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 Betreff des Beitrags: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Fr 17. Jun 2011, 20:06 
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admin

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Möchte hier einen Diskussionsthread zur vom ÖTTV angekündigten Bundesliga-Reform, von der bislang allerdings wenig Details zu vernehmen waren, starten.

Eigentlich zufällig bin ich auf der NÖTTV-Seite auf einen Artikel gestoßen, in dem es darum geht, dass Frank Mair vor kurzem das Amt des ÖTTV-Bundesligareferenten übernommen hat. Im weiteren Verlauf geht es dann um die Bundesliga-Reform, die seitens des ÖTTV mittelfristig angekündigt wurde, von der bislang jedoch keine Einzelheiten durchgesickert waren.

Hier der Artikel:

Zitat:
Frank Mair neuer Bundesliga-Referent im ÖTTV

26 Jahre lang leitete Reinhold Luckeneder die Geschicke der TT-Bundesliga im ÖTTV. Jetzt erfolgte die Wachablöse. Der Badener Frank Mair ist neuer Bundesliga-Referent und will den TT-Sport mit einer attraktiveren Bundesliga moderner und spannender machen. "Derzeit fehlt einfach der Pep, die Bundesliga muss ein TT-Fest sein", meint der BAC-Spieler. Denn die Zuschauerzahlen in den beiden höchsten Spielklassen gehen in den letzten Jahren deutlich zurück. "In anderen sogenannten Randsportarten funktioniert es auch. Und wenn im Handball tausend Zuschauer für ein Finale in die Halle kommen, muss das bei uns auch möglich sein!"

Mair hat auch bereits ein Konzept in der Schublade, das in der Saison 2012/2013 eingeführt werden soll. Dabei sollen Sammelrunden eingeführt werden, bei den Damen und Herren gemeinsam im Einsatz sind, um einen echten Eventcharakter zu bekommen. "So hat der Zuschauer die Chance, die besten 150 Spieler Österreichs auf einmal im Einsatz zu sehen", unterstreicht der Badener. Um die TT-Cracks der unteren Ligen als Zuschauer zu gewinnen, soll in der Region, in der das Sammelturnier stattfindet, zeitgleich keine Meisterschaft gespielt werden. Erst nach dem Grunddurchgang geht es in Platzierungsspielen mit Hin- und Rückspiel bei den Vereinen vor Ort weiter. "Nach dem neuen System können bei den Herren 32 Teams Meister werden und auch der Auf- und Abstieg wird leichter - das bringt mehr Dynamik", so der neue Bundesliga-Referent.

Die geplante Reform der Liga muss aber erst abgesegnet werden, im September soll es soweit sein.


Quelle: www.noettv.org


Wie gesagt, das sind die einzigen Informationen, die ich diesbezüglich momentan habe. Vielleicht hat jemand mehr Infos zu dem Konzept?

Jeder ist herzlichst eingeladen an einer konstruktiven Diskussion teilzunehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Fr 17. Jun 2011, 20:09 
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Topspinner

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Vielleicht kann ja der BL Obmann selber dazu Stellung nehmen, der is ja kein unbekannter hier 8)

_________________
für einen Intelligenztest drücke F13


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: So 19. Jun 2011, 15:49 
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Ausredenkaiser

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ich denke man sollte mal die endgültige fassung abwarten. das einzige was ich nicht so gut finde ist, dass die kommende saison komplett entwertet wird, da es sowohl in der 1sten als auch in der 2ten keine auf oder absteiger geben wird, weil eben sowieso übernächstes jahr alle in einen topf geworfen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: So 19. Jun 2011, 17:10 
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admin

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MONSTER-ENERGY hat geschrieben:
ich denke man sollte mal die endgültige fassung abwarten. das einzige was ich nicht so gut finde ist, dass die kommende saison komplett entwertet wird, da es sowohl in der 1sten als auch in der 2ten keine auf oder absteiger geben wird, weil eben sowieso übernächstes jahr alle in einen topf geworfen werden.


