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 Betreff des Beitrags: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 14:30 
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Ausredenkaiser

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Beiträge: 34
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Zum 34 mal fanden die Österreichischen Seniorenmeisterschaften statt. Austragungsort war dieses mal Baden. Die Seniorenmeisterschaften zeichneten sich bis jetzt immer durch ein besonders freundschaftliches Klima aus. Ehemalige Spitzenspieler und Vereinsfunktionäre trafen sich einmal pro Jahr um sich sportlich zu messen und sich gemütlich zusammen zu setzen. Über alte Zeiten bei einem gemütlichen Gläschen zu plaudern.
Der Sport war nicht unwichtig aber das gesellschaftliche stand im Vordergrund. Sol dachte man wird es auch heuer sein. Allerdings wurde hier die Rechnung ohne die Schiedsrichter gemacht. Hugo Hrncir, Wiener Schiedsrichterreferent und Gertraud Sturm zeichneten sich durch besondere Tackt- und Gefühlslosigkeit aus. Statt Sport und Gemütlichkeit standen diese beiden Herrschaften im Mittelpunkt einer ansonsten recht netten Veranstaltung.
Der Gipfel war schließlich der Ausschluss des ORF-Spielers Franz Waldhäusl der im Bewerb Herren 65+ als Nummer 1 gesetzt, 3 Spieler gewann und im 4. Spiel!!!! wegen eines nicht ordnungsgemäß geklebten Belages disqualifiziert wurde. Trotz dieser Disqualifikation wurde aber Franz Waldhäusl in diesem Bewerb Dritter. Eine Ironie wie ich meine. Sein Schlägerbelag war angeblich schief geklebt.
Ein Belag der vom WSA Shop- Andreas Kopriva geklebt wurde. Ebenso sein Ersatzschläger. Auf meine Nachfrage konnte sich Andi Kopriva das nicht erklären und seinem Gesichtsausdruck war klar seine Meinung über diesen Ausschluss anzusehen. Aber vielleicht sollte Herr Hrncir ja den TT-Shops in Österreich Kurse für richtiges Belag kleben anbieten!!!!
Auch andere Schiedsrichter vor Ort äußersten hinter vorgehaltener Hand ihren Unmut über die Art und Weise wie hier entschieden wurde.
Ich frage mich nun wie die Schiedsrichter in ihrer Selbstherrlichkeit entscheiden können einen Spieler 3 Runden lang spielen zu lassen und erst im Semifinale auszuschließen. Ist es einfach die „INKOMPETENZ“ des Oberschiedsrichters, dass er vorher nicht fähig oder willens war die Schläger der Spieler und Spielerinnen zu kontrollieren oder war es einfach die ÜBERHEBLICHKEIT solche Entscheidungen treffen zu können.

Nebenbei gab es noch viele andere Aktionen die für Unmut bei den Teilnehmern sorgten. Kleinliche Entscheidungen bei einem Turnier dass eigentlich alte Kontakte aufleben lassen sollte vermiesten vielen Spielerinnen und Spielern die Laune. Einige Teilnehmer wird man bei den nächsten Seniorenmeisterschaften nicht mehr sehen, da sie mit Recht meinten dass das nicht mehr dem ursprünglichen Sinn der Seniorenmeisterschaft entspricht.
Meiner Meinung nach sind solche Vorfälle einfach indiskutabel und sowohl Herr Hrncir als auch Frau Sturm sollten Ihre Funktionen zurücklegen und keine Schiedsrichtertätigkeit mehr ausüben.
Fingerspitzengefühl sollte gerade bei Schiedsrichtern selbstverständlich sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 15:03 
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Trainingsweltmeister

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wieso Skandal?

Wenn es beschlossene Regeln gibt nach denen gespielt wird, dann sind diese meiner Meinung nach auch einzuhalten (und zwar von allen Beteiligten) - andernfalls brauch ich keinen Schiedsrichter

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 15:27 
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Ausredenkaiser

