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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: So 8. Mär 2015, 19:11 
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Jägermeister
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War in Salzburg auf Urlaub und dort trainiere ich immer 1x mit! Nach ein paar Schlägen bin ich draufgekommen,daß die "schon" mit Platikbällen spielen! :roll:
Das die Bälle anders als die alten Bälle springen wäre ja ok,aber mmn springen sie immer unterschiedlich... :dontknow:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Do 7. Mai 2015, 19:42 
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Ausredenkaiser

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Beiträge: 22
Wie siehts jetzt tatsächlich regeltechnisch für die kommende Saison in Klassen unterhalb der 1.Bundesliga (wo ja heuer schon mit Platik-Bällen gespielt wurde) aus? Also MUSS ab 2015/16 tatsächlich überall mit den neuen Bällen gespielt werden, wies mir schon öfter zu Ohren gekommen ist oder ist das eine Falschinformation?

Ich habe heute mit unserem Klub-Obmann gesprochen, der meinte, dass man auch in der neuen Saison als Verein wählen kann, mit welchen Bällen man Meisterschaft spielt, da die Zelluloid-Bälle nach wie vor zugelassen sein werden und etwas Zugelassenes nicht verboten werden kann. Da die Zelluloid-Bälle wohl mit der Zeit nicht mehr produziert werden, bleiben einem langfristig die Plastikbälle vermutlich ohnehin nicht erspart. Aber mMn müsste da trotzdem eine ganz klare Linie her. Denn was halt dezent formuliert ziemlich unbefriedigend wäre ist wenn man dann teilweise mit alten, teilweise mit neuen Bällen spielt oder mit den einen trainiert und mit den anderen Meisterschaft spielt. Denn da hat man ja kaum eine Möglichkeit, sein Spiel an eine Ballart zu gewöhnen und dementsprechend zu optimieren.

In meinen Augen ist diese Ballumstellung (auch aufgrund der riesigen Qualitätsproblematik der aktuellen P-Bälle) die reinste Farce!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Do 7. Mai 2015, 20:15 
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Ausredenkaiser

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Also für Wien wurde es im 31er-Rundschreiben http://wttv.at/rundschreiben/1415-31.pdf mitgeteilt. VÖB und SGAW habens auch schon bekanntgegeben, dass im nächsten Jahr nur mit den Plastikbällen gespielt werden darf.

Für NÖ hab ichs nur gehört, dass es auch so ist, weiß allerdings nicht, wo es nachzulesen wäre.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Do 7. Mai 2015, 20:25 
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Ausredenkaiser

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Beiträge: 22
smeki hat geschrieben:
Also für Wien wurde es im 31er-Rundschreiben http://wttv.at/rundschreiben/1415-31.pdf mitgeteilt. VÖB und SGAW habens auch schon bekanntgegeben, dass im nächsten Jahr nur mit den Plastikbällen gespielt werden darf.

Für NÖ hab ichs nur gehört, dass es auch so ist, weiß allerdings nicht, wo es nachzulesen wäre.


Darf oder muss?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Do 7. Mai 2015, 20:31 
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Ausredenkaiser

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SGAW: http://sgaw.at/online/rundschreiben/1415-13.pdf Seite 2: muss ("ausschließlich")
VÖB: http://voeb-tt.at/rundschreiben/1415-12.pdf Seite 2: muss ("nur mehr")
und Wien auch muss ("ausschließlich")


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Do 7. Mai 2015, 20:36 
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Ausredenkaiser

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smeki hat geschrieben:
SGAW: http://sgaw.at/online/rundschreiben/1415-13.pdf Seite 2: muss ("ausschließlich")
VÖB: http://voeb-tt.at/rundschreiben/1415-12.pdf Seite 2: muss ("nur mehr")
und Wien auch muss ("ausschließlich")


Ok - das heißt die Landesverbände können das offenbar doch (im Gegensatz zu dem was ich heute erfahren habe) selbst bestimmen, oder fällt das eher in die Kategorie "wo kein Kläger, da kein Richter"?

Weiß jemand, ob bzw. wie andere Verbände hier schon entschieden haben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2015, 21:26 
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Ausredenkaiser

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Bisschen auf den Verbandsseiten geschmökert:
Bloß für Kärnten: "die neuen Plastikbälle verwendet werden müssen." (auf der HP unter Neuigkeiten) und Salzburg was gefunden - da steht im Jänner-Rundschreiben: "Ab sofort sind in allen Begegnung der laufenden Meisterschaft ausnahmslos die Kunststoffbälle zu verwenden".