Klar muss man die entgültige Fassung abwarten. Aber mich würde eben genau dieses Konzept (ehe es beschlossen wird) interessieren, welche Gedanken dahinter stehen und warum man denkt, mit genau diesem System die Bundesliga auch tatsächlich attraktiver zu machen. Laut dem Bericht wären das radikale Veränderungen des momentanen Bundesliga-Ablaufes. Das ist ein längerfristiger Weg und meiner Meinung nach kann die Bundesliga nur ein Teil eines Gesamtkonzeptes sein, das man im ÖTTV in den nächsten Jahren fahren will. Um die Bundesliga attraktiver zu machen, muss sich auch in den anderen Bereichen etwas verändern und diese aufeinander abgestimmt werden.

Es wertet die Saison nicht wirklich ab. Der Stellenwert ist der gleiche wie sonst, wie hoch dieser ist darf jeder für sich selbst entscheiden. Und wer auf- und absteigt wusste man bei dem jetzigen System auch meistens erst wenn die Meisterschaft seit Monaten beendet war. Die abgelaufene Saison ist das beste Beispiel dafür.

Meiner Meinung nach wäre der erste Ansatzpunkt in der Bundesliga die Anzahl der Mannschaften bedeutend zu reduzieren. Und nicht, wie hier angekündigt sogar noch zu erhöhen. Aktuell sind es 28 Bundesligavereine, laut diesem Bericht wären es dann 32. Die Differenzierung zwischen 1. und 2. Bundesliga sollte man jedenfalls aufrecht erhalten. In der 1. Bundesliga wären 10 Mannschaften, in der 2. 12 Mannschaften eine akzeptable Anzahl. Dadurch fallen die nicht-konkurrenzfähigen Mannschaften aus beiden Ligen raus, was beide Ligen sportlich automatisch aufwerten würde. Zusätzlich entlastet man auch den Terminkalender. Zwecks Attraktivität sollte man auch das Spielsystem überdenken. Sind 4er-Mannschaften in der 2. Bundesliga wirklich sinnvoll? Würde man hier ebenfalls auf 3er-Mannschaften reduzieren, würde man gleichzeitig auch die Kosten reduzieren. In der 1. Bundesliga könnte man sich überlegen nur auf einem Tisch zu spielen, zum Beispiel mit dem Spielsystem wie es in Frankreich in der Pro A gespielt wird (3er Mannschaften, bis 4 Punkte).

Spielt man allerdings in Sammelrunden löst man den lokalen Bezug der Vereine komplett auf. Turniere, wo gute Spieler im Einsatz sind, gibt es sonst auch, z.B. österreichische Meisterschaften. Dort sind alle aktiv und trotzdem gibt es kaum Zuschauer, obwohl an dem Wochenende sonst ebenfalls nirgendwo Spielbetrieb ist. Ein schwaches Argument. Warum sollte das bei Sammelrunden anders sein? Und ich spreche hier von 'richtigen' Zuschauer.

Man müsste von Verbandsseite die Bundesliga als Produkt vermarkten. Das findet aktuell überhaupt nicht statt. Man muss schon froh sein, wenn man am Spieltag überhaupt die Ergebnisse im Internet oder Teletext erfährt. Es gibt keine Berichterstattung, keine vernünftigen Ankündigungen. Es ist nur verständlich, dass dann kaum Interesse von außerhalb besteht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: So 19. Jun 2011, 21:04 
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Mich würde interessieren, ob pro Spiel mehr Zuseher in der 1. BL oder in der 2. BL kommen. Da die Schiedsrichter das am Spielbericht eintragen müssen (und dabei zumeist übertreiben), sollte ein Vergleich möglich sein.

Grundsätzlich sagt meine Erfahrung, dass Zuseher nur dann in größerer Zahl kommen, wenn ein persönlicher Bezug zur Mannschaft besteht. Die Meinung, dass Sammelrunden mehr Publikum anlocken, kann ich (daher) nicht teilen.