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Man muss sich halt überlegen was man will. Entweder einen rein sportlichen Bewerb wo die alten verdienstvollen Spieler und das Rundherum auf der Strecke bleibt oder einen gemütlichen Bewerb.
Wenn man aber einen hochklassigen Bewerb mit Schiedsrichtern will die wirklich genau sind, dann benötigt man Schiedsrichter und Schlägerkontrollen ab dem 1. Spiel und nicht erst am Ende wenn ein Spieler schon mehrere Spiele gespielt hat. Hier muss man konsequent sein. Das was derzeit passiert sind halbe Sachen und das macht keinen Sinn. Ja es verärgert einfach nur. Immerhin darf man nicht vergessen dass bei diesen Senioren viele Spieler dabei sind ndie nicht oft speilen oder gar nur für diese Tage ihre Schläger auspacken. Denen dann zu sagen: dein Schläger ist zu alt, der Belag nicht mehr griffig, die Noppe schief - das ist einfach nur lächerlich!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 15:36 
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Trainingsweltmeister

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Beiträge: 2213
bei österreichischen Meisterschaften würde ich auf Variante 1 tippen

Ich reg mich ja leidenschaftlich gern über Schiedsrichter auf, die keine Entscheidungen treffen (wollen) - jetzt tut's einer und es ist für manche auch wieder nicht in Ordnung...

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 16:03 
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Kampfschupfer

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Beiträge: 121
@HCV: wie schief waren die beläge eigentlich geklebt - das es nicht mehr zu tolerieren war ?


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 16:25 
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Topspinner

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Es geht eher um Willkür und Rechtsunsicherheit :frown:
Unser Spieler Müllner wurde am letzten Donnerstag im Wiener Verband von Schiri Preihs kontrolliert und alles für O.K. befunden auch im Einzel und bis zum Semifinale Herren 70+war alles in Ordnung - dann meinte aber "Gott" Hrncir die Noppe (D-Tecs) sein ihm zu abgespielt/daher glatter als für ihn erlaubt - was sagt man dazu - 4 Schiris sagen O.K der 5. dann nein - das ist nicht so lustig für Noppenspieler es gibt keine genauen Regeln, alles Auslegungssache - das geht Richtung Willkür und vermiest einem das Spielen - wenn sie keine Noppen bei den Turnieren wollen sollen sie sie ganz verbieten :thumbdown:

PS.: Auch der Doppelgegner (immerhin Meister bei den 70+!) durfte auf einmal mit seinem Schläger nicht mehr weiterspielen - d.h. die Macht eines Schiris ist unendlich, da kein genaues Regelwerk vorhanden und alles kann hineininterpretiert werden...

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Optimismus ist nur eine Form von Informationsmangel !


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 16:36 
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Trainingsweltmeister

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Beiträge: 2213
Die 3 Partien zuvor waren andere SR am Werk oder ebenfalls Hrncir?

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 16:45 
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Foren-Gott

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Grundsätzlich finde ich es gut, dass es Schiedsrichter bei solchen Veranstaltungen gibt. Wenn es hier um einen Regelverstoss handelt, würde ich auch nicht von einem Skandal sprechen. Wir haben im Tischtennis nun mal bestimmte Regeln einzuhalten. Wenn dies nicht der Fall ist, dann hat ein Schiedsrichter dafür zu sorgen, dass dies passiert. Der "Knackpunkt" ist wohl einerseits, dass 99% der tätigen Spieler im normalen Wettkampfbetrieb niemals Schiedsrichter haben und deshalb bei solchen Veranstaltungen schlichtweg überfordert sind, und andererseits, dass viele dieser Regel doch einen gewissen Spielraum erlauben. Unser Wiener Schiedsrichterreferent ist für seine strenge Regelauslegung bekannt, viele seiner Kollegen für einen eher laxen Umgang damit. Ich kann den Ärger der Spieler verstehen...

Es stellt sich halt die Frage ob all diejenigen, die nun auf Hugo los gehen, lieber Spiele ohne Schiedsrichter haben wollen. Was wäre dann? Anarchie oder trotzdem eine sportlich wertvolle Veranstaltung? Schließlich handelt es sich hier um Österreichische Meisterschaften und nicht um eine Greti und Pleti Turnier. Was meint ihr? Was meint der Seniorenreferent?


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 16:51 
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Foren-Gott

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Beiträge: 7645
Zusatz - ist nicht die Regel an sich zu hinterfragen, als den jenigen zu kritisieren, der diese "exekutiert"?


