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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 10:08 
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Garderobenspindzertreter

Registriert: Do 22. Jan 2004, 01:00
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Ich war in der Halle und hab auch gelesen - trotzdem fehlte mir vieles.
Bei der Siegerehrung z.B. sollten die Platzierten vor einer mit Sponsoren gefüllten Wand stehen - die Fotos davon in alle Medien - für diese Werbung allein sollte Geld lukrierbar sein.
Ich möchte nur Denkanstöße geben - nicht kritisieren - die Veranstaltung lief wirklich ok - aber es wäre mMn. noch viel möglich !!

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Man muß nur den Tisch ausnützen ... Ups, Tschuldigung ...


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 10:09 
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Topspinner

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Doppelspezi hat geschrieben:
Ok, also wieviel Ahnung habt ihr eigentlich was hinter so einem Turnier alles für Arbeit steckt?????

Zu den Schiris in den Vorrunden - Der Ausrichter müßte diese bezahlen - ich hoffe Du kannst Dir das selbst ausrechnen!!!
Du kannst Dich aber gerne an den Verband wenden und dort diesen Vorschlag einbringen - gleichzeitig mit der Bitte sämtliche Kosten zu übernehmen - abgesehen davon, daß es höchstwahrscheinlich nicht genug geprüfte Schiedsrichter dafür in z.B. Nö gibt.

Der Ausrichter hatte seine Sponsoren und hat sich darum gekümmert, warst Du in der Halle und kannst Du lesen bist Du klar im Vorteil............

Berichterstattung in den Medien - war regional überall vertreten - vorher und nachher und es kommt noch was - alles weitere ist von unserer (Ausrichterseite) her nicht machbar - ihr müsst euch schon an die richtigen Stellen wenden und nicht alles über einen Kamm scheren.

Von unserer Seite aus war es eine recht gelungene Veranstaltung - Verbesserungsmöglichkeiten gibt es selbstverständlich immer und spätestens bei unserm 100er werden wirs versuchen;)


Klar, steckt viel Arbeit dahinter. Das ist aber nicht das Thema. Niemand wird gezwungen, eine Veranstaltung zu organisieren. Wenn man sich dieser Arbeit aber annimmt, sollte diese auch qualitativ (SR) in Ordnung sein. Fakt ist sicher auch, dass eine Veranstaltung nie zu 100% reibungslos und ohne Fehler ablaufen wird. Verständlich ist auch die Finanzierungsproblematik. Allerdings muss man dann auch so ehrlich sein und die Ansprüche und Erwartungshaltungen drosseln. Willkürentscheidungen emotionalisieren- noch dazu wenn es SR gibt, die provozieren...

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 10:13 
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Topspinner

Registriert: Do 15. Apr 2004, 01:00
Beiträge: 1372
Wohnort: Tulln
Mastertröpfler hat geschrieben:
Ich war in der Halle und hab auch gelesen - trotzdem fehlte mir vieles.
Bei der Siegerehrung z.B. sollten die Platzierten vor einer mit Sponsoren gefüllten Wand stehen - die Fotos davon in alle Medien - für diese Werbung allein sollte Geld lukrierbar sein.
Ich möchte nur Denkanstöße geben - nicht kritisieren - die Veranstaltung lief wirklich ok - aber es wäre mMn. noch viel möglich !!


Mastertröpfler, das sehe ich auch so! Sinn der Postings: Verbesserungspotential zu diskutieren...Kritikresistenz hemmt jegliche Entwicklung!

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 11:50 
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Garderobenspindzertreter

Registriert: Mo 2. Feb 2004, 01:00
Beiträge: 632
Wohnort: Baden
Leute, ihr könnt euch sicher sein, daß wir als Ausrichter NICHT als Veranstalter eine Nachbesprechung abhalten werden und für Denkanstöße offen sind - manches scheitert einfach an den Möglichkeiten der Umsetzung - teils an fehlenden Hilfskräften, teils geht einem oft einfach die Zeit aus..............aber jetzt nochmals - die Schiedsrichterdiskussion ist bitte mit dem Veranstalter sprich dem Öttv zu führen!!!!

Mit meiner persönlichen Meinung halte ich es allerdings mit Variosoft. Zu bemerken wäre auch noch, daß wir leider immer noch von TT sprechen und nicht von einer der führenden Sportarten somit ist die professionelle Vermarktung und ein professionelles Umfeld auch schwerer umzusetzen. Ich sehe das allerdings auch so, daß die Spieler eine Eigenverantwortung tragen - im Schisport bzw. nordisch gibt es auch Kontrollen und der Läufer darf starten weil er erst beim 5.x erwischt wird. Beim Material ist das rein logisch gedacht schwieriger denn theoretisch darf der Spieler ja bei jedem Match mit neuem Material antreten somit sind Stichproben ausreichend und die vorherigen Spiele sollten gewertet werden. Unabhängig davon sinds ja meistens eh dieselben Kandidaten und die sollten dann halt vorsichtshalber einen regelkonformen Ersatzschläger bei sich haben - siehe Horst Degischer - vor dem Finale den Schläger abgenommen, Ersatzschläger ausgepackt und super damit gespielt;)

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Wer nicht abschlagen kann, muß den Gegner halt gezielt auslawerln.......


