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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Sa 26. Feb 2011, 01:13 
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Hobbynudler
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Manfred hat geschrieben:
Barack Obama....der erste schwarze Präsident der USA

Als er gewählt wurde, wurde er als der neue Messias gefeiert. Der neue Superstar der Politik. Egal in welchem europäischen Land er auftaucht, die Massen jubeln ihm zu. Seit Amtsbeginn sinken die Umfragewerte stetig und die von Manuel aufgezeigten wirtschaftlichen Probleme in den USA, aber nicht nur diese, könnten ihm die Wiederwahl kosten.

Was hat Obama bisher bewegt, wie wichtig ist es für die Welt, die USA und Europa, dass er wiedergewählt wird?

Ich glaub bei Obama ist weniger wichtig was er bereits für die Menschheit getan hat, sondern entscheidender, was er im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger Gott sei Dank NICHT getan hat. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Sa 26. Feb 2011, 23:29 
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Kampfschupfer
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Zitat:
Ich glaub bei Obama ist weniger wichtig was er bereits für die Menschheit getan hat, sondern entscheidender, was er im Gegensatz zu vielen seiner Vorgänger Gott sei Dank NICHT getan hat.


Das ist ein Blickwinkel, von dem aus ich es noch nicht betrachtet hab. Persönlich hab ich nur wahrgenommen, dass nach seiner Amtseinführung praktisch jeden Tag etwas über ihn in den Medien zu lesen war und er den Friedensnobelpreis bekam.
Beeindruckt hat mich die große Anzahl der Verordnungen, die er nach Amtseinführung getroffen hat und er nicht zuerst einmal so wie Bush für viele Wochen in Urlaub gegangen ist.

Er spricht auf eine beeindruckende Weise frei. Ich halte ihn sogar für einen der größten Redner dieser Zeit.

Was aber hat er gemacht, bewegt in seiner Zeit bisher als Präsident. Bisher dürfte er doch viel zum Positiven verändert haben...

http://de.wikipedia.org/wiki/Obama#Pr


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mo 28. Feb 2011, 12:34 
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Noch mal zum Herrn Guttenberg: Ich finde es sehr gut, dass ihm der Doktortitel aberkannt wurde. Es kann nicht sein, dass man eine Doktorarbeit einfach abschreibt. Was hätte das denn für einen Sinn. Wo ist dann der Unterschied zu: Ich nehme die Doktorarbeit von meinem Papa, streich den Namen durch und schreib meinen Namen drüber. Das ist genau das gleiche ... Bekomm ich dann auch einen Doktortitel? Wo ist die Grenze?

ad Maturadiskussion: Diese Geschichte ist bei mir grad mal etwas mehr als ein halbes Jahr her und ich kann ehrlich sagen, bei der Matura nicht geschummelt zu haben. Ist aber für diese Diskussion völlig irrelevant. Es ist mMn etwas anderes, ob man seine Doktorarbeit abschreibt oder bei der Matura etwas abschreibt.

Man muss unterscheiden zwischen einer Arbeit (z.B. Doktorarbeit) und einer Prüfung. Sicher jeder - mich eingeschlossen - hat schon mal bei irgendeiner Prüfung irgendetwas abgeschrieben. Somit müsste man eigentlich jedem den Schulabschluss aberkennen.
Beispiel: Person X schreibt im 1. Gymnasium bei einer Matheschularbeit etwas ab und besteht dadurch die Prüfung. Sieben Jahre später besteht Person X die Matura und beginnt zu studieren. Laut Theorie "alles aberkennen" müsste man dieser Person sämtliche positive Schulzeugnisse von der 1. bis zur 8. Klasse aberkennen, Studienerfolge eingeschlossen (da ja die Matura die Berechtigung zum Studium ist).

Eine Doktorarbeit ist etwas, was man zu Hause schreibt. Da schaut niemand was man genau macht. Wenn dabei also in großem Stil manipuliert wird, muss das sanktioniert werden.

Ich finde es sehr korrekt von der Universität, auch dem deutschen Verteidigungsminister, der genauso ein Student wie jeder andere ist bzw. war, seinen Abschluss abzuerkennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mo 28. Feb 2011, 16:33 
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Hobbynudler
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con hat geschrieben:

Eine Doktorarbeit ist etwas, was man zu Hause schreibt. Da schaut niemand was man genau macht. Wenn dabei also in großem Stil manipuliert wird, muss das sanktioniert werden.