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 18:00 
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Topspinner

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Beiträge: 1372
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Markus G. hat geschrieben:
Grundsätzlich finde ich es gut, dass es Schiedsrichter bei solchen Veranstaltungen gibt. Wenn es hier um einen Regelverstoss handelt, würde ich auch nicht von einem Skandal sprechen. Wir haben im Tischtennis nun mal bestimmte Regeln einzuhalten. Wenn dies nicht der Fall ist, dann hat ein Schiedsrichter dafür zu sorgen, dass dies passiert. Der "Knackpunkt" ist wohl einerseits, dass 99% der tätigen Spieler im normalen Wettkampfbetrieb niemals Schiedsrichter haben und deshalb bei solchen Veranstaltungen schlichtweg überfordert sind, und andererseits, dass viele dieser Regel doch einen gewissen Spielraum erlauben. Unser Wiener Schiedsrichterreferent ist für seine strenge Regelauslegung bekannt, viele seiner Kollegen für einen eher laxen Umgang damit. Ich kann den Ärger der Spieler verstehen...

Es stellt sich halt die Frage ob all diejenigen, die nun auf Hugo los gehen, lieber Spiele ohne Schiedsrichter haben wollen. Was wäre dann? Anarchie oder trotzdem eine sportlich wertvolle Veranstaltung? Schließlich handelt es sich hier um Österreichische Meisterschaften und nicht um eine Greti und Pleti Turnier. Was meint ihr? Was meint der Seniorenreferent?


Klar muss ein seriöser Schiedsrichter das Regulativ konsequent umsetzen. Die Frage ist nur, warum das Schiedsrichtergespann einen Spieler erst im Semifinale disqualifiziert? Streng genommen müssten alles seine vorigen Spiele w.o gewertet werden! Leider ist Hugo für seine provokanten und zynischen Bemerkungen in emotionalen Situationen bekannt, was immer wieder zu einer Eskalation selbiger führt...Vielleicht sollte man Hugo diesbezüglich schulen...

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 18:32 
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Trainingsweltmeister

Registriert: Mo 6. Feb 2006, 01:00
Beiträge: 2213
wieso sollten die vorangegangenen Spiele ebenfalls nicht gewertet werden? Es geht doch um den Zeitpunkt der Kontrolle und die in diesem Rahmen getroffene Tatsachenentscheidung, oder nicht?


Theoretisch könnte er ja auch jedes Spiel mit einem anderen Schläger gespielt haben

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 19:42 
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Ausredenkaiser

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Beiträge: 35
für mich war eher der schiedsrichter beim finale günter strauss gegen thomas wimmer fragwürdig.

einen günter strauss zu erklären wie er servieren soll ist wohl ein witz. günter war nach der "ermahnung" völlig

irritiert und hatte danach immer nervös serviert. beim stand von 7 zu 3 für wimmer servierte wieder günter ganz normal, aber der herr

oberschiedsrichter, wie er sich selber bezeichnet, hatte nichts anderes zu tun ihn das service als unkorrekt zu werten.

wahnsinn sage ich da nur :banghead: :banghead: :banghead:

solche schiris braucht das land nicht !!!!!!!!!!!!!! :nono: :thumbdown:

den organsatoren kann ich nur ein großes lob aussprechen !! :thumbup:


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 19:49 
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Topspinner

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Wohnort: Tulln
gerry_miz_uno hat geschrieben:
für mich war eher der schiedsrichter beim finale günter strauss gegen thomas wimmer fragwürdig.

einen günter strauss zu erklären wie er servieren soll ist wohl ein witz. günter war nach der "ermahnung" völlig

irritiert und hatte danach immer nervös serviert. beim stand von 7 zu 3 für wimmer servierte wieder günter ganz normal, aber der herr

oberschiedsrichter, wie er sich selber bezeichnet, hatte nichts anderes zu tun ihn das service als unkorrekt zu werten.

wahnsinn sage ich da nur :banghead: :banghead: :banghead:

solche schiris braucht das land nicht !!!!!!!!!!!!!! :nono: :thumbdown:

den organsatoren kann ich nur ein großes lob aussprechen !! :thumbup:


Ein großes Lob?
Ein Spieler kam mit 1,5h Verspätung zum Bewerb (Vorrunde war bereits beendet) und durfte alle Partien nachspielen! Die Partien dieses Spielers waren bereits als w.o gewertet! Das Klassement wurde gehörig durcheinander gewirbelt- der Unmut war verständlicherweise groß!