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 12:14 
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Trainingsweltmeister

Registriert: Mo 6. Feb 2006, 01:00
Beiträge: 2213
Doppelspezi hat geschrieben:
Mit meiner persönlichen Meinung halte ich es allerdings mit Variosoft. Zu bemerken wäre auch noch, daß wir leider immer noch von TT sprechen und nicht von einer der führenden Sportarten somit ist die professionelle Vermarktung und ein professionelles Umfeld auch schwerer umzusetzen. Ich sehe das allerdings auch so, daß die Spieler eine Eigenverantwortung tragen - im Schisport bzw. nordisch gibt es auch Kontrollen und der Läufer darf starten weil er erst beim 5.x erwischt wird. Beim Material ist das rein logisch gedacht schwieriger denn theoretisch darf der Spieler ja bei jedem Match mit neuem Material antreten somit sind Stichproben ausreichend und die vorherigen Spiele sollten gewertet werden. Unabhängig davon sinds ja meistens eh dieselben Kandidaten und die sollten dann halt vorsichtshalber einen regelkonformen Ersatzschläger bei sich haben - siehe Horst Degischer - vor dem Finale den Schläger abgenommen, Ersatzschläger ausgepackt und super damit gespielt;)


:thumbup:

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 12:50 
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Kampfschupfer
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Registriert: Mo 6. Jun 2005, 01:00
Beiträge: 102
Wohnort: Wienerberg
Ich bin zwar NUR ein einfacher WTTV-Regionalschiedsrichter, die Diskussion -
bei diesem Turnier falsches/ unerlaubtes Material schon vor dem 1. Spiel (offiziell) zu prüfen - erübrigt sich für mich deshalb weil von Beginn der Spiele jeweils der Verlierer vom Tisch zählt bzw. gezählt hat.

Vielen Tischtennisbegeisterten (jedoch aber oft Material-Unkundigen bzw. -uninteressierten) ist es als Laienschiedsrichter (wie bei diesem Turnier die Verlierer vom Tisch)nicht zuzumuten bei Spielern dessen (glatte/ abgespielte Noppen-)Beläge auf Zulässigkeit/ Regelkonformität zu beurteilen.

Wie sollen diese auch in der Lage dazu sein wenn manchmal auch offizielle Schiedsrichter (oft mangels langjähriger Erfahrung und evtl. fehlendem "Expertenwissen in der Materialkunde") nicht immer sicher sind ob ein Belag nun regelkonform geklebt, ein (ehemals) griffiger Noppenbelag schon zu glatt ist usw...... ??? Vielleicht wären hier "SR-Workshops für Materialkunde" angebracht bzw. eine Idee damit noch nicht so erfahrene bzw. jüngere Schiedsrichter in dieser Materie sicherer werden?


Zum Thema "Materialspieler/ unerlaubte (Noppen)Beläge" bzw. zur Causa "Material eines Spital-Spielers":

Ich behaupte dass sich einige bereits lange (verbands-)bekannte "Material-Spieler" durch (angeblich)"abgespielte" oder manipulierte Noppenbeläge "vorsätzlich" Vorteile verschaffen, diese Spieler finden sich von höheren Spielklassen bis in die niedrigen Keller-Gruppen.

Es gab erst kürzlich eine Partie in der 3. Klasse WTTV wo der Gegner von Spital einen offiziellen Schiedsrichter angefordert und bezahlt hat weil eben immer wieder (die gleichen) Spieler um jeden Preis mit ihrem "Material" vorsätzlich spielen - auch wenn bereits mehrmals Beschwerden bzw. Anzeigen beim Verband wegen dessen nicht zulässiger (behandelter?!)Beläge eingegangen sind.

Besonders "dumm" sind dann die Leute, welche schon wissen oder "riechen" müssen dass der Gegner einen Schiedsrichter zur Materialkontrolle bestellt und dann trotzdem mit den zweifelhaften/ nicht zulässigen Belägen antreten und dann evtl. schnell den "verdächtigen Schläger" gegen einen Zulässigen tauschen und dann auch noch vom Schiedsrichter dabei gesehen werden.