Seh ich auch so. Bei Prüfungen hat man immer diesen "Leistungsdruck" und man muss zur Stunde X die gewünschte Leistung bringen. Bei Arbeiten wie der Doktorarbeit kann man sich jedoch alles selbst einteilen, hat nur einen begrenzten Zeitdruck und außerdem gibt man im Normalfall eine "Leistung" ab, für die man sich selbst entschieden hat. Da muss man schon deutlich differenzieren.
Denn ich denke jeder hat schon mal selbst abgeschrieben, oder jemanden abschreiben lassen (was ja im Prinzip um nichts besser ist)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mo 28. Feb 2011, 18:08 
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Kampfschupfer
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@con und Harnikfan

100 percent agree!

nur
Zitat:
Denn ich denke jeder hat schon mal selbst abgeschrieben, oder jemanden abschreiben lassen (was ja im Prinzip um nichts besser ist)


Da sehe ich schon einen Unterschied! Wenn man jemanden abschreiben lässt, kann dies unter Umständen kollegial sein (kann auch das Gegenteil sein) und außerdem bedeutet es, dass man selbst seine Leistung gebracht hat, daher vielleicht das erforderliche Wissen bzw. Können sich angeeignet hat und der, der abschreibt nicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2011, 00:25 
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Harnikfan hat geschrieben:
Denn ich denke jeder hat schon mal selbst abgeschrieben, oder jemanden abschreiben lassen (was ja im Prinzip um nichts besser ist)

Naja, da geb ich dem Manfred Recht, dass das schon ein Unterschied ist. Wenn ich nie abschreibe, habe ich immer meine Leistung gebracht. Wenn ich jemanden abschreiben lasse, dann manipuliert das ja nicht meine Leistung.

Weiters noch: Ich studiere selbst und hab die Erfahrung gemacht, dass man da praktisch nicht schummeln kann. Das heißt ein Studium gibt wirklich deine eigene Leistung wieder. Ein Prüfungssaal mit zahlreichen Aufsichtspersonen ...
Anders bei Bachelor-/Master-/PhD-/Magister-/Doktorarbeiten ... ein Computer daheim in einem einsamen Zimmer mit der Fülle des Internets ...

Manfred hat geschrieben:
100 percent agree!

also doch nicht 100% :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2011, 00:42 
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Hobbynudler
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Manfred hat geschrieben:

Da sehe ich schon einen Unterschied! Wenn man jemanden abschreiben lässt, kann dies unter Umständen kollegial sein (kann auch das Gegenteil sein) und außerdem bedeutet es, dass man selbst seine Leistung gebracht hat, daher vielleicht das erforderliche Wissen bzw. Können sich angeeignet hat und der, der abschreibt nicht...

Klar gibts einen Unterschied. Aber wer abschreiben lässt, sollte "Abschreiber" zumindest nicht verurteilen....

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2011, 00:59 
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Harnikfan hat geschrieben:
Klar gibts einen Unterschied. Aber wer abschreiben lässt, sollte "Abschreiber" zumindest nicht verurteilen....

Ich versteh deinen Standpunkt, aber:
- Schule: Kann man abschreiben und abschreiben lassen. Kein Problem.
- Studium (normale Prüfungen): Schreibe nie ab und hab auch (ausgenommen vielleicht ein Freifach) nicht die Möglichkeit jemanden abschreiben zu lassen. Kein Problem.
- Doktorarbeit: Habe ich keine geschrieben und wenn, dann würde ich sie wohl auch niemanden abschreiben lassen. Da liegt das Problem.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2011, 16:30 
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... ist zurückgetreten ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2011, 17:16 
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con hat geschrieben:
... ist zurückgetreten ...


war klar, dass das nur eine Zeitfrage ist, wenn ich er gewesen wär, wär ich sofort abgetreten. Das was er (nicht) gemacht hat (Dissertation) geht gar nicht!!! So jemand kann und darf nicht Minister bleiben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Do 14. Apr 2011, 15:47 
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Der Josef Pröll verabschiedet sich aus der Politik.

Satirischer Rück- und Ausblick auf die Karriere von Ex-ÖVP-Obmann Josef:

http://www.youtube.com/watch?v=b-MLxRqq2ME

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2013, 14:51 
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Für all jene, die noch unentschlossen sind, hätte ich hier ein paar Interviews mit hochrangigen Politikern jeder Partei. NEOS folgt in den nächsten Tagen, SPÖ und FPÖ haben freiwillig auf ein Interview mit uns verzichtet. (Die Interviews sind von meinen Kollegen und eines auch von mir)
Wir haben versucht Themen anzusprechen, die sonst selten angesprochen werden.