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 07:24 
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man muss zwischen dem landesverband, der mitglied des öttv ist, und den anderen vereien wie vöb, sgaw... unterscheiden.
der landesverband ist als mitglied des öttv lt handbuch verpflichtet gewisse regeln zu übernehmen, manche regeln sind landesverbandssache.
vöb, sgaw... können in ihre statuten reinschreiben, was sie wollen, also bis 21 spielen, frischkleben, zelluloid-bälle ... natürlich ist es einfacher die ittf-regeln generell zu übernehmen und ev nur einzelne regeln abzuändern.
grundsätzlich zum ablauf der regelbeschlüsse:
zuerst agm ittf -> ittf beschlüsse
dann öttv gv -> öttv beschlüsse
dann lv gv -> lv beschlüsse
die generalversammlung ist höchstes gremium im vereinsgestz, kann also vorstandbeschlüsse wieder aufheben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 07:50 
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Ausredenkaiser

Registriert: Sa 21. Feb 2015, 11:44
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smeki hat geschrieben:
Bisschen auf den Verbandsseiten geschmökert:
Bloß für Kärnten: "die neuen Plastikbälle verwendet werden müssen." (auf der HP unter Neuigkeiten) und Salzburg was gefunden - da steht im Jänner-Rundschreiben: "Ab sofort sind in allen Begegnung der laufenden Meisterschaft ausnahmslos die Kunststoffbälle zu verwenden".


Danke, ja das habe ich auch gefunden. Leider sind die Verbandshomepages größtenteils sehr unübersichtlich und einfach nur schlecht.

stealth hat geschrieben:
man muss zwischen dem landesverband, der mitglied des öttv ist, und den anderen vereien wie vöb, sgaw... unterscheiden.
der landesverband ist als mitglied des öttv lt handbuch verpflichtet gewisse regeln zu übernehmen, manche regeln sind landesverbandssache.
...
die generalversammlung ist höchstes gremium im vereinsgestz, kann also vorstandbeschlüsse wieder aufheben.


Ok, das heißt die Plastikbälle sind auch Landerverbandssache oder gibt es da schon irgendeinen Beschluss oder eine Anweisung von ÖTTV-Seite?

stealth hat geschrieben:
]die generalversammlung ist höchstes gremium im vereinsgestz, kann also vorstandbeschlüsse wieder aufheben.


Die ÖTTV-Generalversammlung oder die Generalversammlung der Landesverbände?

Ich hoffe sehr, dass in allen Bundesländern (vor allem bei uns im Burgenland) einheitlich beschlossen wird, dass nächste Saison nur noch mit Plastikbällen gespielt werden darf. Nicht weil mir die Dinger so taugen (ganz und gar nicht), aber man wird langfristig sowieso nicht drum herum kommen. Wenn man es dann den Vereinen offen lässt, womit sie spielen und man dann einmal mit Plastikbällen, dann wieder mit Zelluloidbällen Meisterschaft spielt, ist das einfach nur unbefriedigend und mMn nicht im Sinne des Sports.
Und für Leute, die in unterschiedlichen Bundesländern trainieren oder jene, die viele österreichweite Turniere spielen, wäre das natürlich sowieso ärgerlich. Ist nicht so, dass die neuen Bälle jetzt den Sport neu erfinden würden. Aber sie spielen sich einfach ganz anders und man gewöhnt sich nicht binnen 30 min einspielen vollständig an den jeweils anderen Ball, denke darüber ist man sich einig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 19:14 
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zuerst ist einmal wichtig was die ittf vorgibt. erlaubt sind derzeit plastik und zelluloidbälle und zwar ittf zugelassen zumindestens bis ende des jahres. prinzipiell ist aber bereits der übergang zum plastikball fix. es geht lediglich darum, wann der letztmögliche termin für die verbände ist. früher kann man immer umsteigen. nach ablauf der zulassung muss man umstellen. ich weiß jetzt nicht, was auf der generalversammlung der ittf (agm=annual general meeting), die immer im rahmen der wm stattfindet, beschlossen wurde. die ittf bestreitet ja bereits ihre turniere mit plastikbällen. die frage ist nur, ob die zulassung der zelluloidbälle verlängert wird.
sowie das klar ist, kann der öttv für seinen verband im rahmen der gv (30.5.) weitere beschlüsse treffen. daher wird die öttv-gv auch immer zeitlich danach angesetzt. der öttv kann vorgaben für alle landesverbände treffen oder bestimmte dinge den landesverbänden freistellen. denkbar, dass es zb in verschiedenen lv unterschiedliche übergangsfristen gibt. oder man einigt sich auf eine linie.
und je nachdem kann dann der lv für ihren landesverband regeln treffen.
die wttv-gv (21.5.) findet allerdings vor der öttv-gv statt. im rahmen der gv wird die ausschreibung der meisterschaft beschlossen und da wird feststehen wie die linie des lv ist. wenn die lv-gv beschließt, dass der plastikball für alle mit september kommt, dann ist das fix. erst dann. ale vorstandsbeschlüsse bis dorthin sind nur richtungsentscheidungen. selbst wenn dann der öttv auf ihrer gv es den lv freistellt, ist die entscheidung für den lv bereits gefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 20:29 
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Ausredenkaiser