UPDATE vom 17.4.2014: Ich habe selbst folgende "Information" bezüglich des hier anfangs erwähnten (Spital-)Spiels erhalten (natürlich nur eine "subjektive" Version von der Mannschaft, die den Schiedsrichter bestellt & bezahlt hat): das Material des Kollegen Müllner für "OK" befunden - aber dafür wurde dessen Mannschaftskollege "erwischt", auch kein Unbekannter betreffend "Material", er hat es mit nicht zulässigen Belägen probiert und der SR ließ ihn damit nicht spielen. Mangels Ersatzschläger ist dieser Spieler dann nicht angetreten und seine Partien wurden für den Gegner WO gewertet, wirklich peinlich für den betroffenen Spieler wenn er nicht mal einen "regulären" (Ersatz-)Schläger mit regelkonformen Belägen mit hat (bzw. mit einem normalen Schläger nicht spielen kann/ will).

Das ist einfach nur (vorsätzliches) "BESCHEISSEN" ! :thumbdown:

Irgendwelche bestimmten Spieler hier in Schutz zu nehmen weil erst später bei diesem Turnier Material von offiziellen SR/ OSR kontrolliert wurde und das (Noppen-)Material als nicht erlaubt/ nicht zulässig befunden wurde, ist nicht OK, speziell dann wenn es sich in vielen Fällen meist um die "gleichen üblichen Verdächtigen" in der Tischtennis-Szene handelt.

Ich selbst hatte als Spieler erst kürzlich einen Fall in der WTTV-Gruppe I wo 2 Spieler des Gegners grenzwertige bzw. (wenn nicht sogar vorsätzlich?) unerlaubte/ behandelte Noppenbeläge gespielt haben. Mangels Beweisen gilt natürlich die Unschuldsvermutung......... :scratch:

In der "Causa" des schief aufgeklebten Belags bei diesen Senioren-MS wäre evtl. etwas mehr Fingerspitzengefühl bzw. Toleranz besser angekommen, aber wie schief (bzw. falsch/ nicht spielbar/ nicht erlaubt) wurde der Belag tatsächlich geklebt?

Der OSR dieses Turniers mag für viele Spieler vielleicht (unverständlich) hart durchgegriffen haben und in der TT-Szene schon berüchtigt für seine Materialprüfungen sein, mittel- und langfristig sehe ich strengere und häufigere Materialkontrollen als den einzig richtigen Weg das "vorsätzliche Beschei*en" mit nicht zulässigen Material einzudämmen - und darüber hinaus die Spieler zu sensibilisieren immer mit ordentlich geklebten und nicht kaputten bzw. nicht beschädigten Belägen und Schläger zu spielen.

Ich darf diesbezüglich auch an einen "speziellen Fall" erinnern wo ein Spieler bei Turnieren eines offiziellen und eines privaten Verbandes mehrmals mit behandelten/ nicht zulässigen Material erwischt und von den Verbänden als Spieler gesperrt/ ausgeschlossen wurde.
Für mich - und sicher auch für viele andere sportliche/ faire TT-Spieler - ein gutes Beispiel bzw. eine korrekte Maßnahme um vorsätzliches Beschei*en entsprechend zu ahnden.


Ansonsten sehe das Thema Materialprüfung betreffend diese Senioren Staats-MS, wie Vario Soft.

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............zermürbt seine Gegner durch eine extrem sichere und schnittreiche Rückhand-Verteidigung und stört mit einer aggressiven Vorhand............


Zuletzt geändert von Mr. Topspin am Do 17. Apr 2014, 07:53, insgesamt 12-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 13:49 
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Ausredenkaiser

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Beiträge: 23
Ich finde auch, dass es eine besonders gelungene Veranstaltung war, die Seinesgleichen sucht. Speziell die raschen Ergebnisse mit ALLEN Details pro Tag, sowie die bereits veröffentlichten Ranglistenpunkte (bei Spar-Turnier dauerte es Monate) verdienen neben den angenehmen Spielbedingungen unter Einhaltung des Zeitplans viel Anerkennung :thumbup:

Auch wenn ich die Schlägerbeanstandungen wegen Kantenrisse übertrieben finde (müsste nach jedem Spiel neu kleben), reicht es doch vollkommen, sich bei Unsicherheiten an einen der anwesenden Schiedsrichter zu wenden. Es wäre schließlich schade, wenn durch künstliche Kostenfaktoren (SR pro Tisch) sich noch weniger Veranstalter zu diesem Mammutsprojekt überwinden. Als 40+ mit nur 1 Einzel wäre mir als "Nachwuchs" eine niedrigere Pauschale (oder höhere Gebühr/Bewerb) lieber, aber das ist nun Off-Topic.