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 20:36 
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Ausredenkaiser

Registriert: Mo 19. Nov 2012, 23:43
Beiträge: 35
ich kann nur meine meinung aus meiner sicht abgeben. ich war nicht alle 3 tage anwesend.

ich selber spielte nur am samstag. und wie gesagt das war okay.


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 21:35 
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Ausredenkaiser

Registriert: Mo 31. Mär 2014, 20:45
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Markus G. hat geschrieben:
Zusatz - ist nicht die Regel an sich zu hinterfragen, als den jenigen zu kritisieren, der diese "exekutiert"?


markus, magst du mir bitte erklären welche regel des ittf einen schief aufgeklebten belag untersagt? der belag muss das schlägerblatt lediglich vollständig bedecken, außer der teil des holzes der mit fingern umgriffen wird. auch erkläre mir bitte die regel die besagt dass eine lange noppe die etwas abgespielt ist (=weniger reibung) unzulässig wird, auch diese regel existiert nicht, ich kann auch nicht jeden tenergy der abspielungsbedingt eine andere griffigkeit aufweist als im originalzustand aus dem verkehr ziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 21:49 
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Kampfschupfer

Registriert: Fr 11. Nov 2005, 01:00
Beiträge: 396
Man bringt unseren Sport gezielt um ! Die Materialregeln sind mit normalen Mitteln nicht zu kontrollieren. Ein zu Spielbeginn korrekter Schläger wird durch Scheinwerferbestrahlung „zu dick“ und schon ist der Spieler disqualifiziert ! Und das macht Sinn ? So entsteht SR-Willkür, aber solche SR gibt es in allen Sportarten. Weg mit diesen amtsbekannten Egomanen !
Ein mutiger und sachkundiger Veranstalter hätte den oder die SR einfach hinausgeworfen und ohne sie weitergespielt. Am Montag hätten sich die SR dann beim Salzamt pardon ÖTTV beschweren können und alles wäre (fast) in Ordnung gewesen. Einen Maria-Theresien-Orden hätten früher die Veranstalter für so ein Verhalten bekommen !
:thumbdown:

_________________
Heimat bist du großer Söhne !


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 22:12 
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Beiträge: 632
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Was isn das für eine [...] Antwort und noch dazu a Frechheit. Zum einen ist mal zu Unterscheiden zwischen Veranstalter und Ausrichter. Veranstalter ist der Öttv und der legt die Regeln fest bzw. kann vor Ort entscheiden. Ausrichter war Baden......und somit für die Rahmenbedingungen zuständig und glaub mir mit 240 Teilnehmern war das kein leichtes Unterfangen. In der Vergangenheit lag der Rekord bei 170!!....die Schiris wurden vom Öttv bestimmt, beschwert euch dort.
Das nächste - wir reden hier aber schon noch von österreichischen Meisterschaften, oder? Und nicht vom Preisschnapsen in Gramatneusiedl - und wer vor Ort war konnte sich überzeugen mit wieviel Ehrgeiz und auch Spass die älteren Semester zugange waren.

_________________
Wer nicht abschlagen kann, muß den Gegner halt gezielt auslawerln.......


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 22:13 
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Garderobenspindzertreter
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Ich muss da ein bisschen korrigieren:
Das angesprochene Finale zählte nicht der Oberschiedsrichter, sondern eine andere Person. Vielleicht habe ich mich kurz geärgert, ganz sicher war ich aber nicht nervös. Das Spiel habe ich verloren, weil mein Gegner klar besser war als ich.

Bemerkenswert finde ich jedoch, dass so gut wie alle meine Spiele (WL oder eben ÖM) von offiziellen Schiedsrichtern geleitet werden, aber nur ein einziger(!) der Meinung ist, dass ich phasenweise über dem Tisch serviere. Daraus ergibt sich für mich folgende Schlussfolgerung: entweder hat einer ein Seh- bzw. Perspektivenproblem oder alle anderen!? Nachdem aber nahezu jeder Spieler von diesem Schiedsrichter beanstandet wird, habe ich dazu doch eine die anderen Schiris entlastende Meinung :D

Da der Unparteiische bei Diethard einen kleinen Riss auf dessen RH-Belag beanstandet hat, wurde das 50er Doppelfinale zeitversetzt gestartet - nachdem ein neuer Belag aufgeklebt war. Als gegnerischer Spieler sage ich: "Egal, das hat keinerlei Einfluss auf das Spiel, fangen wir an." Als zu Rate gezogener Oberschiedsrichter muss ich ein Antreten untersagen, da klar regelwidrig. Gestatte ich es, bin ich als (Ober)Schiedsrichter vollkommen fehl am Platz.