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wie es beim DTTB läuft: dort werden auch in der nächsten Saison die Plastikbälle bis zur 5. Spielklasse empfohlen, ansonsten wird es den Landesverbänden freigestellt. http://www.tischtennis.de/aktuelles/meldung/16845


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 20:59 
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Ausredenkaiser

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stealth hat geschrieben:
zuerst ist einmal wichtig was die ittf vorgibt. erlaubt sind derzeit plastik und zelluloidbälle und zwar ittf zugelassen zumindestens bis ende des jahres. prinzipiell ist aber bereits der übergang zum plastikball fix. es geht lediglich darum, wann der letztmögliche termin für die verbände ist. früher kann man immer umsteigen. nach ablauf der zulassung muss man umstellen. ich weiß jetzt nicht, was auf der generalversammlung der ittf (agm=annual general meeting), die immer im rahmen der wm stattfindet, beschlossen wurde. die ittf bestreitet ja bereits ihre turniere mit plastikbällen. die frage ist nur, ob die zulassung der zelluloidbälle verlängert wird.
sowie das klar ist, kann der öttv für seinen verband im rahmen der gv (30.5.) weitere beschlüsse treffen. daher wird die öttv-gv auch immer zeitlich danach angesetzt. der öttv kann vorgaben für alle landesverbände treffen oder bestimmte dinge den landesverbänden freistellen. denkbar, dass es zb in verschiedenen lv unterschiedliche übergangsfristen gibt. oder man einigt sich auf eine linie.
und je nachdem kann dann der lv für ihren landesverband regeln treffen.
die wttv-gv (21.5.) findet allerdings vor der öttv-gv statt. im rahmen der gv wird die ausschreibung der meisterschaft beschlossen und da wird feststehen wie die linie des lv ist. wenn die lv-gv beschließt, dass der plastikball für alle mit september kommt, dann ist das fix. erst dann. ale vorstandsbeschlüsse bis dorthin sind nur richtungsentscheidungen. selbst wenn dann der öttv auf ihrer gv es den lv freistellt, ist die entscheidung für den lv bereits gefallen.


Nachdems mir jetzt noch immer nicht ganz klar ist: Hätte eine Entscheidung der ÖTTV-GV pro Plastikbälle eine Art Umsetzungspflicht der Regel für die Landesverbände zur Folge, oder haben die LV-GVs da das letzte Wort (sofern nach der ÖTTV-GV)? Oder entscheidet der ÖTTV über diese Thematik gar nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 21:28 
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ich versuche es noch einmal.
wenn der landesverband den plastikball fix einführt, dann ist die sache ohnehin gegessen.
stimmberechtigte mitglieder des öttv sind die landesverbände. (bundesliga klammere ich jetzt aus, da gibt es schon den plastikball.)
also wie werden die lv in der öttv-gv stimmen? es wird allenfalls eine empfehlung geben oder eine freistellung. warum sollte ein lv einen anderen lv auf landesebene vorschreiben, macht keine sinn. auf bundesspielebene ist schon 2014 die entscheidung gefallen. und wenn alle lv den plastikball mit september einführen, dann gibt es ja ohnehin keine diskussionen.
sowie die ittf-zulassung abläuft, wird dies dann definitiv vom öttv übernommen und somit auch von den lv.
österreich ist nicht gallien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 9. Mai 2015, 22:20 
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stealth hat geschrieben:
man muss zwischen dem landesverband, der mitglied des öttv ist, und den anderen vereien wie vöb, sgaw... unterscheiden.
der landesverband ist als mitglied des öttv lt handbuch verpflichtet gewisse regeln zu übernehmen, manche regeln sind landesverbandssache.
vöb, sgaw... können in ihre statuten reinschreiben, was sie wollen, also bis 21 spielen, frischkleben, zelluloid-bälle ... natürlich ist es einfacher [...]