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 15:14 
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Garderobenspindzertreter

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Beiträge: 886
Wohnort: WIEN - BUCHLOVICE
Ich find das immer interessant wenn die Verantwortung für etwas zwischen Ausrichter, Veranstalter, und sonst noch wem herumgeschoben wird. Wer war der Gesamtkoordinator ??
Oder gibts den nicht ??
Veranstaltung war ok - keine Frage - aber vieles geht anders...
Mal schauen wie es in Bischofshofen wird. Man sollte jetzt bereits eigentlich die Planung, Sponsorensuche, etc. schon abgeschlossen haben und sich voll aufs Marketing konzentrieren.
Bin gespannt .... - und freu mich schon drauf !!

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 15:39 
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Kampfschupfer
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Registriert: Di 9. Mai 2006, 01:00
Beiträge: 124
Der Titel SR-Skandal bei ÖSM in Baden gefällt mir NICHT! :oops:
Ich kann euch ALLEN versprechen, sämtliche negativen und positiven Meinungen, Kritiken und Anregungen
mit zu nehmen, sie auszuwerten, und wenn es möglich ist, einzuarbeiten.
Der Veranstalter ist ein Dienstleister und bemüht, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen,
die angenommen wird.
Wir freuen uns, dass die ÖM-Senioren 2014 so angenommen wurden.
D A N K E


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 15:56 
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Ausredenkaiser

Registriert: So 16. Apr 2006, 01:00
Beiträge: 34
Wohnort: 1230 Wien
Das mag so sein aber für mich war es einfach ein RIESENSKANDAL was sich Herr Hrncir hier geleistet hat. Die Veranstaltung war recht nett, bis auf Kleinigkeiten die bereits erwähnt wurden ganz ok.
Die Veranstalter waren bemüht, kein Vergleich vielleicht zu Bischofshofen oder Hörbranz seinerzeit, aber es war ok. Aber bitte denkt mal darüber nach was diese Schiedsrichterpräpotenz anrichtet. Das schadet nur! Daher bleibe ich dabei: Entweder Schiedsrichter ab 1. Spiel (dann muss halt der Veranstalter und der ÖTTV Geld in die Hand nehmen), immerhin sind die Nenngeldeinnahmen nicht schlecht. Dann kassiert man bei nicht zurückgegebenen Startnummern (obwohl die nur weggeworfen werden können). + Werbung. Also so arm müssen sich die Veranstalter auch nicht machen. Es bleibt schon genug übrig sonst würde man das nicht machen.
Wenn man das Geld für Schiedsrichter nicht in die Hand nehmen will und die Senioren so weiter durchführt wie in den vergangenen 36 Jahren (das war sehr erfolgreich) dann wird es diesen Ärger nicht geben und es wird auch passen. Ich denke man muss einfach eine Lösung finden. Von mir aus den 40+ Bewerb mit Schiedsrichtern und strengen Kontrollen da sind ja auch viele "Profis" dabei. Aber in den höheren Altersklassen macht das so keinen Sinn. Und wenn man kontrolliert sollte die Entscheidung nachvollziehbar sein und dem Spieler sein Ausschluss nicht mit einem breiten Grinsen im Gesicht mitgeteilt werden. Das ist nämlich ZYNISCH!


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 15:59 
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Garderobenspindzertreter

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Beiträge: 886
Wohnort: WIEN - BUCHLOVICE
Bin mit Dir konform Panther - nur das Wort Dienstleister gefällt mir nicht so richtig.
Egal ob Staats-, , Europa-, Weltmeisterschaften oder Olympia - das ist ein Business in dem eine Win-Win Situation hergestellt werden sollte.
Wenn man sich nur als einen Dienst Leistenden sieht, geht naturgemäß vieles nicht, weil die Strukturen fehlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 16:04 
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Topspinner

Registriert: Do 15. Apr 2004, 01:00
Beiträge: 1372
Wohnort: Tulln
HCV hat geschrieben:
Das mag so sein aber für mich war es einfach ein RIESENSKANDAL was sich Herr Hrncir hier geleistet hat. Die Veranstaltung war recht nett, bis auf Kleinigkeiten die bereits erwähnt wurden ganz ok.
Die Veranstalter waren bemüht, kein Vergleich vielleicht zu Bischofshofen oder Hörbranz seinerzeit, aber es war ok. Aber bitte denkt mal darüber nach was diese Schiedsrichterpräpotenz anrichtet. Das schadet nur! Daher bleibe ich dabei: Entweder Schiedsrichter ab 1. Spiel (dann muss halt der Veranstalter und der ÖTTV Geld in die Hand nehmen), immerhin sind die Nenngeldeinnahmen nicht schlecht. Dann kassiert man bei nicht zurückgegebenen Startnummern (obwohl die nur weggeworfen werden können). + Werbung. Also so arm müssen sich die Veranstalter auch nicht machen. Es bleibt schon genug übrig sonst würde man das nicht machen.
Wenn man das Geld für Schiedsrichter nicht in die Hand nehmen will und die Senioren so weiter durchführt wie in den vergangenen 36 Jahren (das war sehr erfolgreich) dann wird es diesen Ärger nicht geben und es wird auch passen. Ich denke man muss einfach eine Lösung finden. Von mir aus den 40+ Bewerb mit Schiedsrichtern und strengen Kontrollen da sind ja auch viele "Profis" dabei. Aber in den höheren Altersklassen macht das so keinen Sinn. Und wenn man kontrolliert sollte die Entscheidung nachvollziehbar sein und dem Spieler sein Ausschluss nicht mit einem breiten Grinsen im Gesicht mitgeteilt werden. Das ist nämlich ZYNISCH!