Jedenfalls ist zu unterscheiden und daher auch zu berücksichtigen, dass in den Ligen Profis und Amateure tätig sind - und die haben auch unterschiedliche Interessen/Möglichkeiten.

_________________
12. Saison Wiener Liga (die erste als Papa *g*). Bisherige Rankings: 13-6-1-5-1-6-3-4-4-2-5


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mo 20. Jun 2011, 06:15 
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Foren-Gott

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Zitat:
Spielt man allerdings in Sammelrunden löst man den lokalen Bezug der Vereine komplett auf. Turniere, wo gute Spieler im Einsatz sind, gibt es sonst auch, z.B. österreichische Meisterschaften. Dort sind alle aktiv und trotzdem gibt es kaum Zuschauer, obwohl an dem Wochenende sonst ebenfalls nirgendwo Spielbetrieb ist. Ein schwaches Argument. Warum sollte das bei Sammelrunden anders sein? Und ich spreche hier von 'richtigen' Zuschauer.

Man müsste von Verbandsseite die Bundesliga als Produkt vermarkten. Das findet aktuell überhaupt nicht statt. Man muss schon froh sein, wenn man am Spieltag überhaupt die Ergebnisse im Internet oder Teletext erfährt. Es gibt keine Berichterstattung, keine vernünftigen Ankündigungen. Es ist nur verständlich, dass dann kaum Interesse von außerhalb besteht.


Die von Ballonverteidiger genannten Argumente würde ich auch so sehen. Sammelrunden würden den Vereinen, die Möglichkeit geben ihren Vereinsmitgliedern die eigene Mannschaft zu präsentieren. Das "Produkt Bundesliga" gibt es leider nicht. Hier sollte man den Hebel ansetzen um eine Marke zu schaffen, die für Sponsoren interessant sein könnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 21. Jun 2011, 14:46 
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Kampfschupfer

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Ballonverteidiger hat geschrieben:
MONSTER-ENERGY hat geschrieben:
ich denke man sollte mal die endgültige fassung abwarten. das einzige was ich nicht so gut finde ist, dass die kommende saison komplett entwertet wird, da es sowohl in der 1sten als auch in der 2ten keine auf oder absteiger geben wird, weil eben sowieso übernächstes jahr alle in einen topf geworfen werden.


Klar muss man die entgültige Fassung abwarten. Aber mich würde eben genau dieses Konzept (ehe es beschlossen wird) interessieren, welche Gedanken dahinter stehen und warum man denkt, mit genau diesem System die Bundesliga auch tatsächlich attraktiver zu machen. Laut dem Bericht wären das radikale Veränderungen des momentanen Bundesliga-Ablaufes. Das ist ein längerfristiger Weg und meiner Meinung nach kann die Bundesliga nur ein Teil eines Gesamtkonzeptes sein, das man im ÖTTV in den nächsten Jahren fahren will. Um die Bundesliga attraktiver zu machen, muss sich auch in den anderen Bereichen etwas verändern und diese aufeinander abgestimmt werden.

Es wertet die Saison nicht wirklich ab. Der Stellenwert ist der gleiche wie sonst, wie hoch dieser ist darf jeder für sich selbst entscheiden. Und wer auf- und absteigt wusste man bei dem jetzigen System auch meistens erst wenn die Meisterschaft seit Monaten beendet war. Die abgelaufene Saison ist das beste Beispiel dafür.