Josef Bucher - BZÖ:
http://mokant.at/politik/die-politik-ka ... -vergeben/

Rober Lugar - Team Stronach:
http://mokant.at/politik/wir-sind-eine- ... ie-partei/

Mario Wieser - Piratenpartei:
http://mokant.at/politik/wollen-das-soz ... tionieren/

Asdin El Habbassi - ÖVP:
http://mokant.at/uncategorized/intervie ... ohne-bild/

Mirko Messner - KPÖ:
http://mokant.at/politik/stalinismus-is ... -gelaufen/

Albert Steinhauser - Grüne:
http://mokant.at/politik/trage-keine-bunten-turnschuhe/

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 01:40 
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Wie versprochen auch noch die NEOS mit Matthias Strolz:

http://mokant.at/politik/bildung-ist-in ... h-vererbt/

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Zuletzt geändert von Harnikfan am Mi 8. Jan 2014, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2013, 13:20 
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vielleicht erkennt ja der ein oder andere den interviewer beim neos- und pirateninterview (um die klickzahlen noch ein stück zu erhöhen ;))


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Do 26. Sep 2013, 22:51 
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ja ja ist aus Mistelbach oder Umgebung :-))

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Sa 28. Sep 2013, 11:49 
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Für mich steht außer Zweifel, dass die SPÖ morgen die stimmenstärkste Partei sein wird. Wirklich interessant dürften 2 Dinge werden:
Landet die FPÖ tatsächlich zum zweiten Mal in der Geschichte vr der ÖVP und schaffen es NEOS und BZÖ ins Parlament. Ersteres wird meiner Meinung nach knapp verfehlt, zweiteres wird passieren. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten wirklich erstaunlich viele Personen kennen gelernt die den NEOS ihre Stimme geben werden. Und auf der anderen Seite auch sehr viele Meldungen wonach Bucher der sympathischste der 6 in den TV-Duellen vertretenen Spitzenkandidaten gewesen sein soll. Ich sage beide werden den Einzug auf Kosten von Stronach schaffen, der den Einzug zwar auch packen wird, aber weit weniger Stimmen haben wird als in den meisten Umfragen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Sa 28. Sep 2013, 19:21 
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Ich gehe mit deiner Einschätzung durchaus d´accord.
Mir ist aufgefallen, dass die SPÖ zwar von Volkspopulisten in anderen Parteien warnt, während selbige billigen Linkspopulismus lebt...
Bin gespannt, ob die Wahlberechtigten wieder einmal vorwiegend die SPÖ und ÖVP wählen, um sich anschließend darüber zu beschweren... :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mo 30. Sep 2013, 16:31 
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Naja, spannend war es. FPÖ doch weiter von ÖVP entfernt als ich dachte, deren Anhänger werden trotzdem einigermaßen zufrieden sein. BZÖ aufgrund ihrer negativen Historie nicht dabei, obwohl Bucher glaub ich in allen Lagern als kompetenter und sympathischer Politiker betrachtet wird. Frank wird ein wenig enttäuscht sein, in die nächste Wahl muss man (also sie) mit einem anderen Spitzenkandidaten starten der die (meiner Meinung nach) teilweise ganz brauchbaren Parteiideen besser erklären kann.
Ganz spannend waren die Wähleranalysen. Bei den "jüngeren"Wählern sind die Regierungsparteien nur noch im Mittelfeld, dort punkten FPÖ, NEOS und Grün wesentlich besser. Diese Wählerschicht macht prozentuell aber noch viel zu wenig aus, um Wahlen zu entscheiden. Kann in 5 Jahren schon ganz anders aussehen. Überrascht haben mich die NEOS vor allem insofern, als sie im Prinzip völlig ohne ORF Berichterstattung punkten konnten. Normalerweise würde ich sagen, ein klarer Nachteil, auf der anderen Seite sag ich als Kommunikationswissenschaftler, dass diese Präsenz einem Stronach zum Beispiel mehr geschadet als geholfen hat. Hätte sich das Team Stronach nicht bereits vorab ins Parlament geschwindelt, wäre es vielleicht sogar besser gewesen.
Grün hat eher enttäuscht. Ob das wirklich nur an den NEOS lag bezweifle ich aber. Ich denke der Kuschelkurs mit den Regierungsparteien hat ihnen einfach geschadet. Jemanden anzuprangern und im gleichen Atemzug Koalitionsbereitschaft zu zeigen wirkt nicht wahnsinnig glaubwürdig. Der offensive fast schon populistische Wahlkampf liegt den Grünen einfach nicht. Sie hätten sich weiterhin mit Sachthemen profilieren sollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mo 30. Sep 2013, 20:50 
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Grundsätzlich überaus traurig, dass der Sport in dem Wahlkampf überhaupt keine Rolle gespielt hat ! Über Kultur hat man wenigstens wenig gehört, aber der Sport verkam ganz ! Dabei hätte sich einiges positiv wie negativ angeboten, aber den Parteistrategen war das offensichtlich zu wenig breitenwirksam. Sportler üben also nach Meinung der Parteien keine Anzugskraft aus. Wiesner, Lischka wenigstens irgendwo verräumt, andere völlig in der Bedeutungslosigkeit (manche absichtlich: Wallner, Kartnig) verschwunden. Dann darf man sich aber über die Auswirkungen auch nicht wundern. Kein Lobbying. Nur bei Erfolg: Öffentliches Händeschütteln. Wie gesagt: Traurig !