Besser kann man den Sachverhalt nicht darstellen. Deine Argumentation ist zu 100% nachvollziehbar! :)

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 18:13 
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Garderobenspindzertreter

Registriert: Mo 2. Feb 2004, 01:00
Beiträge: 632
Wohnort: Baden
Na gottseidank bekommen wir seit Sonntag Abend unzählige Mails, Anrufe und Sms, daß die Öm nicht nur ganz nett waren und der Veranstalter eh bemüht.................damit jetzt ein mildes Lächeln als Abschluss und ich weiß jetzt auch wieder weshalb ich eigentlich seit 2 Jahren nix mehr mit offensichtlich Fakten nicht kennenden Leuten in an Forum diskutier;) - somit danke fürs Gespräch und macht es halt besser ihr Genies;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 19:32 
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Ausredenkaiser

Registriert: Mo 31. Mär 2014, 20:45
Beiträge: 15
Mr. Topspin hat geschrieben:

Ich behaupte dass sich einige bereits lange (verbands-)bekannte "Material-Spieler" durch "abgespielte" oder manipulierte Noppenbeläge "vorsätzlich" Vorteile verschaffen, diese Spieler finden sich von höheren Spielklassen bis in die niedrigen Keller-Gruppen.



sei so nett und zeige mir die regel die lange noppen untersagt, die aufgrund der "abnutzung" unzulässig werden. das ist völliger unfug, unzulässig ist lediglich ein nachträglich behandelter belag;

2.4.7 Das Belagmaterial muss ohne irgendeine physikalische, chemische oder sonstige Behandlung verwendet werden.


leider hat mir auch noch immer keiner erklären können wo im ittf handbook ein schief aufgeklebter belag untersagt wird. ich ersuche um verweis auf die regel. man wird sie nicht finden;

2.4.4 Das Belagmaterial muss das Blatt völlig bedecken, darf jedoch nicht über
die Ränder hinausstehen. Der dem Griff am nächsten liegende Teil des
Blattes, der von den Fingern erfasst wird, darf unbedeckt oder mit einem
beliebigen Material belegt sein.


und wenn ich dann noch das lese;

"Da der Unparteiische bei Diethard einen kleinen Riss auf dessen RH-Belag beanstandet hat, wurde das 50er Doppelfinale zeitversetzt gestartet "

dann vergeht es mir komplett. die einschlägige regel besagt:

2.4.7.1 Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der
Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnut-
zung oder Verblassen zurückzuführen sind, können zugelassen werden,
sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern
.

so verrate mir jemand ob auch begründet wurde, weshalb der kleine riss die eigenschaft der oberfläche entscheidend verändert hätte :roll:

es wäre vorteilhaft wenn spieler sich nicht alles vonproblematischen schiedsrichtern (ohnehin die minderheit) sagen lassen und sich stattdessen mit dem regelwerk vertraut machen. prüft die prüfer!


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 20:13 
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Topspinner

Registriert: Do 15. Apr 2004, 01:00
Beiträge: 1372
Wohnort: Tulln
Doppelspezi hat geschrieben:
Na gottseidank bekommen wir seit Sonntag Abend unzählige Mails, Anrufe und Sms, daß die Öm nicht nur ganz nett waren und der Veranstalter eh bemüht.................damit jetzt ein mildes Lächeln als Abschluss und ich weiß jetzt auch wieder weshalb ich eigentlich seit 2 Jahren nix mehr mit offensichtlich Fakten nicht kennenden Leuten in an Forum diskutier;) - somit danke fürs Gespräch und macht es halt besser ihr Genies;)


Niemand zwingt dich hier zu diskutieren. Kritikresistenz bedeutet wie in allen Bereichen des Lebens Stillstand. Wenn du nur Lob annimmst und nur deine Meinung gelten lässt, dann ist jegliche Kommunikation sinnlos...