Meiner Meinung nach wäre der erste Ansatzpunkt in der Bundesliga die Anzahl der Mannschaften bedeutend zu reduzieren. Und nicht, wie hier angekündigt sogar noch zu erhöhen. Aktuell sind es 28 Bundesligavereine, laut diesem Bericht wären es dann 32. Die Differenzierung zwischen 1. und 2. Bundesliga sollte man jedenfalls aufrecht erhalten. In der 1. Bundesliga wären 10 Mannschaften, in der 2. 12 Mannschaften eine akzeptable Anzahl. Dadurch fallen die nicht-konkurrenzfähigen Mannschaften aus beiden Ligen raus, was beide Ligen sportlich automatisch aufwerten würde. Zusätzlich entlastet man auch den Terminkalender. Zwecks Attraktivität sollte man auch das Spielsystem überdenken. Sind 4er-Mannschaften in der 2. Bundesliga wirklich sinnvoll? Würde man hier ebenfalls auf 3er-Mannschaften reduzieren, würde man gleichzeitig auch die Kosten reduzieren. In der 1. Bundesliga könnte man sich überlegen nur auf einem Tisch zu spielen, zum Beispiel mit dem Spielsystem wie es in Frankreich in der Pro A gespielt wird (3er Mannschaften, bis 4 Punkte).

Spielt man allerdings in Sammelrunden löst man den lokalen Bezug der Vereine komplett auf. Turniere, wo gute Spieler im Einsatz sind, gibt es sonst auch, z.B. österreichische Meisterschaften. Dort sind alle aktiv und trotzdem gibt es kaum Zuschauer, obwohl an dem Wochenende sonst ebenfalls nirgendwo Spielbetrieb ist. Ein schwaches Argument. Warum sollte das bei Sammelrunden anders sein? Und ich spreche hier von 'richtigen' Zuschauer.

Man müsste von Verbandsseite die Bundesliga als Produkt vermarkten. Das findet aktuell überhaupt nicht statt. Man muss schon froh sein, wenn man am Spieltag überhaupt die Ergebnisse im Internet oder Teletext erfährt. Es gibt keine Berichterstattung, keine vernünftigen Ankündigungen. Es ist nur verständlich, dass dann kaum Interesse von außerhalb besteht.




Also ich schließe mich den Worten von Martin total an. In der 2. Bundesliga sollte eine 12-er Liga das Ziel sein. Sammelrunden als Qualifikation kann ich mir ebenso vorstellen. Werden jedoch Sammelrunden die Mehrheit, dann wird Saalfelden die Nennung für die Bundesliga zurückziehen bzw. nächstes Jahr nicht mehr teilnehmen, denn wie sollen wir dann unsere Mannschaft vor den Sponsoren und Saisonkartenbesitzern präsentieren. Generell sollten die Vereinsverantwortlichen und Spieler mit Erfahrung eingebunden werden. Ich würde Martin Heimberger sofort dafür vorschlagen, denn er hat trotz jungem Alter perfekte Ansichten und Überlegungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 17:57 
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Abservierer

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Bei dieser Reform gehts doch nur darum, dass die Verein weniger Kosten tragen müssen. Da gehts nicht darum, die BL attraktiver oder spannender zu machen.
Ist eine einfach Rechnung: Sponsorgelder bleiben gleich (private Sponsoren + öffentliche Förderungen) - dafür muss man den 2-3 Legionären weniger Siegprämien und Fahrtkosten zahlen.

Dass hier ein jeder machtgeile Vereinsboss zustimmt ist mir klar, die Verein die versuchen den Verein im lokalen Umfeld zu "vermarkten" bleiben hier auf der Strecke. Dass die Spiele im Play off ein wenig spannender werden, halte ich auch für ein Gerücht. Diese Spiele am Ende der Saison, bei denen es nicht um/gegen Auf- oder Abstieg geht, werden genauso "heruntergenudelt" wie bisher. Da tritt man dann mit der 2. oder 3 Mannschaft an - kommt nur zu dritt, etc.

Das Zuschauer Problem wird der ÖTTV mit keiner Reform lösen können. Da sind die Vereine gefragt. Es gibt kaum Hallen, wo sich Zuseher hin verirren - wundert mich auch nicht, wenn von 4 Spielern gerade mal einer aus dem lokalen Umfeld kommt. Spielen doch in jeder Mannschaft schon 2 Legionäre, 1 zugereister Österreicher + einem Jugendlichen. ZUsätzlich müssen die Hallen zuseherfreundlicher werden. Sprich Tribünen, Buffet und Soundanlage mit Durchsagen (Begrüßung, MUsik beim Einspielen, etc.) - und die Vereine müssen mit Veranstaltungen in ihrem Umfeld Werbung fürs Tischtennis machen. Dann wirds auch was mit dem Interesse.