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mo 30. Sep 2013, 23:39 
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Naja, vermutlich wird es wieder einmal die Weiterführung des rot/schwarzen-Proporzes geben. Ein Sumpf, der in den nächsten Jahren noch tiefer wird. Demokratiepolitisch betrachtet, fährt die SPÖ wiederholt über das Volk drüber. Faymann, der formal ungebildeteste Kanzler der 2.Republik, diktiert vermutlich (leider) weitere 5 Jahre das politische Geschehen und indoktriniert die Bevölkerung mit linkspopulitischen Gedankengut zu willfährigen wie zahlungsfreudigen EuropäerInnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Okt 2013, 00:26 
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Hobbynudler
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Wobei FPÖ und SPÖ wirtschaftspolitisch ja unglaublich viele Überschneidungen haben.
Den Sport nicht für Wahlkampf zu missbrauchen empfinde ich übrigens als positiv und nicht als negativ.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Okt 2013, 08:34 
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Kampfschupfer

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Beiträge: 417
Der Sport wird leider politisch missbraucht ! (Händeschütteln für Sieger) Wichtig wäre gewesen, sportpolitische Richtungen als Partei klarzustellen. Vereinssport, Schulsport, Uni-Sport, Sporthallenneubau,... Wenn man 3 1/2 Jahre braucht, um ein Becken zu sanieren (Stadthallenbad) könnte man ja finanziell gesehen auch gleich ein ganzes neues Bad bauen. Aber da gab`s keine Info.
Die Sportler (als Person) sollte man nicht missbrauchen - da bin ich dabei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Di 1. Okt 2013, 11:41 
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Kampfschupfer

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Beiträge: 179
_lümmmel hat geschrieben:
Naja, vermutlich wird es wieder einmal die Weiterführung des rot/schwarzen-Proporzes geben. Ein Sumpf, der in den nächsten Jahren noch tiefer wird. Demokratiepolitisch betrachtet, fährt die SPÖ wiederholt über das Volk drüber. Faymann, der formal ungebildeteste Kanzler der 2.Republik, diktiert vermutlich (leider) weitere 5 Jahre das politische Geschehen und indoktriniert die Bevölkerung mit linkspopulitischen Gedankengut zu willfährigen wie zahlungsfreudigen EuropäerInnen.

Was willst von einem Kanzler erwarten, der sein leben lang nix ghacklt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mi 2. Okt 2013, 01:27 
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Hier lustige Videos von der Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Ihr gehört die Zukunft :-)
http://www.youtube.com/watch?v=KsfwTy_Imu4
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Thread für politisch Interessierte
BeitragVerfasst: Mi 2. Okt 2013, 08:18 
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Foren-Gott

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Beiträge: 7667
Ich gehe mit bigboss_21 konform. Es ist weit und breit keine Partei in Sicht, die bereit ist etwas für den Sport zu machen, sich dafür einzusetzen und für Sportler/innen zu sprechen. Symptomatisch, dass der Sport bei der Wahl keine Bedeutung hatte. Dabei gäbe es genügend Bereiche, wie Sportstätten, Olympische Spiele, Turnstunden etc., die es wert wären, dass sie auf politischer Ebene behandelt würden. Aber es interessiert die Politik nicht. Dann darf man sich auch nicht über den Zustand unserer Sportstätten, über Ergebnisse in den elementaren Sportarten oder über unbewegliche und dickleibige Kinder wundern. :thumbdown:


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