expertensicht und Fachkenntnis heraus das Geschehen analysieren und bewerten und den Entscheidungsträgern kein gutes Zeugnis ausstellen. Auch werden sehr viele der Maßnahmen wie Lockdown, die willkürliche Teststrategie und auch die anstehende Massenimpfung sowohl in ihrer Rechtmäßigkeit als auch in ihrer gesundheitspolitischen Sinnhaftigkeit für den Zuseher logisch nachvollziehbar entkräftet. Leider ist eine derart kritische, wissenschaftliche und vor allem fakten und evidenz-basierte Diskussion in den Massenmedien nicht ansatzweise vorstellbar... RTV Talk: Corona - Stimmt die Richtung? (Youtube-Link)
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Ich kann den kritischen Stimmen durchaus etwas abgewinnen und gerade in einer solchen Situationen bemerkt man leider dass der Sport mehr ein Anhängsel im politischen Treiben ist. Das ist sehr schade und ein Punkt den man unbedingt in der Zukunft überdenken sollte. Leider hat der Sport in keiner Partei eine Lobby.

Allgemein bemerkt man zunehmend eine verständliche Verdrossenheit mit der aktuellen Situation. Aber obwohl in vielen Ländern nach wie vor Kritik am Vorgehen der jeweiligen Regierungen vorherrscht, ist der Fahrplan doch ungeachtet der dort Parteifarben überall sehr ähnlich. Sogar Schweden möchte oder muss umschwenken. Und die Briten bekamen für ihr langes Zuwarten die Rechnung präsentiert. Daher nochmals meine bereits vor Wochen gestellte Frage:
Welche Regierung fährt denn eurer Meinung nach einen Corona-Kurs gerade im Zusammenhang mit Sport, der besser ist als unserer?
Ich für mich sehe eine Lichtschein am Ende des Tunnels und bin guter Dinge, dass wir 2021 sowohl wieder unser normales Leben aufnehmen können als auch wieder dem Tischtennissport nachgehen werden. Bis dahin wird gelaufen, geradelt und viel Zeit mit der Familie verbracht.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Markus G. hat geschrieben: Mi 13. Jan 2021, 07:14 Ich für mich sehe eine Lichtschein am Ende des Tunnels und bin guter Dinge, dass wir 2021 sowohl wieder unser normales Leben aufnehmen können als auch wieder dem Tischtennissport nachgehen werden. Bis dahin wird gelaufen, geradelt und viel Zeit mit der Familie verbracht.
Alles eine Frage der finanziellen Perspektive. Menschen, die arbeitslos sind bzw. jene, die Konkurs anmelden werden müssen, werden diesen Lichtschein und Optimismus nicht bedingungslos teilen können. Da hilft kein Radeln und Laufen. Wem die Existenzgrundlage genommen wird, der kann mit den von dir gut gemeinten Tipps leider nicht viel anfangen.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Das ist mir klar. Aber die Prioritäten während einer Pandemie wie dieser verschieben sich. Abgesehen davon, dass es wohl wenige hier geben wird, die im vergangenen Jahr weniger verdient haben werden als ich als hauptberuflicher Tischtennistrainer. Man muss sich nur mal überlegen wie oft man Tischtennis spielen durfte. Ich könnte jetzt vieles aufzählen und mich beklagen. Bringt aber nix. Man muss das Beste daraus machen. Aber ich bin gesund, meine Frau ist gesund, meine Tochter ist gesund und meine Schwiegereltern über 80 sind gesund. Und ich darf viel Zeit mit ihnen verbringen. Das ist es für mich was letztlich zählt. Vor allem wenn man weiß welche menschlichen Verluste ich in den Jahren zuvor erleben musste. Da wird man demütig. Denn Gesundheit kann man nur schwer kaufen. Eine Existenz kann man wieder aufbauen. Aber wenn man schwer krank ist, Folgeschäden davon trägt oder sogar das Leben verliert, wie einige unserer Tischtenniskollegen durch das Corona-Virus, dann ist der kurzfristige Existenzverlust das kleinere Übel, wenngleich es natürlich eine sehr sehr schwierige Zeit ist. Unsere Eltern und Großeltern mussten Weltkriege überstehen und haben sich neue Existenzen aufgebaut. Wir werden das auch schaffen. Zumindest gehe ich mit dieser Einstellung ins Jahr 2021. Eine Einstellung, die ich mir übrigens durch den Sport angeeignet habe. Wenn man hinfällt, steht man wieder auf und der nächste Ball ist der wichtige, der vergangene Ball ist schon wieder Geschichte. Daher positiv in die Zukunft schauen und das Beste daraus machen. Und ich kann für mich sagen, dass ich diese Corona-Zeit sinnvoll und positiv nütze und genützt habe und nicht im Groll zurück schaue. Aber ich hatte auch das Glück nicht krank geworden zu sein. Sonst würde ich vielleicht anders schreiben.
In diesem Sinne bleibt mir gesund und positiv im Herzen :)
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von bigboss_21 »