Ein paar positive Beispiele gibts es ja - leider überwiegen die negativen Beispiele.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2011, 21:04 
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Ausredenkaiser

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Hallo.

Ich glaube nicht, dass Sammelrunden für Zuseher sorgen können.
Grundsätzlich kommen Zuschauer (und vor allem kommen wieder) wegen einer emotionalen Bindung zu einem Sportereignis.
Sei dies nun, ob man sich dem Verein in religiösen Fanatismus verschworen hat (was im Tischtennis nun mal eher selten vorkommt), nationaler Stolz oder eben das Elternteil, welches Sohn oder Tochter unterstützen mag oder jede dazwischen liegende Facette.
Und wenn man nicht regelmässig seine Lokalmatadoren vor Ort ansehen kann, dann wird es einfach nicht wirklich zu einer solchen Verbundenheit von Zusehern zu den Sportlern kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2011, 08:24 
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Hallo :-) zur Info.

1) Es existieren 3 Konzeptvarianten
2) Die Vereine suchen sich selbst die geeignetste Variante aus
3) Sammelrunden sind nur ein Teil der Gesamtkonzeptionen
4) Viele andere Punkte müssen neu diskutiert werden: einheitliche Spielsysteme, kürzere Spieldauer, Internet-Homepage, Legionär versus Innländer, Nachwuchsspieler, Koordinierte Marketing- und Pressearbeit... usw...

lg skalpelli

Für Vorschläge bin ich immer dankbar :wave:

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[b]"Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert."[/b]Aldous Huxley


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 23:04 
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skalpelli hat geschrieben:
Hallo :-) zur Info.

1) Es existieren 3 Konzeptvarianten
2) Die Vereine suchen sich selbst die geeignetste Variante aus
3) Sammelrunden sind nur ein Teil der Gesamtkonzeptionen
4) Viele andere Punkte müssen neu diskutiert werden: einheitliche Spielsysteme, kürzere Spieldauer, Internet-Homepage, Legionär versus Innländer, Nachwuchsspieler, Koordinierte Marketing- und Pressearbeit... usw...

lg skalpelli

Für Vorschläge bin ich immer dankbar :wave:


Vielleicht kannst du zu den verschiedenen Konzepten konkretere Einblicke geben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mi 29. Jun 2011, 07:42 
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Hallo Ballonverteidiger :-)
ich glaube - es hat hier wenig Sinn ca. 50 Seiten Power-Points und Finanzbeispiele zu diskutieren :-(

Meine Strategie:

Zuständige Gremien:

BL-Ausschüsse (Engerer, Erweiterter - ca. 15 Personen die sich mit der BL befassen)
BL-Reformkommission (ca. 10)
Vereine (ca. 40 an der Zahl)
Landespräsidenten (ca. 9)
ÖTTV-Präsidium (ca. 6-7)

für einen neuen und positiven Weg zu gewinnen. Die Spieler sollen dann von Ihren Vereinsobmännern auf die Neuheiten vorbereitet werden. Und wenns gute Ideen gibt, kann man die zusätzlich einbauen.

lg skalpelli

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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Do 30. Jun 2011, 16:27 
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skalpelli hat geschrieben:
Hallo Ballonverteidiger :-)
ich glaube - es hat hier wenig Sinn ca. 50 Seiten Power-Points und Finanzbeispiele zu diskutieren :-(

Meine Strategie:

Zuständige Gremien:

BL-Ausschüsse (Engerer, Erweiterter - ca. 15 Personen die sich mit der BL befassen)
BL-Reformkommission (ca. 10)
Vereine (ca. 40 an der Zahl)
Landespräsidenten (ca. 9)
ÖTTV-Präsidium (ca. 6-7)

für einen neuen und positiven Weg zu gewinnen. Die Spieler sollen dann von Ihren Vereinsobmännern auf die Neuheiten vorbereitet werden. Und wenns gute Ideen gibt, kann man die zusätzlich einbauen.

lg skalpelli


Die Eckpfeiler der von dir angesprochenen Konzepte (Spielsystem, Anzahl der Mannschaften, Abstiegs-/Aufstiegsregelung, Austragungsform, wie schafft man es die Bundesliga für Menschen außerhalb der Tischtennis-Szene attraktiver zu machen, etc.) wären sicherlich interessant und über die würden sicherlich einige hier gerne in konstruktiver Form diskutieren. Dann kämen vermutlich auch einige gute Ideen zusammen.

Bei den zuständigen Gremien kenne ich micht nicht genau aus, wie viele Personen in den Gremien sitzen, aber das scheint mir keine große Veränderung zum jetzigen Aufbau zu sein. Engeren und erweiterten Bundesligaausschuss gibt es momentan auch, ebenso die Reformkomission, die bereits Sitzungen abgehalten hat, die Vereine, Landespräsidenten und das ÖTTV-Präsidium. Oder täusche ich mich da?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Sa 2. Jul 2011, 06:54 
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Ausredenkaiser

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MONSTER-ENERGY hat geschrieben:
ich denke man sollte mal die endgültige fassung abwarten. das einzige was ich nicht so gut finde ist, dass die kommende saison komplett entwertet wird, da es sowohl in der 1sten als auch in der 2ten keine auf oder absteiger geben wird, weil eben sowieso übernächstes jahr alle in einen topf geworfen werden.


gibt es jetzt vielleicht die "Reform der Reform" - Nennschluss war doch am 1. Juli - im Moment wollen max. 14 Mannschaften in der 2. BL starten - damit gäbe es doch schon die Reduktion der Mannschaften und Runden...!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 27. Dez 2011, 20:58 
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am 4.dezember wurde in einer außerordentlichen öttv-generalversammlung die bundesligareform beschlossen.
+ 3-er mannschaften in der 2.bl
+ eröffnungs- und abschlussturnier
:arrowr: reform-dokument


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 08:54 
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Foren-Gott

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Vielen Dank für die Information! Ich habe das Dokument jetzt überflogen. Ich muss es mir noch einmal genauer durchlesen. Es sind einige sehr lobenswerte Dinge darin enthalten (Vermarktung/Anteilsscheine). Alles weitere später...


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 10:17 
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Zum Jahreswechsel beeilen sich einige in den Wettbewerb um "die Blödheit des TT Jahres" oder auch "Lachnummer der TT Jahres" einzusteigen. In welcher Kategorie (sind Teilnahmen an beiden mit dem gleichen Statement erlaubt ?) die "neue" Staatsliga einzuordnen ist, ist noch unentschieden. Auf jeden Fall ist selten so viel Dummheit und Irrealität in ein einziges Dokument verpackt worden !
Abgesehen davon, ist die Neuordnung regulativwidrig - aber das kann ja hingebogen werden. (§ 18/2 Jene Mannschaft, die nach Beendigung des Bewerbes die meisten Punkte erzielt hat, ist Meister der betreffenden Klasse oder Gruppe. Auch für die Reihung der übrigen Mannschaften ist die erreichte Gesamtpunktezahl maßgebend.)
Jene Experten, die schon die A-Turniere umgebracht haben, dürfen nochmal ran ! Wie weit muss man eigentlich von der Realität entfernt sein, um solche Ideen zu Papier zu bringen ? Detailkritik erübrigt sich, da müsste man ein Buch schreiben. Aber in ein zwei Jahren ist alles wieder vorbei !
Prosit 2012

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Heimat bist du großer Söhne !


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2011, 19:31 
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Ausredenkaiser

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bigboss_21 hat geschrieben:
Zum Jahreswechsel beeilen sich einige in den Wettbewerb um "die Blödheit des TT Jahres" oder auch "Lachnummer der TT Jahres" einzusteigen.