Zitat:
4 Schiris sagen O.K der 5. dann nein - das ist nicht so lustig für Noppenspieler es gibt keine genauen Regeln, alles Auslegungssache

DA liegt das Hauptproblem: Theorie und Praxis!
Es gibt im Fußball ganz klar die Regel, dass der Ball mit vollem Umfang über der Torlinie sein muss, um als Treffer gewertet zu werden: WM 2010, Deutschland - England, Lampard vom 16er ...


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Mo 31. Mär 2014, 22:52 
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Ausredenkaiser

Registriert: So 16. Apr 2006, 01:00
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Ich möchte nochmals auf den Ursprung dieses Themas zurückkommen. Die Frage ist wollen wir Österr. Seniorenmeisterschaften so wie sie ursprünglich gedacht waren, gemütlich nett, verbindend oder wollen wir einfach ein kaltes TT-Tunier wo nur das Ergebnis zählt. Beide Varianten haben sicher etwas für sich. Für mich als "Hobbyspieler" und viele andere Teilnehmer ist Variante 2 sicher interessanter. Aber auch wenn ich für Variante 1 bin muss doch Eines ganz klar sein. Der Zeitpunkt der Disqualifikation des Spielers ist entscheidend. Entscheidend da, wenn der Schläger wirklich nicht korrekt ist, andere Spieler schon zuvor benachteiligt wurden. Somit muss man vom 1. Spiel kontrollieren oder es ganz lassen. Das wäre ja sonst so wenn man wie schon hier gehabt den Vergleich mit dem Fussball herstellt und meint naja in den Championsleage Vorrundengruppen brauchen wir keine geprüften Schiedsrichter aber danach muss alles streng nach Reglement gehen. Entweder- Oder! Gleiches Recht und gleiche Pflichten für starke und schwache Spieler.
Wer bei den ÖSM anwesend war hat vielleicht auch so manche Szene beobachtet wo der Oberschiedsrichter die Spieler ziemlich forsch wegen Trinkflaschen in der Box (zumeist Handtuchbox) aufforderte die Flaschen zu entfernen. FORSCH nicht höflich, während andere Spieler zumeist bessere und bekanntere Spieler ganz höflich ersucht wurden BITTE die Flaschen nicht in die Box mitnehmen. Eine solche Präpotenz ist einfach unwürdig. Natürlich können die Veranstalter den OSR nicht einfach rausschmeissen obwohl dass sicher die beste Lösung gewesen wäre, aber für die Zukunft sollte man sich ernsthaft überlegen etwas zu ändern. Und wenn es wirklich keine Regel für schief geklebte Noppen und andere kritisierte Vorfälle gibt würde dem ÖTTV auch kein Zacken aus der Krone brechen sich für die meiner Meinung nach skandalösen Vorfälle sowohl bei Franz Waldhäusl, als auch bei den anderen Betroffenen zu entschuldigen. Immerhin werden durch diese Aktion von Hrncir & CO verdienstevolle Spieler und Funktionäre zu Betrügern im Spiel abgestempelt und es wurde ihnen die Möglichkeit genommen ihre wahre Leistung am grünen Tisch zu zeigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 05:51 
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Garderobenspindzertreter

Registriert: Mo 6. Jun 2005, 01:00
Beiträge: 606
Guten Morgen :)

als Mitorganisator dieser gelungenen Veranstaltung würde ich zuerst allen Personen (ca. 30) danken, die mit ihrem Einsatz es möglich gemacht haben - dieses "Monsterturnier" so super über die Bühne zu bringen. 240 Nennungen - über 25 Kategorien - Mehrfachteilnahme der Spieler/innen möglich. Normalerweise ein logistischer Overkill. Verbesserungspotential gibt's überall - aber ich glaube - wir haben das schon ganz gut geschaukelt Leute :D DANKE!!!!!!! Und Danke Gerhard Pöschl, dass Du dieses Turnier in den letzten 10 Jahren zum größten Turnier in A gemacht hast!!!! Ein Sonderlob auch der Turnierleitung (Neuwirth, Krebs) ihr seids einfach die BESTEN und unseren Spielerfrauen/Spielerinnen -> die die besten Kuchen der Welt machen :thumbup: Ein Vorstandsmitglied muss in dieser Woche gehörig in die Halle schwitzen gehen, um die angegessenen Kuchen-Kalorien wieder runter zu trainieren. :mrgreen:

So, nun zum HCV

Nach Deiner Argumentation:

Da wir ja alle so extrem nett zueinander sind und uns nachher bei einem gemütlichen Glas Wein zusammensetzen und über alte Zeiten plaudern und uns alle lieb haben - dürfen wir natürlich (je nach Charakter des einzelnen Spielers) ruhig folgende Handlungen setzen.

* mit nachweislich falschen Material spielen (der Noppen vom betroffenen Spieler wäre nicht einmal bei einem unterklassigen RL-Turnier in NÖ durchgegangen - ich hab sie mir als langjähriger Noppenspieler nachher angeschaut ). Würde ein SR (sobald er dies bemerkt) diesen Schläger nicht beanstanden - so hätte er seinen Sinn verloren.

* sämtliche Regeln (wie z.B. Serviceregelung und Trinkflaschen aus der Box - wegen der Verletzungsgefahr)außer acht lassen. und dann freundlich väterlich dem Verlierer mit einem Augenzwinkern auf die Schulter klopfen ;) oder falls er vielleicht auf einer Wasserlacke ausgerutscht wäre - gute Besserung für die nächsten 6 Wochen zu wünschen.

No Na … das kannst du vielleicht bei einem kleinem Turnier in Deiner Halle machen - wo jeder jeden kennt - aber nicht bei den österreichischen Senioren Meisterschaften :scratch: bei denen es neben einer super freundschaftlichen und tollen Atmosphäre auch noch um A-Titel geht. Die einen sehens so, die anderen sehens anders.


lg skalpelli

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[b]"Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert."[/b]Aldous Huxley


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 08:52 
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Topspinner

Registriert: Do 15. Apr 2004, 01:00
Beiträge: 1372
Wohnort: Tulln
skalpelli hat geschrieben:
Guten Morgen :)

als Mitorganisator dieser gelungenen Veranstaltung würde ich zuerst allen Personen (ca. 30) danken, die mit ihrem Einsatz es möglich gemacht haben - dieses "Monsterturnier" so super über die Bühne zu bringen. 240 Nennungen - über 25 Kategorien - Mehrfachteilnahme der Spieler/innen möglich. Normalerweise ein logistischer Overkill. Verbesserungspotential gibt's überall - aber ich glaube - wir haben das schon ganz gut geschaukelt Leute :D DANKE!!!!!!! Und Danke Gerhard Pöschl, dass Du dieses Turnier in den letzten 10 Jahren zum größten Turnier in A gemacht hast!!!! Ein Sonderlob auch der Turnierleitung (Neuwirth, Krebs) ihr seids einfach die BESTEN und unseren Spielerfrauen/Spielerinnen -> die die besten Kuchen der Welt machen :thumbup: Ein Vorstandsmitglied muss in dieser Woche gehörig in die Halle schwitzen gehen, um die angegessenen Kuchen-Kalorien wieder runter zu trainieren. :mrgreen:

So, nun zum HCV

Nach Deiner Argumentation:

Da wir ja alle so extrem nett zueinander sind und uns nachher bei einem gemütlichen Glas Wein zusammensetzen und über alte Zeiten plaudern und uns alle lieb haben - dürfen wir natürlich (je nach Charakter des einzelnen Spielers) ruhig folgende Handlungen setzen.

* mit nachweislich falschen Material spielen (der Noppen vom betroffenen Spieler wäre nicht einmal bei einem unterklassigen RL-Turnier in NÖ durchgegangen - ich hab sie mir als langjähriger Noppenspieler nachher angeschaut ). Würde ein SR (sobald er dies bemerkt) diesen Schläger nicht beanstanden - so hätte er seinen Sinn verloren.

* sämtliche Regeln (wie z.B. Serviceregelung und Trinkflaschen aus der Box - wegen der Verletzungsgefahr)außer acht lassen. und dann freundlich väterlich dem Verlierer mit einem Augenzwinkern auf die Schulter klopfen ;) oder falls er vielleicht auf einer Wasserlacke ausgerutscht wäre - gute Besserung für die nächsten 6 Wochen zu wünschen.