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 20:35 
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Kampfschupfer

Registriert: Fr 11. Nov 2005, 01:00
Beiträge: 396
Gratulation und ein herzliches Dankeschön ! Es gibt nicht mehr viele solcher engagierten Turnierveranstalter und daher sollte der ÖTTV sehr dankbar sein. Er selbst wäre wohl völlig überfordert. Ein Turnier durchführen ist etwas anderes als Flugtickets für rund um die Welt bestellen.
Daher hätte ein Ausrichter ruhig auf den Tisch hauen können, um seine „Kunden“ und das sind nun mal die Teilnehmer zufrieden zu stellen. Ordentliches Material o.k., aber sofort und nicht überkleinlich.
Hängen bleibt`s an Baden und genau die können nicht viel dafür. Nochmals DANKE für eine grundsätzlich großartige Veranstaltung !
Bin gespannt, wer s ich so eine Veranstaltung noch antut !
A-Turniere umgebracht, ÖStM als Blitzveranstaltung mit Minusnennrekorden als Aufhänger ! Nur so weiter ! :sleep:

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Heimat bist du großer Söhne !


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 20:39 
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Kampfschupfer
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Registriert: Mo 6. Jun 2005, 01:00
Beiträge: 102
Wohnort: Wienerberg
Lieber DrNo, danke für den Hinweis - ich habe bei ... "abgespielte" Beläge das "angeblich" (.....abgespielte Beläge...) vergessen.

Noch folgender Senf von mir - aber nur zum Thema nicht zugelassenes/ behandeltes Material:

Die oft von solchen "Material-Spielern" klassische und umsomehr lächerliche Argumentation ......dass ein entsprechender Belag eben schon so alt ist, abgespielt ist usw........ ist doch allgegenwärtig und einfach nicht mehr glaubwürdig.

Ich finde es aber einfach nur mehr krank wenn einige (bekannte) Leute so viel Energie, Zeit(und auch Geld) dafür aufwenden um mit behandelten Belägen zu "bescheissen" und dann wenn sie "erwischt" werden natürlich immer auf unschuldig machen weil die Beläge immer (angeblich) "nur abgespielt" od. so alt, so gekauft worden sind usw. Natürlich - "die Anderen" waren bzw. sind schuld.....

Immerhin ist es ja bekannt dass offiziell zugelassene NEUE Noppenbeläge schon bereits "behandelt" erhältlich/ käuflich zu erwerben sind welche für Unkundige bzw. NICHT-Materialspezialisten nur sehr schwer als "behandelt, glatt etc." zu erkennen sind.

Seltsamerweise spielen auch oft Leute solches "Material" die einer "annähernd normalen" Tischtennistechnik nicht (mehr) mächtig sind - oder aufgrund physischer (Bewegungs-)Einschränkungen.

Bitte stellt euch mal vor wie "spielstark" viele dieser bekannten "Materialspieler" (speziell in hinteren MS-Klassen/ Gruppen) wirklich (geworden) wären wenn sie Energie, Zeit und Geld dafür verwenden würden bzw. verwendet hätten nicht zu bescheissen - sondern um richtiges Tischtennis mit normalen zulässigen Material zu lernen? :mrgreen:

Übrigens gibt es zu den Themen behandeltes Material, "Schiedsrichterbeurteilung" von Material, Testmethoden usw. hier im Forum in der "Materialecke" ganz interessante Beiträge!

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Zuletzt geändert von Mr. Topspin am Di 1. Apr 2014, 21:49, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 21:39 
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Hobbynudler

Registriert: So 15. Jun 2008, 01:00
Beiträge: 1917
VarioSoft hat geschrieben:
DA liegt das Hauptproblem: Theorie und Praxis!
Es gibt im Fußball ganz klar die Regel, dass der Ball mit vollem Umfang über der Torlinie sein muss, um als Treffer gewertet zu werden: WM 2010, Deutschland - England, Lampard vom 16er ...

Tut mir leid, den Absatz verstehe ich einfach nicht. Was hat das mit Theorie und Praxis zu tun. Die von dir angesprochene Szene bei der WM war einfach eine Fehlentscheidung. Punkt. Da gibt es klare Regeln (wie du selbst sagst, Ball muss mit vollem Durchmesser (!) über der Linie sein) aber der Schiedsrichter hat die Szene falsch bewertet und schlicht und ergreifend falsch entschieden.

Beim einem abgespielten Belag hingegen weiß eben niemand so genau ob das nun Regelkonform ist oder nicht.
Ein besseres Beispiel wäre das Handspiel im Fußball gewesen. Da ist es nämlich genauso wie beim Belag "Auslegungssache" des Schiedsrichters.
HCV hat geschrieben:
Ich möchte nochmals auf den Ursprung dieses Themas zurückkommen. Die Frage ist wollen wir Österr. Seniorenmeisterschaften so wie sie ursprünglich gedacht waren, gemütlich nett, verbindend oder wollen wir einfach ein kaltes TT-Tunier wo nur das Ergebnis zählt. Beide Varianten haben sicher etwas für sich. Für mich als "Hobbyspieler" und viele andere Teilnehmer ist Variante 2 sicher interessanter.