Eh klar, das die RHTT mal wieder nicht namentlich erwähnt wird. ;)

Bei uns (der RHTT) steht es übrigens auch noch nicht fest, ob ausschließlich mit Plastik- oder doch noch mit beiden Bällen gespielt werden darf. Entscheidet sich dann am 11. Juni bei der GV.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: So 10. Mai 2015, 12:46 
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Ausredenkaiser

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stealth hat geschrieben:
ich versuche es noch einmal.
warum sollte ein lv einen anderen lv auf landesebene vorschreiben, macht keine sinn.

Hier geht`s nicht darum, dass ein Landesverband dem anderen etwas vorschreibt, sondern dass da mMn eine österreichweit einheitliche Lösung her sollte. Wenn dann einige Landesverbändeihren Vereinen offen lassen, mit welchen Bällen sie spielen und dann jedes Meisterschaftsspiel andere Bälle auf einen warten, wäre das eine klassisch österreichische Lösung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: So 10. Mai 2015, 21:08 
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1.) als wiener ist mir persönlich ziemlich wurscht ob zb in vorarlberg bis jänner noch mit zelluloidbällen auf landesebene gespielt wird.
2.) für welchen lv befürchtest du denn, dass zelluloid UND plastikball in der selben klasse gespielt werden kann? ist für mich ein sturm im wasserglas.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Mo 11. Mai 2015, 09:18 
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Ausredenkaiser

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stealth hat geschrieben:
1.) als wiener ist mir persönlich ziemlich wurscht ob zb in vorarlberg bis jänner noch mit zelluloidbällen auf landesebene gespielt wird.


Verständlich. Nur gibts auch Bundesländer, die nicht so weit auseinander liegen wie Wien und Vorarlberg - z.B. Wien, Niederösterreich, Burgenland. Wenn du angenommen regelmäßig in NÖ trainieren würdest und dort andere Bälle gespielt würden, als in Wien, wärs dir wohl auch nicht so wurscht.

stealth hat geschrieben:
2.) für welchen lv befürchtest du denn, dass zelluloid UND plastikball in der selben klasse gespielt werden kann? ist für mich ein sturm im wasserglas.


Bei uns im Burgenland z.B. Sofern die Plastikbälle nicht verpflichtend kommen, würde unser Verein wohl noch nicht umsteigen (da noch viele Zelluloid-Matchbälle vorhanden), wie der eine oder andere Verein auch. Ich studiere in Wien und trainiere daher auch dort - also kommende Saison wohl mit Plastikbällen. Sind vermutlich Einzelfälle, aber wenn man von so einem Einzelfall betroffen ist, hat man nichts davon, dass es viele andere eh nicht betrifft und es ihnen daher wurscht ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Di 12. Mai 2015, 15:37 
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Topspinner
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Beiträge: 1264
ganz kurzer Erfahrungsbericht von den neuen Plastikbällen(Donic)

- extremer Schnittverlust
- gewöhnungsbedürftiger Sound(geht aber recht schnell) (klingt oft kaputt)
- meiner Meinung nach, klare Vorteile im Eröffnungs- und Angriffsspiel
- Katastrophe für Verteidiger

wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Mi 13. Mai 2015, 10:22 
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Jägermeister
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noppenkiller hat geschrieben:
- meiner Meinung nach, klare Vorteile im Eröffnungs- und Angriffsspiel


Wie meinst du das?

Ist ja dann für alle gleich,also für wen genau gibt's deiner Meinung nach einen Vorteil?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Mi 13. Mai 2015, 14:31 
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Beiträge: 1264
Für Offensivkünstler
Serviceannahme ist z.B. deutlich leichter, somit ist der Eröffnungsschlag, insbesondere offensiv, einfacher und gefährlicher.
Kraftvolle Schläge sind (meiner Meinung nach) deutlich sicherer im Rückspiel als die Bälle "rein zu schieben", oder gefühlvolle Blocks, oder Stoppbälle.(Athleten im Vorteil)
Zwar ist es auch einfacher als Verteidunger die Bälle zu retournieren, da auch im Top-Spin weniger Rotation ist. Doch verlieren diese Rückschläge ihre Gefährlichkeit fast zur Gänze.