No Na … das kannst du vielleicht bei einem kleinem Turnier in Deiner Halle machen - wo jeder jeden kennt - aber nicht bei den österreichischen Senioren Meisterschaften :scratch: bei denen es neben einer super freundschaftlichen und tollen Atmosphäre auch noch um A-Titel geht. Die einen sehens so, die anderen sehens anders.


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Leider bist du nicht auf die Unlogik eingegangen, dass ein falsch aufgelebter Belag in der Vorrunde regelkonform- im Semifinale plötzlich aber ein Problem darstellt!? Findest du das in Ordnung?

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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 09:22 
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Registriert: Do 22. Jan 2004, 01:00
Beiträge: 886
Wohnort: WIEN - BUCHLOVICE
Ich denke daß in den Vorrunden keine offiziellen SR sondern "Laien" gezählt haben, die eigentlich nur zum Umblättern da waren.

... und ich denke man muß diese STM d. Senioren gesamt überdenken. Tischtennis hat sich verändert. - STAATSMEISTERSCHAFTEN !!! Wo war ORF Sport+, wo waren Sponsoren ? Wo war Berichterstattung in den Medien ??

Die Entscheidung muß sein:
entweder voll Professionell - mit SR ab dem 1.spiel und strenger Regelauslegung - was trotzdem auch freundschaftlich sein soll betreffend der Spieler untereinander
oder halt ein wenig spielen, und hauptsächlich alte Bekannte wieder treffen.

Ps: Vielleicht spielen wir nächstens mit Zelluloid statt Plastik weils die "alten" ja so gewöhnt sind ...

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Man muß nur den Tisch ausnützen ... Ups, Tschuldigung ...


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 09:52 
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Ich möchte skalpelli zustimmen: Die Veranstaltung war gut organisiert, die Turnierleitung stets bemüht und freundlich und angesichts der riesigen Anzahl an Spielen gab es kaum nennenswerte Verzögerungen. Der eine oder andere Disput findet sich bei jedem Turnier dieser Größenordnung.

Zu fordern und darauf zu achten, dass sich die Teilnehmer an das Regulativ halten, schließt gemütliche und nette Stimmung nicht aus!

Zitat:
Somit muss man vom 1. Spiel kontrollieren oder es ganz lassen.

Bei 16 Tischen benötigt man pro Tag wahrscheinlich 25 Schiedsrichter, denen man pro Stunde wieviel bezahlt? Nehme ich 6 Euro/Stunde an, komme ich auf etwa 4000,- für das gesamte Turnier. Wer bezahlt das?? Daher wurden viele Spiele, ganz klassisch, von Verlierern der vorangegangenen Partie gezählt. Von denen zu erwarten, dass sie die Schläger korrekt bewerten, erscheint mir zu hoch gegriffen.

Eigenverantwortung ist angesagt: als Spieler schaut man sich das Material des Gegners (egal in welcher Runde) selbst an, sobald man das Gefühl hat, möglicherweise mit einem nicht den Regeln entsprechenden Schläger konfrontiert zu werden. Und macht gegebenenfalls vom Recht Gebrauch, die Kontrolle durch den OSR zu veranlassen, dessen Entscheidung dann natürlich bindend ist.

Zitat:
Somit muss man vom 1. Spiel kontrollieren oder es ganz lassen.

Falsch gedacht, HCV!
Jeder Schiedsrichter prüft vor jedem(!) Spiel den Schläger und dieser kontrollierte Schläger hat hernach dauernd beim Tisch zu sein, sichtbar für den Schiedsrichter. Ist kein offizieller Schiedsrichter am Tisch oder halte ich seine Entscheidung für falsch, wende ICH mich an den OSR - der ist die oberste Instanz bei einem Turnier.

Mache ich davon keinen Gebrauch, darf ich mich nicht benachteiligt fühlen.
Umgekehrt: veranlasst erst im Semifinale jemand die Prüfung meines Schlägers, so kann ich nicht argumentieren, dass davor ja auch niemand eine solche verlangt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 09:59 
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Registriert: Mo 2. Feb 2004, 01:00
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Ok, also wieviel Ahnung habt ihr eigentlich was hinter so einem Turnier alles für Arbeit steckt?????