Ich kann dir die RHTT wärmsten ans Herz legen. Genau dieses freundschaftliche und entspannte Klima findest du bei "uns" zu 90% vor.

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Tischtennis-Jedis 1:0 dunkle Seite der Macht


Zuletzt geändert von Harnikfan am Di 1. Apr 2014, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 21:52 
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Trainingsweltmeister

Registriert: Mo 6. Feb 2006, 01:00
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die Entscheidung nicht zu treffen, weil man sie für kleinlich hält, ist genauso eine Fehlentscheidung.

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 22:13 
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Hobbynudler

Registriert: So 15. Jun 2008, 01:00
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oliver463 hat geschrieben:
die Entscheidung nicht zu treffen, weil man sie für kleinlich hält, ist genauso eine Fehlentscheidung.

Du, ich bin da kein Experte. Ich kann einen abgespielten Belag von einem unabgespielten Belag nicht unterscheiden. Ich selbst spiele ja keine Noppe, aber dieses Thema gibt es ja auch bei Noppen-innen Belägen. Ich finde Personen/Schiedsrichter die solche Entscheidungen treffen können absolut bewundernswert. (und das meine ich gar nicht zynisch, denn dazu gehört definitiv mehr Erfahrung, als bei den meisten Entscheidungen im Fußball)

Was ich mir sehr wohl zutraue zu entscheiden ist, ob ein Ball hinter einer Linie war oder nicht. Und im Tischtennis gibt es einfach überproportional viele Regeln, die sehr stark auf Auslegungssache beruhen. (weil sie bewusst sehr schwammig formuliert sind)

Dass "schwammige" Regeln so gut wie möglich zum eigenen Nutzen ausgereizt werden, liegt glaube ich in der Natur der Sache. Dem entgegenwirken könnte man eben mit klarer formulierten Regeln.

Ich gehe einmal davon aus, diese Regel steht so tatsächlich im offiziellen Regulativ.
Zitat:
2.4.7 Das Belagmaterial muss ohne irgendeine physikalische, chemische oder sonstige Behandlung verwendet werden.

Tut mir leid, aber solche Formulierungen sind einfach ein Witz. Da könnte man alleine über den Begriff "Behandlung" einen philosophischen Essay schreiben.

Gab sogar von dir selbst mal einen Satz hier im Forum, den ich vollinhaltlich zu diesem Thema unterschreiben würde:
oliver463 hat geschrieben:
regeln, deren einhaltung nicht kontrolliert wird / werden kann, sind sinnlos

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Zuletzt geändert von Harnikfan am Mi 2. Apr 2014, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 23:13 
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@Black Panther:
nachdem du Kritik sammelst und einarbeitest, hier noch eine kleine (und von HCV kurz angedeutete): Die Startnummern waren aus Papier, bedruckt mit Nummer und dem Namen des Teilnehmers. Sprich: ein Produkt, das nach diesem Turnier keinerlei Sinn ergibt und daher wohl im Altpapier oder Müll landet. Warum um Himmels Willen hat man bei der Ausgabe dafür 10,- Kaution einbehalten, die man bei der Rückgabe der Nummer wieder retourniert hat - und sich damit die Arbeit angetan, ca. 2.500,- einzusammeln, irgendwo aufzuheben und gegen Ende des Turniers nach und nach wieder auszuhändigen? Wenns eine weiterhin verwendbare Stoffnummer gewesen wäre, hätte ich es verstanden. Aber Kaution für Müll???

Oder bezog sich die Kaution auf die 4 Sicherheitsnadeln, die man unbedingt wieder haben wollte?


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2014, 02:17 
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Harnikfan hat geschrieben:

Ich gehe einmal davon aus, diese Regel steht so tatsächlich im offiziellen Regulativ.
Zitat:
2.4.7 Das Belagmaterial muss ohne irgendeine physikalische, chemische oder sonstige Behandlung verwendet werden.

Tut mir leid, aber solche Formulierungen sind einfach ein Witz. Da könnte man alleine über den Begriff "Behandlung" einen philosophischen Essay schreiben.


wie würdest Du es formulieren, damit es Deiner Einschätzung nach kein Witz mehr ist?