Ein mir unerklärliches Phänomen sind Bälle die quasi "weg rutschen" , sei es nach einem Schupf, Block oder Top-Spin.
In dieser Regelmässigkeit(3 versch. Marken getestet) ist mir das noch nie passiert.

Das traurige an der Sache: Für mich als Schnittverteidiger zum heulen.
Das positive: Bei diesem Ball kann sogar eine regelrechte Offensiv-Pfeife wie ich, seine Attacken mit deutlich geringerer Fehlerqoute anbringen.
In meinem doch fortgeschrittenen Alter ist eine komplette Spielumstellung nicht das einfachste und der schnellste bin ich auch nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Do 14. Mai 2015, 22:13 
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Jägermeister
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Beiträge: 3279
wenn die servicannahme leichter wird müßte doch der eröffnungsball schwieriger werden?!?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Fr 15. Mai 2015, 09:50 
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Ausredenkaiser

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igelfisch hat geschrieben:
wenn die servicannahme leichter wird müßte doch der eröffnungsball schwieriger werden?!?


Ich denke, er meint, dass durch den geringeren Schnitt leichte Fehler bei Serviceannahme oder auch beim ersten Topspin auf einen Rückschlag oder ein langes Service reduziert werden. Ich z.B. ziehe so ziemlich alles was lang daher kommt auf - was des öfteren auch ein wenig riskant ist, wenn jemand sehr gute Service hat und mich damit mit guter Variation immer wieder lang anspielt - auch weil meine Tenergys natürlich sehr viel Schnitt fressen. Das Problem sollte mit den neuen Bällen leicht reduziert werden. Kann man wahrscheinlich aber auch nicht pauschal sagen, da die Plastikbälle wohl für Leute, die gut flippen können ein Vorteil bei der Annahme sein können, was für den Gegner die Eröffnung wiederum nicht leichter macht. Aber lassen wir uns überraschen ;)

Erfahrungsbericht dazu gibt's von meiner Seite noch keinen, werde aber bald mit den Plastikbällen trainieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Fr 15. Mai 2015, 12:13 
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Ausredenkaiser

Registriert: Mo 11. Mai 2015, 13:58
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Servicefehler hat geschrieben:
stealth hat geschrieben:
ich versuche es noch einmal.
warum sollte ein lv einen anderen lv auf landesebene vorschreiben, macht keine sinn.

Hier geht`s nicht darum, dass ein Landesverband dem anderen etwas vorschreibt, sondern dass da mMn eine österreichweit einheitliche Lösung her sollte. Wenn dann einige Landesverbändeihren Vereinen offen lassen, mit welchen Bällen sie spielen und dann jedes Meisterschaftsspiel andere Bälle auf einen warten, wäre das eine klassisch österreichische Lösung.

Nur zur Information:
NÖ spielt definitiv ab 2015/16 nur mehr mit den neuen Plastikbällen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 16. Mai 2015, 09:48 
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Ausredenkaiser

Registriert: Sa 21. Feb 2015, 11:44
Beiträge: 22
helmut_j hat geschrieben:
Servicefehler hat geschrieben:
stealth hat geschrieben:
ich versuche es noch einmal.
warum sollte ein lv einen anderen lv auf landesebene vorschreiben, macht keine sinn.

Hier geht`s nicht darum, dass ein Landesverband dem anderen etwas vorschreibt, sondern dass da mMn eine österreichweit einheitliche Lösung her sollte. Wenn dann einige Landesverbändeihren Vereinen offen lassen, mit welchen Bällen sie spielen und dann jedes Meisterschaftsspiel andere Bälle auf einen warten, wäre das eine klassisch österreichische Lösung.

Nur zur Information:
NÖ spielt definitiv ab 2015/16 nur mehr mit den neuen Plastikbällen.


Gut zu wissen. Hoffe sie kommen bei uns auch verpflichtend...

Andere Frage: Hat jemand schon Erfahrung mit Plastik-Trainingsbällen (mittlerweile ja erhältlich) gemacht? Würde mich interessieren, ob die dann qualitativ noch viel schlechter (und damit unbrauchbar) sind, als die Matchbälle oder ob da vlt gar kein so großer Unterschied ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die "neuen" Kunststoffbälle
BeitragVerfasst: Sa 16. Mai 2015, 16:28 
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Topspinner

Registriert: Do 15. Apr 2004, 01:00
Beiträge: 1378
Wohnort: Tulln
Ich finde die Regelung mit den neuen Bällen als völlig sinnlos und reine Geldmacherei. Die Qualität hat sich allerdings doch verbessert.

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