Zu den Schiris in den Vorrunden - Der Ausrichter müßte diese bezahlen - ich hoffe Du kannst Dir das selbst ausrechnen!!!
Du kannst Dich aber gerne an den Verband wenden und dort diesen Vorschlag einbringen - gleichzeitig mit der Bitte sämtliche Kosten zu übernehmen - abgesehen davon, daß es höchstwahrscheinlich nicht genug geprüfte Schiedsrichter dafür in z.B. Nö gibt.

Der Ausrichter hatte seine Sponsoren und hat sich darum gekümmert, warst Du in der Halle und kannst Du lesen bist Du klar im Vorteil............

Berichterstattung in den Medien - war regional überall vertreten - vorher und nachher und es kommt noch was - alles weitere ist von unserer (Ausrichterseite) her nicht machbar - ihr müsst euch schon an die richtigen Stellen wenden und nicht alles über einen Kamm scheren.

Von unserer Seite aus war es eine recht gelungene Veranstaltung - Verbesserungsmöglichkeiten gibt es selbstverständlich immer und spätestens bei unserm 100er werden wirs versuchen;)

_________________
Wer nicht abschlagen kann, muß den Gegner halt gezielt auslawerln.......


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHIEDSRICHTERSKANDAL bei den ÖSM in Baden
BeitragVerfasst: Di 1. Apr 2014, 10:01 
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Topspinner

Registriert: Do 15. Apr 2004, 01:00
Beiträge: 1372
Wohnort: Tulln
VarioSoft hat geschrieben:
Ich möchte skalpelli zustimmen: Die Veranstaltung war gut organisiert, die Turnierleitung stets bemüht und freundlich und angesichts der riesigen Anzahl an Spielen gab es kaum nennenswerte Verzögerungen. Der eine oder andere Disput findet sich bei jedem Turnier dieser Größenordnung.

Zu fordern und darauf zu achten, dass sich die Teilnehmer an das Regulativ halten, schließt gemütliche und nette Stimmung nicht aus!

Zitat:
Somit muss man vom 1. Spiel kontrollieren oder es ganz lassen.

Bei 16 Tischen benötigt man pro Tag wahrscheinlich 25 Schiedsrichter, denen man pro Stunde wieviel bezahlt? Nehme ich 6 Euro/Stunde an, komme ich auf etwa 4000,- für das gesamte Turnier. Wer bezahlt das?? Daher wurden viele Spiele, ganz klassisch, von Verlierern der vorangegangenen Partie gezählt. Von denen zu erwarten, dass sie die Schläger korrekt bewerten, erscheint mir zu hoch gegriffen.

Eigenverantwortung ist angesagt: als Spieler schaut man sich das Material des Gegners (egal in welcher Runde) selbst an, sobald man das Gefühl hat, möglicherweise mit einem nicht den Regeln entsprechenden Schläger konfrontiert zu werden. Und macht gegebenenfalls vom Recht Gebrauch, die Kontrolle durch den OSR zu veranlassen, dessen Entscheidung dann natürlich bindend ist.

Zitat:
Somit muss man vom 1. Spiel kontrollieren oder es ganz lassen.

Falsch gedacht, HCV!
Jeder Schiedsrichter prüft vor jedem(!) Spiel den Schläger und dieser kontrollierte Schläger hat hernach dauernd beim Tisch zu sein, sichtbar für den Schiedsrichter. Ist kein offizieller Schiedsrichter am Tisch oder halte ich seine Entscheidung für falsch, wende ICH mich an den OSR - der ist die oberste Instanz bei einem Turnier.

Mache ich davon keinen Gebrauch, darf ich mich nicht benachteiligt fühlen.
Umgekehrt: veranlasst erst im Semifinale jemand die Prüfung meines Schlägers, so kann ich nicht argumentieren, dass davor ja auch niemand eine solche verlangt hat.


Falscher Ansatz, Variosoft:
Wenn man den Anspruch einer Professionalität stellt, dann muss es vom ersten Spiel an SR geben, nicht erst ab dem Seminfinale. Wirtschaftliche Überlegungen muss der Veranstalter im Vorfeld übernehmen. Ist es nicht finanzierbar, kann ich den eigenen Ansprüchen eben nicht gerecht werden. Ein Regulativ ist immer nur so sinnvoll, wie selbiges auch regelmäßig kontrolliert werden kann...Sonst entsteht der Eindruck einer Willkür...

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