Einen, aus welchem Grund auch immer, glatten Noppenbelag erkennt man idR schon

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2014, 08:49 
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Die Veranstaltung war ohne Einschränkung top organisiert!!! :thumbup:

Das mit der Kaution fand ich allerdings auch etwas komisch :?:

Für mich persönlich war es enttäuschend,daß ich zu einer Österreichischen Meisterschaft komme und dann einen Zettel in die Hand bekomme und mir selber eine 4er-Gruppe ausspielen soll ohne Schiedsrichter! Mir gehts da nicht unbedingt um die genaue Regeleinhaltung sondern eher um eine wenig Flair und die Pausen zwischen den Spielen(Klo,T-Shirtwechsel,etc)!

Zum Thema: Mmm ist es sehr gut,daß Regeln auch exekutiert werden! Aber in diesem Fall wäre wohl ein wenig Diplomatie bzw. Fingerspitzengefühl gefragt gewesen! Sehr schade für Leute,die sich in eine Semi/Finale kämpfen und erst dort gesagt bekommen,daß sie das eigentlich mit illegalem Material geschafft haben :thumbdown:

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2014, 08:59 
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HCV hat geschrieben:
Der Gipfel war schließlich der Ausschluss des ORF-Spielers Franz Waldhäusl der im Bewerb Herren 65+ als Nummer 1 gesetzt, 3 Spieler gewann und im 4. Spiel!!!! wegen eines nicht ordnungsgemäß geklebten Belages disqualifiziert wurde. Trotz dieser Disqualifikation wurde aber Franz Waldhäusl in diesem Bewerb Dritter. Eine Ironie wie ich meine. Sein Schlägerbelag war angeblich schief geklebt.
Ein Belag der vom WSA Shop- Andreas Kopriva geklebt wurde. Ebenso sein Ersatzschläger. Auf meine Nachfrage konnte sich Andi Kopriva das nicht erklären und seinem Gesichtsausdruck war klar seine Meinung über diesen Ausschluss anzusehen.


Zitat:
Zitat Skalpelli: * mit nachweislich falschen Material spielen (der Noppen vom betroffenen Spieler wäre nicht einmal bei einem unterklassigen RL-Turnier in NÖ durchgegangen - ich hab sie mir als langjähriger Noppenspieler nachher angeschaut ). Würde ein SR (sobald er dies bemerkt) diesen Schläger nicht beanstanden - so hätte er seinen Sinn verloren.


1.) Mich würde brennend interessieren ob der Ausschluss wirklich wegen "schief geklebtem Belag" erfolgt ist? wie kann man sich das vorstellen, wurde der schriftzug oben anstatt unten angebracht? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dieser "Ausschluss" regelkonform ist.
2.) Das Argument von Skalpelli wäre hingegen nachvollziehbar, wobei nicht festgehalten ist, wieso das Material nachweislich falsch war?
- keine Zulassung?
- behandelt?
- abgespielt?(und damit seine ursrpüngliche Spieleigenschaft wesentlich verändert)
- Risse?
- fehlende Noppen?
- etc....
3.) Kann man einen Spieler wegen falsch geklebtem Belag ausschliessen? Ich mein, man kann sagen er darf nicht mit diesem Schläger spielen, weil der Belag falsch rum geklebt ist(oder so), aber doch den Spieler nicht ausschliessen?(bei behandelten Noppen hingegen wäre es für mich nachvollziehbar)

Jemand hier der die 3 Fragen beantworten kann? :dontknow:

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VLBG UNION Doppellandesmeister 2015 :-)
"ich kille am liebsten Noppen"
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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mi 2. Apr 2014, 10:13 
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Trainingsweltmeister

Registriert: Mo 6. Feb 2006, 01:00
Beiträge: 2213
noppenkiller hat geschrieben:

1.) Mich würde brennend interessieren ob der Ausschluss wirklich wegen "schief geklebtem Belag" erfolgt ist? wie kann man sich das vorstellen, wurde der schriftzug oben anstatt unten angebracht? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dieser "Ausschluss" regelkonform ist.
2.) Das Argument von Skalpelli wäre hingegen nachvollziehbar, wobei nicht festgehalten ist, wieso das Material nachweislich falsch war?
- keine Zulassung?
- behandelt?
- abgespielt?(und damit seine ursrpüngliche Spieleigenschaft wesentlich verändert)
- Risse?
- fehlende Noppen?
- etc....
3.) Kann man einen Spieler wegen falsch geklebtem Belag ausschliessen? Ich mein, man kann sagen er darf nicht mit diesem Schläger spielen, weil der Belag falsch rum geklebt ist(oder so), aber doch den Spieler nicht ausschliessen?(bei behandelten Noppen hingegen wäre es für mich nachvollziehbar)

Jemand hier der die 3 Fragen beantworten kann? :dontknow:


1 und 2 wird einer der Anwesenden beantworten müssen, zu 3. kann ich mir 2 Dinge vorstellen: er hatte keinen Ersatzschläger bzw. der Ersatzschläger war ebenfalls abgespielt/nicht zulassungsfähig

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