Ja, wenn nur viele so denken würden !
Wie sagten unsere Großeltern, die Weltkriege überstanden haben: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not !
Selbst "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt" ist außer Mode. Hand aufhalten ist angesagt ! Im Sommer werden die Eisgeschäfte nach einem verregneten Wochenende Umsatzersatz fordern ! (Satire!)
Ich glaube, wir werden nach der Impfung jeden Winter neben der Grippe auch Corona als "normale" Krankheit haben. Ich fürchte aber den "Aufholprozess" . Man kann nicht alles nachholen ! Weder ein Konzert, ein Schauspiel, eine Geburtstagsfeier, eine Fussball EM oder einen Urlaub. Der Verlust ist eingetreten, je eher wir verstehen, dass den Verlust alle gemeinsam verkraften müssen, je eher werden wir fast unser altes Leben wieder haben. Brauchen wir jetzt einen Wr.Eistraum ? ein Hahnenkammrennen ? eine Handball WM ?
Die Hoffnung lebt und bleibt gesund - sonst nützt euch auch alle Unterstützung nichts mehr !
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

@Markus
Man kann Weltkriege mit Covid nicht direkt vergleichen. Ich stimme aber mit dir überein, dass die Entbehrungen damals viel größer waren. Das "kleinere" Übel ist eine subjektive Wahrnehmung. Alleinerzieherinnen, die ohnehin schon am finanziellen Limit leben und vielleicht noch erkrankte Familienmitglieder betreuen müssen, werden sicher keine unendliche Resilienz haben. Wer selbst nicht wirklich hart getroffen wurde, wird immer recht locker sagen können "Steh auf". Ich denke auch, dass du anders schreiben würdest, wenn du von COVID hart getroffen worden oder familiär/finanziell schlechter gebettet wärst.
Grundsätzlich finde ich eine optimistische Einstellung sehr gut. Ich kenne aber einige Betroffene, die können von alleine nicht einfach ohne Hilfe "aufstehen"...Motivierende Worte ohne Hilfe bringen wenig.
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Markus G.
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von Markus G. »

Das ist unbestritten richtig und es ist immer fürchterlich wenn man in eine absoluter Notlage kommt, unabhängig wodurch dies jetzt der Fall ist. Aber auch hier muss man schreiben, dass wir es in Österreich deutlich besser haben als in vielen anderen Ländern, die über keine Hilfsmaßnahmen verfügen, wie dies bei uns der Fall ist.

Aber ich finde wir entfernen uns langsam hier vom ursprünglichen Thema Tischtennis in Corona Zeiten. Da gibt es leider aktuell nicht viel Neues zu schreiben :dontknow:
_lümmmel
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Re: TISCHTENNIS in Corona Zeiten

Beitrag von _lümmmel »

Dass es anderorts noch schlechter ist, stimmt sicher, hilft selbigen aber in ihrer persönlichen Notlage nicht. Sollte die Regierung wieder einmal auf Mami Merkel hören und den Lockdown bis Ostern oder noch länger verlängern, dann zerreißt es die Wirtschaft in Österreich komplett...

Markus, leider gibt es tischtennismäßig keine nennenswerten News zu thematisieren. Ich hoffe, dies ändert sich sehr bald :-)
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