Keine Angst, beide Titel sind dir sicher !


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Mo 2. Jan 2012, 22:43 
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vielleicht schaffen wir es doch sachlich zu bleiben.
wien jedenfalls hat bei der abstimmung dagegen gestimmt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 3. Jan 2012, 09:34 
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".... U21-Regelung (2. Herren-Bundesliga)
Für eine Teilnahme an der 2. Herren-Bundesliga ist bindend ein spielender U21-Spieler der für das Österreichische Nationalteam spielberechtigt ist vorgesehen...."

Das ist ja dann quasi ein "Luxusprodukt" und der Öttv kann, wenn er will entscheiden ob ein Verein 2.BL spielt oder nicht?!
Man kann nicht einmal den Judendlichen im Verein fördern, man muss zukaufen. Da aber auch U21 Nationalspieler in der 1.BL spielen, geht sich das mit den Manschaften überhaupt aus, oder hab ich da etwas überlesen?

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Zuletzt geändert von Mentor am Di 3. Jan 2012, 09:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 3. Jan 2012, 09:37 
Mentor hat geschrieben:
".... U21-Regelung (2. Herren-Bundesliga)
Für eine Teilnahme an der 2. Herren-Bundesliga ist bindend ein spielender U21-Spieler der für das Österreichische Nationalteam spielberechtigt ist vorgesehen...."

Das ist ja dann quasi ein "Luxusprodukt" und der Öttv kann, wenn er will entscheiden ob ein Verein 2.BL spielt oder nicht?!


wieso denn?
ob für das nationalteam spielberechtigt oder nicht, hängt ja von der nationalität des betreffenden spielers ab


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 3. Jan 2012, 09:40 
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Ich bin für das nat. Team spielberechtigt, wenn ich im Kader bin, oder? Wenn es anders gemeint ist, dann muss manes auch so schreiben...

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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 3. Jan 2012, 09:48 
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Ausredenkaiser

Registriert: Di 21. Jun 2011, 06:30
Beiträge: 48
Mentor hat geschrieben:
Ich bin für das nat. Team spielberechtigt, wenn ich im Kader bin, oder? Wenn es anders gemeint ist, dann muss manes auch so schreiben...


Das würde ich als Laie so nicht interpretieren. Ich bin spielberechtigt, wenn ich in den Kader aufgenommen werden könnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 3. Jan 2012, 09:59 
Mentor hat geschrieben:
Ich bin für das nat. Team spielberechtigt, wenn ich im Kader bin, oder? Wenn es anders gemeint ist, dann muss manes auch so schreiben...


nein
das sind, meiner auffassung nach, prinzipiell 2 unterschiedliche dinge
EDIT: weil du ohne spielberechtigung garnicht in den kader kommst
die formulierung ist mittlerweile in fast jeder turnierausschreibung so, oder ähnlich, zu finden

zb
Zitat:
In den Bewerben sind alle Spieler teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt des Turniers bei einem Landesverband des ÖTTV spielberechtigt sind oder die Spielberechtigung für die österreichische Nationalmannschaft besitzen


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 Betreff des Beitrags: Re: Bundesliga-Reform
BeitragVerfasst: Di 3. Jan 2012, 10:25 
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xLeitix hat geschrieben:
In den Bewerben sind alle Spieler teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt des Turniers bei einem Landesverband des ÖTTV spielberechtigt sind oder die Spielberechtigung für die österreichische Nationalmannschaft besitzen


Würde ich so übersetzen: Alle die bei einem Landesverband spielberechtigt sind und alle die im Ausland spielen, jedoch im Nationalteam spielen dürfen. Da kommt dann wieder der Kader zum tragen.

So wie es angegeben ist, ist es für mich eindeutig. Nur Kaderspieler... Ist es anders gemeint müsste man es umformulieren.
Ist aber nur meine Meinung :-))

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